Resignation

Ich bin es, die dir ein Zucken der Mund­win­kel in dein Lächeln zau­bert,

wenn du wie­der ein­mal sagst, dass alles in Ord­nung ist.

Ich bin es, die dir Kri­tik so tief in dein Herz gräbt,

dass alles ehr­li­che Lob ver­gan­ge­ner Tage dage­gen als ein Nichts erscheint.

Ich bin es, der dir den Satz mit der Sinn­lo­sig­keit dik­tiert,

weil allein dei­ne Ein­sam­keit und Ohn­macht mich am Leben erhal­ten.

Ich bin es, der dich nicht um Hil­fe bit­ten lässt,

weil das eine Chan­ce  ist, um Men­schen näher­zu­kom­men.

Ich bin es, die dich dir selbst einen Maß­stab dik­tie­ren lässt,

den nie­mand auf die­ser Welt zu erfül­len ver­mag.

Ich bin es, die dich blind und taub macht,

für all das, was du täg­lich erreichst und in letz­ter Zeit erreicht hast.

Gib’ mir die Hand, du Leh­rer.

Komm zu mir.

Rui­nie­re ich dein Leben, so trägst du mich wei­ter in vie­le ande­re.

Komm zu mir.

Wer es nicht kennt: Aus „Befo­re Sun­ri­se” — ein ech­tes Anti-Resi­gna­ti­vum. Nur, damit sie nicht wirk­lich beim Lesen kommt.

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