Der öffentliche Dozent

Ab sofort werde ich ein Projekt – die Vorbereitung eines Abendvortrags zum Thema: „Jugendliche im Internet – Gefahren und Chancen“ – öffentlich in einem Wiki vorbereiten. Einerseits kann ich so dezentral schreiben, andererseits vielleicht den einen oder anderen anstecken. Es ist ein Experiment, modular und variabel geplant. Das wird ein Fluss und ein ständiges Umschmeißen und neu Erfinden. Sachliche Aufklärung in diesem Bereich halte ich angesichts des oft anzutreffenden Halbwissens „in der Bevölkerung“ für überfällig.

Ergebnis soll irgendwann einmal eine Impresspräsentation mit allen notwendigen Medien sein – natürlich CC – kommerzielle Verwendung ausgeschlossen. Einzig die mit Copyright besetzten Medien muss ich da herauslassen.

Das ist ein Experiment. Experimente können natürlich auch schiefgehen. Mal sehen, was das wird…

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5 Kommentare

  • watueueh

    Cool. Toller Ansatz. Bin gespannt!

  • rip

    Klingt vielversprechend. Nur Lessigs Stil der „Blitzlichtfolien“ finde ich überladen. Ich würde ca. 2/3 dieser Folien weglassen, denn manches wirkt für mich da einfach ablenkend.
    Hast du schon daran gedacht, so etwas einzubauen:
    http://www.youtube.com/watch?v=rvp-kZeoWW0

    • Zur Vortragstechnik:
      Jein. Es mag ablenken. Ich finde aber Vorträge ermüdend, die das mündlich redundant wiederkäuen, was auf der Folie steht. Die Folie muss für mich einen Mehrwert bieten – sonst tut es der Overheadprojektor auch. Das Internet ist für mich ein Medium der Ablenkung und der Assoziation. Ich mag methodische Selbstreferenzialität.

      Zum Material:
      Nein, jetzt habe ich es aber in die Materialsammlung eingebunden – und wie es aussieht, wird die erstmal noch wachsen, um dann wieder ausgemistet zu werden. Danke. Es wirkt also schon.

  • rip

    > Ich finde aber Vorträge ermüdend, die das
    > mündlich redundant wiederkäuen, was auf der
    > Folie steht. Die Folie muss für mich einen
    > Mehrwert bieten

    Völlig einverstanden – da sind wir derselben Meinung. Aber genau das – redundantes Wiederkäuen – geschieht zu oft in der von dir verlinkten Präsentation. Es ist zwar etwas witziger als bei einfach schlechten Powerpoint-Shows, weil es oft auf ein bis zwei Wörter beschränkt ist, aber wenn er „read-only“ sagt, und „read-only“ auf der Anzeige erscheint, beim nächsten Mal dann „RO“ – wo ist da der Mehrwert? Ich finde das auf die Dauer fast noch ermüdender. Aber das mag Geschmackssache sein.

  • Vortragstechnik: ich mag die Impuls-Foto Technik und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Wenn Du den Vortrag zur Verbreitung bringen möchtest, könnte die Lessig-Technik auch eher hinderlich sein, weil man so einen Vortrag ziemlich gut üben muss, um ihn ordentlich zu halten. Das würde dem breiten Einsatz entgegenstehen.

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