1. Reflexion: Moodlekurs zur Medienerziehung

Vor ca. zwei Wochen habe ich meinen Kurs zur Medienbildung vorgestellt. Wir setzen ihn in dieser Woche gerade bei uns in der Schule lerngruppenübergreifend ein, was insbesondere ein deutliches Plus für die integrierten Aktivitäten (Chat, Forum) ist. Hier kommt es sogar teilweise zu lerngruppenübergreifenden Diskussionen. Einige SuS nutzen den Kurs sogar in ihrer Freizeit, um weiterzudiskutieren – das Konzept funktioniert also prinzipiell. Desweiteren habe ich bei drei unterschiedlichen Klassen, die ich im PC-Raum erlebt habe, kaum wahrgenommen, dass etwas anderes als die Aufgaben während der 90-minütigen Doppelstunde bearbeitet worden ist. Der Einsatz von Film und Text bietet offenbar genügend Abwechslung für 7. Klassen.

Nicht überrascht hat mich, dass Jasper gerade bei den Mädchen am besten ankam, Die kreative Leistung von Fabsi wurde dagegen kaum gewürdigt. Nunja. Die Erfahrungen dieses Kurses sollen ja eh noch in einer nachfolgenden Stunde nachbereitet werden… Auch so manche Diskussionskultur.

Die Umfrage

Der erste Baustein enthält eine kleine, anonyme Umfrage – hier einige, m.E. bemerkenswerte Ergebnisse:

  1. Durchschnittlich verbringen unsere SuS der 7. Klasse 1,85 Stunden täglich im Internet
  2. 53% bereiten ihre Hausaufgaben mit Hilfe des Netzes vor
  3. 73% haben schon einmal ein Foto von sich veröffentlicht, immerhin 28% schon ein Video
  4. 23% haben schon schlechte Erfahrungen im Netz gemacht (Beleidigungen, Betrügereien etc.)
  5. 45% geben an, dass sie bereits eigene Texte im Netz erstellt/veröffentlicht haben (inkl. Forenposts)
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