Mobiles Internet in der Schule

… sieht bei mir zur Zeit so aus:

Es handelt ich um einen Asus eeepc701 (erste Serie) mit furchtbar stabilem Gehäuse. Es ist sehr klein – etwa wie unser Deutschbuch in der 8. Klasse – und verträgt auch rohe Behandlungen. Darauf befindet sich Ubuntu 10.04 (lucid). Gekoppelt wird dies per USB-Kabel mit einem Samsung SGH-i640 mit QUERTZ-Tastatur, in dem eine Handykarte von Klarmobil mit Datenoption werkelt (ab 200MB Datenvolumen drosseln die auf GPRS – das erreiche ich aber auch mit dem Netbook kaum – Will sich jemand von mir werben lassen?). Das Handy ist gut verarbeitet, bietet UMTS und läuft unter Windows Mobile 6. Experimente mit meinem anderen Smartphone habe ich abgebrochen. Der ganze Plunder ist gebraucht für sehr wenig Geld zusammengekauft. Mit einem durchschnittlichen iPhone/iPad-Vertrag hat man das gleiche Geld, was ich inklusive Anschaffung und Verbindungskosten in zwei Jahren verballere schon in ca. sieben bis acht Monaten dem Handyprovider seines Vertrauens in den Rachen geworfen.

Für mich sind jedwede Touchphones seit Nutzung dieser Kombi unbrauchbar. Ich bin beim Eintippen von z.B. Terminen 3x so schnell wie selbst auf noch größeren Smartphones wie z.B. dem iPhone. Surfen kann ich(!) Dank Opera mini auf dem Handy auch weit besser als auf iPhone & Co.

Zum Surfen ist das Display des 701ers allerdings für mich das Äußerste an Kompaktheit, was ich meinen Augen zumuten kann. Auf dem Handy läuft notfalls auch GoogleMaps – ok, der GPS-Empfänger fehlt ein wenig.

Zur Kopplung der beiden Geräte stecke ich das beim Handy mitgelieferte USB-Kabel in das Netbook und gebe auch dem Handydisplay dann die Internetverbindung frei. Ubuntu erkennt das Handy als eth1-Netzwerkschnittstelle und benutzt es auch so. Einstecken – online.

Jaja – Linux ist schon eine komplizierte Sache… Unnötig zu sagen, dass sich Ubuntu per Klick in den AP-Modus schalten lässt und damit z.B. Schülerlaptops/Smartphones/iPods/iPads als Accesspoint ins Internet dienen kann… Zu irgendwas muss die WLAN-Geschichte des eeepc in Räumen ohne WLAN ja gut sein.

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2 Kommentare

  • Jan

    Dir ist da, glaube ich, ein Fehler unterlaufen: Im zweiten Absatz, vorletzte Zeile. Muss es nicht heißen: „Dank Opera Mini auf dem Asus?“ statt „auf dem Handy“?

    Und zum Thema: Würde ein USB Stick, in den man die SIM-Karte einlegt, nicht komfortmäßig ein Schritt nach vorne bedeuten?
    Und für Windows Mobile gibts auch Freeware, um das Handy selbst als WiFi-Router zu benutzen. Dann spart man sich den Umweg über das ASUS. :-)

  • „Muss es nicht heißen: “Dank Opera Mini auf dem Asus?” statt “auf dem Handy”?“

    Opera Mini nutze ich auf dem Handy (wird durch den Nachsatz zur Displaygröße tatsächlich missverständlich) für kurze Sachen, wenn ich den Asus nicht auspacken will – und das klappt für mich(!) besser als die Touchgeschichte.

    Da das Samsung kein WLAN hat, muss es über das Asus laufen (welches notfalls auch einen transparenten Proxy vor das Internet schalten kann oder mit einem eigenen Webserver Inhalte ausliefert).Außerdem bekomme ich den Asus mit weit weniger Gefrickel zum AP als das Windoof-Handy. Zum Glück ist Ubuntu weitgehend „zusatzsoftwarefreie“ Zone.

    Maik

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