Harm Haschisch

Was man braucht:

  • ein fes­tes Haus oder tro­cke­nes Wet­ter
  • Sitz­ge­le­gen­hei­ten
  • 10 — 30 Leu­te

Wie das geht:
Benannt ist das Spiel nach einem Pas­tor mit Vor­na­men ‚Harm’. Es funk­tio­niert nach dem Prin­zip ‚Ich packe mei­nen Kof­fer’. Einer macht den Anfang und sagt in etwa: ‚Mein Name ist Maik und ich mag ger­ne Monchi­chis.’ Er nennt also immer einen Gegen­stand, der mit dem­sel­ben Anfangs­buch­sta­ben wie sein eige­ner Vor­na­me beginnt. Der Nächs­te in der Rei­hen­fol­ge (sin­ni­ger­wei­se sitzt man in kreis­ähn­li­cher Anord­nung) sagt dann in etwa: ‚Das ist Maik und er mag Monchi­chis. Ich bin Tho­rid und mag Tau­ben’ usw. Der letz­te hat es somit am schwers­ten, da er ja alle Namen mit Gegen­stand nen­nen muß…
Man kann das Spiel auch mit Adjek­ti­ven spie­len, z.B. ‚Mir­ko mond­süch­tig’. Ansons­ten ändert sich nichts.

Vari­an­te:
Es wird kein Gegen­stand genannt, son­dern eine Bewe­gung gemacht, die evt. typisch für die betref­fen­de Per­son ist. Die­se Bewe­gung wird dann von allen ande­ren Teil­neh­mern wie­der­holt (nach dem Prin­zip ‚ich packe mei­nen Kof­fer’).

Erfah­run­gen:
Das Spiel ist des­we­gen so schön, weil sich gewis­se Din­ge, gewollt oder unge­wollt über Jah­re hal­ten kön­nen. Ich den­ke bei besag­tem Pas­tor immer noch mit Harm Haschisch, wenn ich ihn tref­fe … Mit man­chen Bewe­gun­gen ver­bin­de ich immer noch einen Namen, auch nach Jah­ren — Stich­wort ‚Mehr­ka­na­li­ges Ler­nen’.

Trommelrufen

Was man braucht:

  • ein fes­tes Haus oder gutes Wet­ter
  • Sitz­ge­le­gen­heit für jeden Teil­neh­mer
  • 10–30 Leu­te, die sich rela­tiv koor­di­niert bewe­gen kön­nen
  • Wie das geht:
    Es gibt hier eine vor­der­grün­dig ein­fa­che Bewe­gung, die von allen Betei­lig­ten syn­chron (damit mei­ne ich zeit­gleich und zusam­men) durch­ge­führt wer­den muß und aus vier Grund­ele­men­ten besteht:

  • Hän­den zugleich auf die Schen­kel (die eige­nen) klop­fen (Klopf)
  • in die Hän­de klat­schen (Klatsch)
  • mit der rech­ten Hand schnip­sen (Schnips)
  • mit der lin­ken Hand schnip­sen (Schnips)
  • Das ergibt als den Rhyth­mus ‚Klopf — Klatsch — Schnips — Schnips’ (end­los wie­der­ho­len), also einen äußerst euro­päi­schen 4/4 Takt mit Beto­nung auf der 1 und 3.
    Die­se Bewe­gung ist nun von allen gleich­zei­tung durch­zu­füh­ren, bis sich ein mode­ra­tes Tem­po ein­ge­spielt hat. Nun sagt der Spiel­lei­ter im Takt: Are you ready — con­cen­tra­ti­on — let’s go und auf den ers­ten ‚Schnipp’ sei­nen eige­nen Namen und auf dem zwei­ten ‚Schnipp’ einen belie­bi­gen ande­ren, also ‚Klopf — Klatsch — Maik — Peter’. Jetzt ist Peter unver­züg­lich dran mit ‚Klopf — Klatsch — Peter — Sophie — (Sophie: Klopf — Klatsch — Sophie- Mark)’ usw. Alles soll­te mög­lichst im Takt
    von­stat­ten gehen und das wird umso schwe­rer, je schnel­ler das Anfangs­tem­po gewählt wird. Macht jemand einen Feh­ler, so schei­det er ent­we­der aus oder ihr lacht Euch gemein­sam schief und macht dann eben­so gemein­sam wei­ter. Eine Hil­fe kann die fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se sein, wenn einem mal kein pas­sen­der Name ein­fällt:
    Ich hei­ße Maik, bin an der Rei­he und kann so vor­ge­hen: Klopf — Klatsch — Maik — Maik (wie­der­hol­bar)- Klopf — Klatsch — Maik — Mark.

    Erfah­run­gen:
    Die­ses Spiel ist kein Spiel für den Anfang und abso­lut nichts für klei­ne­re Kin­der, da es ein­fach zu anspruch­voll ist (was u. U. auch für Jugend­li­che und Erwach­se­ne gel­ten kann …). Es erfor­dert eine Men­ge Kon­zen­tra­ti­on und Koor­di­na­ti­on, wor­in auch der eigent­li­che Reiz liegt.

    Gerüchteküche

    Was man braucht:

  • Einen Raum oder gutes Wet­ter
  • Für jeden ein Blatt Papier und einen Stift
  • Schreib­un­ter­la­gen, wenn ihr drau­ßen spielt
  • 10–30 Leu­te
  • Wie das geht:
    Jeder erhält ein Blatt Papier, einen Stift und evt. eine Schreib­un­ter­la­ge. Alle ver­tei­len sich im Raum und erhal­ten die Auf­ga­be, jemand ande­ren nach Namen und drei ver­schie­de­nen Din­gen zu fra­gen (z.B. Lieb­lings­tier, -klei­dung, -far­be, Län­ge der Anrei­se usw.) Das Ergeb­nis wird auf dem Zet­tel fest­ge­hal­ten. Danach gibt der ‚Fra­ger’ selbst dem Part­ner die glei­chen Aus­künf­te. Auch hier wird das Ergeb­nis auf dem Zet­tel fest­ge­hal­ten. Jetzt gehen bei­de zum nächs­ten Spie­ler und stel­len die Per­son auf ihren Zet­tel ein­an­der vor (Das ist xyz, er mag…). Die Zet­tel wer­den dann getauscht und bei­de suchen sich einen ande­ren Part­ner. Das läßt sich eine zeit­lang fort­set­zen.
    Zum Schluß setzt sich die Grup­pe in einen Kreis, und jeder stellt die Per­son auf sei­nem Zet­tel der Grup­pe vor.

    Erfah­run­gen:
    Also: Noch­mal im Klar­text — Es wird von jedem nur eine Per­son­be­schrei­bung ange­fer­tigt. Das Spiel hat etwas von ‚Stil­le Post’. Da man nur weni­ge Infor­ma­tio­nen über den ande­ren aus zwei­ter, drit­ter oder gar sechs­ter Hand erhält, kön­nen dann schon Gerüch­te ent­ste­hen. Daher ja auch der Name des Spiels.

    Ballkette

    Was man braucht:

  • Einen Raum oder gutes Wet­ter
  • 3–6 Bäl­le, etwa ten­nis­ball­groß, ver­schie­de­ne Far­ben, nicht all­zu spring­freu­dig…
  • 10–30 Leu­te
  • Wie das geht:
    Die­se Spiel wird im Ste­hen gespielt. Ihr bil­det einen Kreis. Der Spiel­lei­ter nimmt den ers­ten Ball (z.B. einen roten) in die Hand und wirft ihn zu irgend­je­man­den aus dem Kreis, sagt jedoch vor­her den Namen der ‚Ziel­per­son’. Von da aus wird der Ball wie­der zu irgend­je­man­den gewor­fen. Wich­tig ist: Jeder bekommt den Ball nur ein­mal. Hat­te jeder den Ball, so wird er zurück zum Spiel­lei­ter gewor­fen.
    Die Auf­ga­be ist es nun, den Ball auf genau dies­sel­be Wei­se wie beim ers­ten Durch­gang durch den Kreis zu wer­fen, ohne dass dabei Namen genannt wer­den. Jeder soll­te sich also mer­ken, von wem er den roten Ball erhal­ten und zu wem er ihn gewor­fen hat.
    Damit es etwas span­nen­der wird, kommt nun ein z.B. grü­ner Ball ins Spiel. Es folgt die glei­che Pro­ze­dur wie beim roten Ball, nur dass jetzt ein ande­rer Weg durch den Kreis gewählt wer­den muss. Nach Mög­lich­keit soll­te kei­ner den Ball zu der glei­chen Per­son wie beim ers­ten Durch­gang wer­fen. Auch der grü­ne Ball muss nun auf die glei­che Wei­se stumm durch den Kreis gege­ben wer­den.
    Bis­her war es ein­fach. Nun wirft der Spiel­lei­ter den roten und den grü­nen Ball gleich­zei­tig in den Kreis. Der rote Ball hat sei­nen vor­ge­schrie­be­nen Weg und der grü­ne auch. Um Kol­li­sio­nen zu ver­mei­den, ist es erfor­der­lich, manch­mal als Wer­fer dar­auf zu war­ten, bis der Fän­ger tat­säch­lich frei ist.
    Ja und jetzt kommt noch ein blau­er, ein gel­ber, ein wei­ßer, ein schwar­zer usw. Ball. Der Rekord für einen feh­ler­frei­en Durch­gang soll angeb­lich bei 5 Bäl­len lie­gen…

    Erfah­run­gen:
    Die­ses Spiel erfor­dert Kon­zen­tra­ti­on und den Wil­len zur Zusam­men­ar­beit, grenzt also vom Spiel­prin­zip her fast an den Typ ‚Koope­ra­ti­ons­spiel’. Es macht Spass und eig­net sich bestimmt auch für etwas jün­ge­re Kin­der, wenn man es mit der Ball­an­zahl nicht zu sehr über­treibt…

    Elternvertrag

     

    Prä­am­bel

    Immer wie­der wer­den wir auf Eltern­sprech­ta­gen gefragt, was man tun kön­ne, um die schu­li­schen Leis­tun­gen eines Kin­des nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Oft wird dann nach Com­pu­ter­pro­gram­men oder Lehr­bü­chern ver­langt, die wir als ergän­zen­de Maß­nah­me emp­feh­len wür­den. Oder wir wer­den direkt auf­ge­for­dert, etwas zu unter­neh­men, damit sich Ihr Kind in der Schu­le ver­bes­sert. Dabei hat nach unse­ren Erfah­run­gen das tat­säch­li­che Lern­ver­hal­ten zu Hau­se und in der Schu­le zwar ein gro­ßes Gewicht, ver­langt jedoch nach bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. In die­sem Eltern­ver­trag haben wir eini­ge der für uns wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für den Lern­er­folg Ihres Kin­des zusam­men­ge­stellt. Nicht alle von ihnen wer­den sich zu jeder Zeit und in jeder Lebens­si­tua­ti­on rea­li­sie­ren las­sen. Die meis­ten wer­den Ihnen selbst­ver­ständ­lich vor­kom­men.

    Wenn Sie sich nicht an Regeln die­ses Ver­tra­ges hal­ten, ent­ste­hen Ihnen kei­ner­lei Rechts­fol­gen. Aber nach unse­ren Erfah­run­gen kön­nen Sie sicher sein, dass in den meis­ten Fäl­len sehr wohl ande­re Fol­gen ein­tre­ten, die Ihnen nicht gefal­len wer­den.

     

    §1 – Das kör­per­li­che Wohl des Kin­des

    Wir als Eltern ver­pflich­ten uns, bei unse­rem Kind die kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Schul­be­such zu schaf­fen. Kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den ist für einen gesun­den Geist ele­men­tar wich­tig. Des­we­gen

    • ach­ten wir bei unse­rem Kind auf eine ange­mes­sen lan­ge Nacht­ru­he, sodass es aus­ge­schla­fen in Schu­le kommt
    • erhält unser Kind vor dem Schul­be­such zu Hau­se ein Früh­stück in ent­spann­ter Atmo­sphä­re, die ein ruhi­ges Essen ermög­licht, sodass es satt in die Schu­le kommt
    • sor­gen wir wäh­rend des Schul­be­suchs für die ange­mes­se­ne Ver­sor­gung mit Geträn­ken und Essen („Pau­sen­brot“) und ach­ten dabei auf Aus­ge­wo­gen­heit der Inhalts­stof­fe.
    • unter­stüt­zen wir unser Kind aktiv bei der Aus­übung einer Sport­art, so es sich für eine sol­che inter­es­siert. Men­schen sind „Flucht­tie­re“, die Stress nach­hal­tig durch Bewe­gung abbau­en kön­nen.

     

    §2 – Das see­li­sche Wohl des Kin­des

    Ler­nen unter Stress und see­li­schem Druck kann nicht erfolg­reich sein. Nur ein frei­er Kopf kann das im dar­ge­bo­te­ne Wis­sen auf­neh­men. Des­we­gen

    • schaf­fen wir min­des­tens ein­mal am Tag einen Raum, in dem unser Kind aus der Schu­le erzäh­len kann und hören ihm dabei zu, idea­ler­wei­se direkt nach Schu­le, wenn die Ein­drü­cke noch frisch sind.
    • geben wir unse­rem Kind das Gefühl, dass es geliebt und ange­nom­men ist los­ge­löst von schu­li­schen Leis­tun­gen
    • trau­en wir ihm alters­an­ge­mes­sen zu, Kon­flik­te selbst­stän­dig zu lösen und unter­stüt­zen es bei Pro­ble­men, die es offen­kun­dig nicht allei­ne in den Griff bekommt
    • set­zen wir kla­re Gren­zen und gehen aktiv in den Kon­flikt, wenn unser Kind unan­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten uns, Ange­hö­ri­gen der Schul­ge­mein­schaft oder Außen­ste­hen­den gegen­über zeigt.

     

    §3 – Akti­ve Zusam­men­ar­beit mit der Schu­le

    Unse­re Schu­le ist groß. Die Ansprü­che an uns Leh­rer stei­gen mit jedem Schul­jahr. Wir kön­nen nicht bei jeder Auf­fäl­lig­keit von uns aus auf Sie als Eltern zuge­hen, ledig­lich bei gra­vie­ren­den Stö­run­gen müs­sen und kön­nen wir von uns aus aktiv wer­den. Ger­ne möch­ten wir die­se Situa­ti­on ändern. Es fehlt uns im Schul­all­tag jedoch oft­mals die Zeit dafür. Ihr Inter­es­se am schu­li­schen Wer­de­gang Ihres Kin­des ist not­wen­dig. Des­we­gen

    • ver­fol­gen wir die Leis­tungs­ent­wick­lung unse­res Kin­des kon­ti­nu­ier­lich mit, indem wir von uns aus jeden schrift­li­che Lern­leis­tung gegen­zeich­nen (z.B. Voka­bel­tests, Haus­auf­ga­ben­wie­der­ho­lun­gen, Arbei­ten). Zwar wer­den die Unter­schrif­ten in den meis­ten Fäl­len nicht kon­trol­liert, jedoch zwingt Sie die­se ein­fa­che Maß­nah­me zur stän­di­gen Nach­fra­ge bei ihrem Kind.
    • wen­den wir uns bei Pro­ble­men im Bereich der schu­li­schen Leis­tung recht­zei­tig, d.h. nicht erst vier Wochen vor Zeug­nis­ver­ga­ben, an die zustän­di­gen Fach­kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Der Kon­takt lässt sich in der Regel schnell über das Büro ver­mit­teln. Sie wer­den bei einem direk­ten Anruf nie mehr erlei­den als ein ehr­li­ches „Nein“, wenn es nicht passt, um dann einen Rück­ruf zu erhal­ten.
    • Kon­trol­lie­ren wir in den unte­ren Klas­sen (5–7) jeden Tag die Haus­auf­ga­ben­hef­te und las­sen uns zum nächs­ten Tag ange­fer­tig­te Haus­auf­ga­ben zei­gen.
    • packen wir gemein­sam abends mit unse­rem Kind die Schul­ta­sche
    • wen­den wir uns bei grö­ße­ren Pro­ble­men im sozia­len Bereich (z.B. Mob­bing, Strei­tig­kei­ten, Gewalt; Dieb­stahl) zeit­nah an den Klas­sen­leh­rer.
    • neh­men wir an Schul­ver­an­stal­tun­gen (Elter­aben­de, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen) teil
    • bemü­hen wir uns um den Besuch von öffent­li­chen Kon­fe­ren­zen, Thea­ter­vor­stel­lun­gen, Auf­füh­run­gen jed­we­der Art, wenn es unse­re Zeit zulässt. Gera­de in den Pau­sen erhal­ten Sie oft bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen wert­vol­le Infor­ma­tio­nen – den kul­tu­rel­len Genuss und den Stolz auf ihr Kind gibt es gra­tis dazu.

     

    §4 – Medi­en­kon­sum des Kin­des

    Die Leis­tun­gen von Jun­gen haben sich in den letz­ten Jah­ren an unse­rer Schu­le gegen­über denen der Mäd­chen ver­schlech­tert. Auch der Mäd­chen­an­teil an unse­rer Schu­le steigt stän­dig. Eine mög­li­che Ursa­che kann im unter­schied­li­chen Medi­en­kon­sum bei­der Geschlech­ter lie­gen. Des­we­gen

    • stel­len wir unse­rem Kind bis zum voll­ende­ten 14. Lebens­jahr kei­nen eige­nen Fern­se­her oder Com­pu­ter in des­sen Zim­mer zur Ver­fü­gung. Dies gilt auch für Spie­le­kon­so­len jed­we­der Art.
    • för­dern und beglei­ten wir die Medi­en­nut­zung unse­res Kin­des bis zum voll­ende­ten 14. Lebens­jahr, indem wir Fern­se­her, Com­pu­ter und Spiel­kon­so­len nur in einen für uns ein­seh­ba­ren Raum zulas­sen (Flur, Wohn­zim­mer etc.) und deren Nut­zung auf fes­te, alters­ge­rech­te Zei­ten begren­zen. Die­se Zei­ten dür­fen sich aus lern­phy­sio­lo­gi­schen Grün­den nicht in in zeit­li­cher Nähe zum Vor­mit­tags­un­ter­richt befin­den.
    • las­sen wir von uns aus die Han­dy- und Spie­le­kon­so­len­nut­zung wäh­rend der Schul­zeit nicht zu. Ihr Kind ist über das Büro jeder­zeit für sie erreich­bar und kann umge­kehrt auch Sie für Abspra­chen errei­chen. Gene­ra­tio­nen haben ohne Han­dy ein zufrie­de­ne­nes Leben geführt. Die Schu­le kann und wird für Beschä­di­gun­gen tech­ni­scher Gerä­te, die nicht mit­tel- oder unmit­tel­bar mit dem Schul­be­such zu tun haben, außer­dem nicht haf­ten. Auch Ihr Kon­to wird Ihnen am Monats­en­de die­se ein­fa­che Maß­nah­me dan­ken!

    Zur Rol­le der Medi­en im Lern­pro­zess wer­den momen­tan dif­fu­se wis­sen­schaft­li­che Dis­kus­sio­nen geführt – wir als Schu­le spre­chen in die­sem Bereich aus­schließ­lich auf Basis lang­jäh­ri­ger, wenn­gleich sub­jek­ti­ver Erfah­run­gen.

     

    Schluss­be­mer­kun­gen

    Leh­rer sind Men­schen, die auch hin und wie­der Feh­ler bege­hen. Wir freu­en uns über eine zeit­na­he, freund­li­che Nach­fra­ge weit mehr als über die Gene­ral­ab­rech­nung am Eltern­sprech­tag. Es ist unser Zei­chen von Pro­fes­sio­na­li­tät, dass wir Kon­flik­te mit Ihnen nicht in irgend­ei­ner Wei­se auf ihr Kind über­tra­gen. Auch die Leis­tun­gen Ihrer Kin­der ver­bes­sern sich durch unse­re, sach­ge­rech­te Kri­tik – das gilt auch für uns selbst.

     


     

    Wir erklä­ren hier­mit, die in die­sem Ver­trag erläu­ter­ten Inhal­te zur Kennt­nis genom­men zu haben. Wir ver­pflich­ten uns, die Rege­lun­gen die­ses Ver­tra­ges nach bes­ten Kräf­ten und unter Berück­sich­ti­gung unse­rer per­sön­li­chen Lebens­si­tua­ti­on zu ver­wirk­li­chen. Wir sind uns dar­über bewusst, dass wir z.B. an Eltern­sprech­ta­gen mit den Inhal­ten die­ses Ver­tra­ges kon­fron­tiert wer­den kön­nen.

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