Von der Fischer-Projektion zum korrekten 3d-Molekül

Stereoisomerie bei Kohlenhydraten hat oft etwas sehr Abstraktes. Leichter wird es mit einem Molekülbaukasten, weil man sich auf diese Weise Chiralität besser vorstellen kann, weil sie anfassbar wird. Dazu muss man aber zumindest wissen, wie man von einer Fischer-Projektion wie dieser hier von D-Glucose


zu einem korrekten 3d-Molekül kommt. Da man das schwer im Text erklären kann, wird es nun – für riecken.de eher ungewöhnlich – multimedial. Ich habe dazu einen kleinen Film gedreht, in dem man mich auch mit normaler Stimme hören kann… (man wirft mir ja gelegentlich vor, so unpersönlich im Web zu sein)

Und? habt ihr alles verstanden? Dann der Test: Ist das untere Molekül hier (kann man mit der Maus drehen – wenn JAVA installiert ist) denn auch D-Glucose oder nicht?


Haben die SuS das grundsätzliche Bauprinzip verstanden, so kann man etwa mit den Tabellen aus dem guten, alten Bayer-Walter (das Kapitel über die Kohlenhydrate darin setzt für mich immer noch Maßstäbe) jedes Zuckermolekül bauen lassen – spielerisch z.B. so:

  1. Baut einen beliebigen Zucker und gebt ihn an den Nachbarn weiter. Dieser muss den Namen erraten.
  2. Baut mit eurem Nachbarn einander chirale Zucker (Enantiomere)

Übrigens stelle ich mir etwa so wie hier interaktive Arbeitsblätter vor… Geht auch mit Moodle. Es braucht nur HTML und das in meinen Augen ziemlich gute Applet MarvinView, welches ich jetzt endlich auch in der aktuellen Version hier im Blog einsetze.

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