Diktattext zur Groß- und Kleinschreibung 2

Schlitt­schuh­fah­ren mit Frau Som­mer

Für den Don­ners­tag hat­te sich Frau Som­mer etwas beson­ders Schö­nes aus­ge­dacht: Sie ging mit ihrer Klas­se zum Eis­lau­fen. In der Stadt­mit­te befand sich näm­lich eine künst­li­che Eis­flä­che, die zum Fah­ren und Spie­len genutzt wer­den konn­te.
Das Lachen und lau­te Schrei­en der Klas­se hör­te Herr Win­ter bereits von wei­ter Fer­ne. Zu sehen gab es für ihn man­ches Wun­der­li­che, als er die Eis­flä­che für einen kur­zen Besuch auf­such­te.
Zwei aus der Klas­se woll­ten nicht mit­fah­ren. Die bei­den soll­ten in den nächs­ten Tagen in ein Trai­nings­la­ger fah­ren und woll­ten sich nicht ver­let­zen. Ein klei­nes Mäd­chen such­te ver­zwei­felt: Es hat­te beim Toben sei­ne Müt­ze ver­lo­ren.
Alle sport­li­chen Kin­der hat­ten an die­sem Tag viel Spaß, aber auch die ängst­li­chen. Denn es war schön zu sehen, wie sehr sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler gegen­sei­tig beim Fah­ren hal­fen.

Auch die­ses Dik­tat habe ich selbst geschrie­ben — anlass­be­zo­gen. Gege­ge­ben ware die Wor­te „Eis­lau­fen” und „Trai­nings­la­ger”. Ein wei­te­res Dik­tat fin­det sind hier. Es häu­fen sich in dem Text eine Men­ge Schwie­rig­kei­ten: Groß­schrei­bung nach Pro­no­men, Arti­kel, ver­steck­tem Artikel/Präposition, Adjek­tiv und bei beson­de­ren Wör­tern (viel, wenig, etwas, nichts, alles, man­cher­lei, eini­ges). Man kann dabei auch gut „neben­bei” die Wort­ar­ten ein­füh­ren. Gemein ist die Klein­schrei­bung bei Pro­no­men trotz vor­aus­ge­hen­dem Arti­kel und die Klein­schrei­bung bei rück­be­züg­li­chem Adjek­tiv. Bei mir im Unter­richt einer 5. Klas­se wird da immer ganz viel gezau­bert: Wör­ter zau­bern ande­re groß, aber eben nicht immer.

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