Kristian Köhntopp und die Netzpolitik

Ich möchte auf einen zwar recht emotionalen und radikalen, aber in seiner Kernaussage absolut inspirierenden Artikel hinweisen. Es ist erstaunlich, dass die aktuellen Ereignisse in der „Internetpolitik“ immer mehr Menschen in die politische Debatte ziehen – selbst mich. Kristian ist zu diversen technischen Themen ein wesentlicher Pflock, der mich schon sehr lange begleitet und von dem ich viel, viel über Linux und Serverdienste gelernt habe, dabei kennen wir uns nicht und haben uns auch noch nie geschrieben, sei es in Foren oder per Mail. Kurze Leseprobe seiner Gedanken:

Unsere Netze sind Kopiermaschinen. Wir sagen wir ’senden eine Nachricht‘, aber das Wort ist falsch. ‚Senden‘ impliziert, daß die Nachricht sich bewegt und für den „Ab“-Sender nicht mehr da ist. Das ist in der realen Welt so, aber nicht im Netz: Wir kopieren eine Nachricht an die Empfänger.

Kristian vertritt oft unkonventionelle Ansichten, etwa zum Thema Firewall und RAID, die – wenn man seine Ideen offen weiterträgt – bei vielen etablierten Technikern und Administratoren auf Kopfschütteln und Unverständnis stoßen (gerade aktuell trat wieder genau deswegen Funkstille mit jemandem ein). Ich mag Kristian – Pseudonym: isotopp (auch auf Twitter). Lohnt sich, genau wie sein Blog.

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