Moodle umsonst

riecken.de ver­gibt drei Mood­le­sys­te­me mit den fol­gen­den Leis­tun­gen:

  • neu­tra­le Sub­do­main ( https://wunschname.lms4free.de oder https://wunschname.riecken.co ) Test­sys­tem: https://test.lms4free.de
  • voll­stän­dig ver­schlüs­sel­te Kom­mu­ni­ka­ti­on (https) durch Clas­s2-Zer­ti­fi­kat, veri­fi­ziert durch eine CA  (nicht nur Log­in­pro­zess)
  • Stan­dard­mo­du­le + Feed­back­mo­dul + Book­mo­dul, TeX-Fil­ter nutz­bar
  • eige­nes Design instal­lier­bar (muss zu Hau­se vor­be­rei­tet wer­den)
  • Mood­le 2.0 rea­dy (Update, wenn Sys­tem sta­bil)
  • täg­li­cher Daten­bank­dump und Zip-File des /mood­le­da­ta-Ord­ners (bei­des rotie­rend) im Ord­ner /backupdata – Her­un­ter­la­den per Klick  (man kann also jeden Tag sei­ne Sachen packen)
  • Mail­ser­ver mit gül­ti­gem SPF und RDNS (Wahr­schein­lich­keit der Mail­zu­stel­lung erhöht)
  • auto­ma­ti­sche Updates
  • Vol­le Admin­rech­te im Mood­le­sys­tem
  • Host­sys­tem ist ein vSer­ver 2000 von Net­cup.

Ein­schrän­kun­gen:

  • kein FTP- oder SCP-Zugriff
  • kein Anwen­der­sup­port („Ich will das und das mit Mood­le machen, was soll ich tun?“)
  • kei­ne Third-Par­ty­mo­du­le oder ‑blö­cke (und kei­ne Dis­kus­si­on dar­über…)
  • das Ange­bot ist vor­erst auf zwei Jah­re befris­tet

Erwar­te­te Gegen­leis­tun­gen:

  • ein­mal pro Halb­jahr einen Arti­kel ver­fas­sen, der etwas von eurer Arbeit mit dem Mood­le­sys­tem  zeigt, am bes­ten mit Link auf einen Kurs (Ver­öf­fent­li­chung auf riecken.de)
  • Benut­zung des Sys­tems – kein „Sichern auf Vor­rat“ oder „um es zu haben, weil es nichts kos­tet“
  • fai­res Ver­hal­ten (kei­ne unge­setz­li­chen Inhal­te, ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Ser­ver­res­sour­cen etc.)
  • Abmel­dung, wenn das Sys­tem nicht mehr benö­tigt wird, damit ande­re zum Zuge kom­men

Das Ange­bot rich­tet sich an inter­es­sier­te Leh­re­rin­nen und Leh­rer als Ein­zel­per­so­nen, die mit Mood­le ers­te Erfah­run­gen sam­meln wol­len ohne mit der Tech­nik kämp­fen zu müs­sen. Vor­stel­len kann ich mir auch klei­ne Schu­len mit wenig finan­zi­el­len Res­sour­cen. Auch Kin­der- und Jugend­pro­jek­te, z.B. Ver­ei­ne sind will­kom­men.

Berufs­kol­legs, gro­ße Schu­len sowie Per­so­nen mit kom­mer­zi­el­lem Hin­ter­grund mögen sich bit­te an einen Mood­le­part­ner wen­den.

Ich kann die­ses Ange­bot in die­ser Form machen, weil die gan­ze Geschich­te weit­ge­hend script­ge­steu­ert, also auto­ma­tisch im Hin­ter­grund zu mana­gen ist und weil ich zur Zeit eine gan­ze Men­ge an Rechen­res­sour­cen über habe, die gespons­ort sind/werden. Ich allei­ne kann die­se Res­sour­cen nicht sinn­voll nut­zen und der unöko­no­misch ver­brauch­te Strom dafür soll min­des­tens einen Bil­dungs­bei­trag leis­ten.

Ich pla­ne wei­te­re Ange­bo­te für Maha­ra und vor­kon­fi­gu­rier­te Blogs unter den glei­chen Bedin­gun­gen und mit den glei­chen tech­ni­schen Leis­tun­gen.

Soll­ten sich mehr als drei Per­so­nen hier­für inter­es­sie­ren, ent­schei­de ich will­kür­lich und intrans­pa­rent dar­über, wer die Sys­te­me erhält. Admi­nis­tra­to­ren haben es nicht so mit Demo­kra­tie :o)…

Inter­es­sen­tin­nen und Inter­es­sen­ten schrei­ben mir ein­fach eine Mail an die im Impres­sum ange­ge­be­ne E‑Mail-Adres­se.

Beamen statt Kreide

Zwei klei­ne­re Erfah­run­gen:

Unse­re natur­wis­sen­schaft­li­chen Fach­räu­me ver­fü­gen über einen fest­in­stal­lier­ten Bea­mer mit VGA-Anschluss (D‑SUB) am Leh­rer­tisch. Die Kom­bi aus Net­book und Bea­mer ist in 30 Sekun­den ein­satz­be­reit (Ubun­tu boo­tet schnel­ler als ein Win­dows aus dem Tief­schlaf auf­wacht – der Bea­mer braucht ca. eine hal­be Minu­te zum Vor­wär­men der Lam­pe). Ich habe ges­tern die Aus­wer­tung eines Ver­su­ches tabel­la­risch am Net­book mit Open­Of­fice gesi­chert. Dabei konn­te ich stets die Klas­se anschau­en und damit viel prä­sen­ter sein, als hät­te ich mich zur Tafel umge­dreht und mit Krei­de gear­bei­tet – ich konn­te sichern und simul­tan kom­mu­ni­zie­ren. Das hat mir gefal­len.

Nicht bei jeder Art von Tafel­bild wird sich das anbie­ten, aber es muss nicht immer ein SMART-Board sein. Tech­nik brach­te an die­ser Stel­le für mich einen ech­ten Mehr­wert. Jetzt brau­che ich nur noch Schlit­ze an jedem Schü­ler­tisch, aus denen dann der fer­ti­ge Druck kommt – oder eben das Tafel­bild gleich in das E‑Portfolio eines jeden Schü­lers an die pas­sen­de Stel­le bea­men – dann kön­nen auch die unstruk­tu­rier­ten Heft­füh­rer bei der Vor­be­rei­tung der nächs­ten Klau­sur mit glei­chen Chan­cen antre­ten.

In Deutsch habe ich heu­te eine Linoit-Pinn­wand zurück auf das SMART-Board geholt – also qua­si auch gebeamt. Die SuS hat­ten sofort Zugriff auf die The­men der vor­letz­ten(!) Stun­de, sodass wir auf einem recht hohen Niveau über einen Sach­text dis­ku­tie­ren konn­ten. Das hat mir auch gefal­len.