Textbausteine — Teil 1

Schu­len nei­gen dazu, ihren cur­ri­cu­la­ren Ver­pflich­tun­gen im Bereich der „neu­en Medi­en” dadurch nach­zu­kom­men, dass sie sich exter­ne Kräf­te für Auf­ga­ben buchen, die sich durch Vor­trä­ge und ein­ma­li­ge Work­shops zumin­dest mei­ner Mei­nung nach päd­ago­gisch nicht sinn­voll erfül­len las­sen.

Not­wen­dig wäre hier aus unse­rer Sicht eher ein stim­mi­ges Kon­zept, was auch die Wei­ter­bil­dung der Lehr­kräf­te und päd­ago­gi­schen Mit­ar­bei­ter ein­schließt, so dass Medi­en­bil­dung im schu­li­schen All­tag ver­an­kert ist und erfahr­bar wird.

Mit so großen Dingern…

Ich lie­be die­se Klas­se für ihre manch­mal erfri­schend unbe­fan­ge­ne Art, die Wor­te und Sät­ze ent­ste­hen lässt, von denen man immer wie­der ger­ne erzählt. Der neu­es­te Klop­fer lau­tet:

S: „Also Herr Riecken, mit so gro­ßen Din­gern machen wir sonst nie Expe­ri­men­te!”

Stil­le. Begin­nen­de Neu­kon­tex­tua­li­sie­rung. Kol­lek­tiv den­ken­de Stir­nen wie sel­ten in Che­mie. Auf­kei­men­de Erkennt­nis.

Ich: „Glaub’ ich euch nicht.”

Ach ja — es ging um die Hand­ha­bung einer 10ml Pipet­te, die man anders als man­che ande­ren „Din­ger” eher nicht mit der Spit­ze gen Him­mel hält, weil sonst die Pipet­tier­hil­fe je nach Inhalt Scha­den erlei­det. Damit kann man auch her­um­we­deln, soll­te man aber nicht. Ich lie­be die Schu­le. Wirk­lich.