Neues Jahr, neue Zielgruppen

Dieses Blog ist ja relativ breit aufgestellt, was die Themen angeht. Erstmals habe ich auch etwas an anderer Stelle veröffentlicht und dabei sehr viel darüber gelernt, wie man Leserinnen und Leser nicht vergrault – da bietet so mancher Artikel hier doch einigen Optimierungsbedarf.

WordPress hat den entscheidenen Vorteil, dass es relativ suchmaschinenfreundlich aufgestellt ist. Da hier mittlerweile einiges an Inhalten vorhanden ist, werde ich demnächst ein paar Dinge verändern – für die treuen Feedleser sollte dabei alles beim Alten bleiben.

  1. Die Seite selbst wird sich mehr in Richtung eines Onlinemagazins entwickeln. Viele Artikel aus den vergangenen Jahren kann ich so etwas prominenter präsentieren – man sieht schon etwas im Header der Seite oder als Widget. Da werde ich aber noch viel experimentieren. Vielleicht kann ich den einen oder anderen so etwas länger auf der Seite halten.
  2. Ich möchte versuchen im Zuge von Punkt 1 mehr mit Bildern zu arbeiten. Das lockert die Texte ggf. etwas auf und macht es dem Lesenden u.U. leichter, dem teilweise doch recht minimalistischen Kauderwelsch zu folgen. Ich werde dazu Bilder unter CC0-Lizenz nutzen, etwa von Pixabay oder Jay Mantri.
  3. Ich werde meine Inhalte allesamt nach und nach hier im Blog zusammenziehen. Wundert euch also nicht, wenn hier demnächst auch viel Technikkram aus meinen Administrationserfahrung und der Arduino-AG hier hineindiffundiert. Wenn ich das Veröffentlichungsdatum frisiere, sollte da eigentlich nicht so viel in den Feed hineinwirken.
  4. Uneins bin ich mir noch, ob ich mich über Twitter hinaus in sozialen Netzwerken engagieren sollte. Mich machen die meisten Sachen und Diskussionen dort nicht besonders glücklich. Meine Twitterwelt besteht ja fast ausschließlich aus der Edu-Welt-Filterblase, die ich sehr bereichernd finde, die aber auch eine recht geschlossene ist.

Dieses Blog bekommt seine meisten Besucher über Suchmaschinen, naja, eigentlich über eine Suchmaschine. Diese „belohnt“ Seiten mit Inhalten mit hohen Platzierungen. Jeder neue Inhalt profitiert damit von den bestehenden, ist also u.U. in einem Wiki wie bisher nicht gut aufgehoben.

Ich weiß, dass es nicht „statthaft“ ist, so zu denken und zu schreiben – Geld gibt es aber keines für dieses Blog und Kommentare oder direkte Rückmeldungen auch eher wenig, d.h. ich möchte gerne schauen, wie ich motiviert bei der Sache bleiben kann und da bleiben neben den altruistischen, idealisierten Ansätzen eigentlich nur nackte Zahlen.

 

 

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6 Kommentare

  • Winni.

    Hallo Maik,

    bin gespannt auf die Neuerung und möchte daher die Gelegenheit nutzen und dir für deinen Blog danken. Ich lese regelmäßig mit und empfinde deine Beiträge als große Berreicherung.

    Viele Grüße,
    Winni.

  • Dem schließe ich mich an :-)

  • Hallo Maik,
    danke für die Einblicke. Ich habe seit meiner Migration von Textpattern zu WordPress ähnliche Überlegungen angestellt (das war ein Grund für den Softwarewechsel).

    Man hält sich ja gerne für intrinsisch motiviert (ich mich zumindest), aber die Zugriffszahlen haben eben doch erheblichen Einfluss auf die Motivation beim (kostenlosen) Publizieren.

    Ich sage danke für Deine Beiträge: sie sind immer lesenswert und auch danke für Deine Kommentare: sie motivieren mich!

    Dir und Deiner Familie ein gutes und gesundes neues Jahr!
    Herzliche Grüße,
    Andreas

  • Danke für die Wünsche und Rückmeldungen!

  • Mit Zahlen kann ich nicht dienen, aber Dein Blog dürfte das mit den meisten Favs in meinem Feedreader sein. Bin da also ganz bei Winni und Andreas.

    Ein frohes neues Jahr wünscht Dir und den Deinen
    Heiko

  • > viel Technikkram aus meinen Administrationserfahrung und der Arduino-AG

    Das darf von mir aus gern in den Feedreader, ich lese das gerne!

    >Twitter

    Ich habe ja auch viel Edublogger in meiner Timeline. (Anderes als Twitter nutze ich nicht, und selbst das nur mäßig.) Sagen wir mal so: Frau Rau liest mir oft die besten Tweets aus ihrer Timeline vor, das sind tolle Sachen dabei, dabei folgt sie weniger Leuten als ich. Und ich, ich habe ihr, uh, eigentlich nie etwas vorzulesen. Ahem.

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