Es gibt nichts außer Meinungen

Wenn ich aktu­el­le Dis­kus­sio­nen rund um Bil­dung lese, wird mir mitt­ler­wei­le spei­übel — so wie­der hier:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/03/Das-perfekt-Schulsystem

Ich fin­de den Arti­kel weder gut noch schlecht, eini­ges gefällt mir, eini­ges nicht. Allein: Die­se Dis­kus­si­on (Kom­men­ta­re) fin­det genau auf dem Niveau schon seit Jah­ren statt. Die Ste­reo­ty­pen, die bedient wer­den, sind auch seit Jah­ren die glei­chen. Am schärfs­ten fin­de ich die Leu­te, die wie­der mal für Reförm­chen A oder Ideo­lo­gie­an­satz B wer­ben und sich gegen­sei­tig Unwis­sen­schaft­lich­keit und Igno­ranz vor­wer­fen. Es dreht sich für mich im Kreis — seit Jah­ren.

Reden ist Sil­ber, Schwei­gen ist Gold. Machen, ein­fach mal machen. Vor Ort — und dann erzäh­len. Von jedem ver­öf­fent­lich­ten Schü­ler­auf­satz ler­ne ich mehr über eine Bil­dung, die für mich eine kon­kre­te prak­ti­sche Rele­vanz hat — völ­lig unwis­sen­schaft­lich, fern ab von bewie­se­nen und unbe­wie­se­nen Theo­ri­en. Und wenn irgend­wer mich in nächs­ter Zeit dabei erwischt, wie ich mich an die­sem Gere­de ein­mal mehr betei­li­ge ohne mich zu poli­ti­sie­ren, der schrei­be mir bit­te eine bit­ter­bö­se Mail.

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