Riecken im NDR

Mein Schulleiter war gemeinsam mit anderen Schulleitern der Region so mutig, Teile meines Briefes tatsächlich in Form einer Elterninformation mit Rücklauf herauszugeben.Das ist hoch anzurechnen – gerade bei so einem brisanten Thema.

Gestern (unterrichtsfreier Tag für mich) klingelte dann mein Handy um 9:45h. „Hallo, Herr Riecken, hier der NDR, wir wären doch schon heute an der Schule, hätten sie Zeit vorbeizukommen?“ Klar hatte ich. Ein ganz klein wenig anhübschen (normalerweise sehe ich noch wüster aus) und ab auf’s Fahrrad.

Vor der Schule stand schon die Kamera. Ganz kurz wurden die Fragen besprochen und schon stand ich im Licht des LED-Scheinwerfers mit einem Püschelmikro vor dem Bauch (die Tonfrau war die zierlichste Person mit den meisten Geräten um sich herum). Anschließend noch ein lockeres Gespräch mit dem Team und schon war alles vorbei.

Dann kam die Aufregung, die sich noch mal steigerte, als die ersten SMS mit „Hey, du bist im Fernsehen!“ eintrafen. Offenbar lief der Beitrag (wird bald depubliziert) sogar regulär im Vorabendprogramm – ich selbst konnte mir das Ganze erst später anschauen (VDR-Aufnahme).

Weitere Veröffentlichungen in der Presse (unvollständig):

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Schulleiter-warnen-vor-Sexting-bei-Jugendlichen-_arid,1060494.html

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1209898

http://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/424684/nacktfotos-als-tauschobjekt-lehrer-warnen-vor-sexting-trend

… also durchaus überregionale Ausmaße. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht und ob die Notwendigkeit für mehr Medienkompetenzvermittlung in Schulen dadurch stärker gesehen wird. Ich möchte die Suppe jetzt hier in meinem „Beritt“ (ein nettes Wort) stärker am Kochen halten – der nächste Schritt wäre vielleicht ein Vortrag, der die Chancen und Risiken der virtuellen Welt gleichermaßen beleuchtet.

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