Wann ist eine Vergleichsarbeit eine Vergleichsarbeit?

In zahl­rei­chen Bun­des­län­dern sind mitt­ler­wei­le Ver­gleichs­ar­bei­ten in bestimm­ten Jahr­gän­gen obli­ga­to­risch – hier in Nie­der­sach­sen ist sogar eine zen­tra­le Auf­ga­ben­stel­lung ange­dacht. Das kann wahr­schein­lich dann ganz gut funk­tio­nie­ren, wenn die Schu­len selbst ent­schei­den kön­nen, wie sie die Anfor­de­run­gen einer Ver­gleichs­ar­bei­ten bewäl­ti­gen wol­len und nicht durch fach­li­che und metho­di­sche Vor­ga­ben meist ideo­lo­gisch ein­ge­färb­ter Prä­gung der jewei­li­gen Kul­tus­po­li­tik aus­ge­setzt sind.

Stei­ge­rung von Qua­li­tät hat zumin­dest für mich immer etwas mit ste­tig eva­lu­ier­ter Kon­ti­nui­tät zu tun. Des­we­gen träu­men wir mal davon, dass die Aus­ge­stal­tung der Cur­ri­cul­ums irgend­wann Sache der Schu­le sein wird – selt­sa­mer­wei­se ist das in den bei PISA erfolg­rei­chen Län­dern meist der Fall. In Deutsch­land wird man dar­auf wahr­schein­lich lan­ge war­ten müs­sen – Kul­tus­po­li­tik ist schließ­lich ein Kon­kur­renz­pro­dukt und Län­der­sa­che.

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