Etherpad, nochmal Etherpad

Lighttpd vermittelt jetzt den Kontakt zu unserem Etherpad, das nur nur unter localhost zu erreichen ist:

$HTTP[„host“] =~ „^(.+\.)?etherpad.schuldomain.tld“ {

auth.require = ( „“ => ( „method“ => „basic“,
„realm“ => „Etherpad – Login mit Schulnetzwerkdaten“,
„require“ => „valid-user“ )
)

proxy.server = (
„“ => (
„etherpad“ => (
„host“ => „127.0.0.1“,
„port“ => 9000,
„fix-redirects“ => 1
)
)
)

}

Mittels HTTP_AUTH, dass gegen den LDAP läuft, ist das System nur Netzwerknutzern der Schule zugänglich (auth.require-Sektion). Das Proxymodul von lighttpd (proxy.server-Sektion) sorgt dann dafür, dass der Browser ohne Portangabe direkt auf die Pads zugreifen kann und dafür, dass die Subdomains für die Teamsites funktionieren.

Ich habe die Pads für ein Webquest zur Regelfindung zur Getrennt- und Zusammenschreibung in Klasse 9 eingesetzt. Im ersten Teil der Doppelstunde haben wir eine Regel für eine Zusammensetzung (Adjektiv + Verb) anhand von Material selbst erarbeitet und formale Kriterien festgelegt. Im zweiten Teil der Doppelstunde habe ich je einer Gruppe einen Aspekt (z.B. Schreibung von Tageszeiten) zugewiesen, ein paar hilfreiche Seiten verlinkt und kollaborativ eigene Regelformulierungen im Pad erarbeiten lassen.  Die Aufgabenstellung und die Links befanden sich in einem Moodlekurs.

Am Folgetag haben wir die Ergebnisse – diesmal auf Totholz ausgedruckt – besprochen und anhand der Regeln, die sicher formuliert waren, kleine Übungssätz mit gehäuften Schwierigkeiten zur Getrennt- und Zusammenschreibung ersonnen. Diese Methodik war zumutbar, weil das Thema für die Klasse ein „Wiederholungsfall“ ist, es also mehr um eine Reaktualisierung ging.

Etherpad verbrauchte bei 15 aktiven Clients ca. 200MB RAM und etwa 9% CPU-Zeit – beschaulich…

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