Nobody is perfect

… ein net­tes Spiel für die Vetre­tungs­stun­de. Der Lehrer/die Leh­re­rin teilt die Klas­se dazu in Klein­grup­pen zu je fünf Per­so­nen auf und schreibt einen Begriff an die Tafel, den die Lern­grup­pe mit ver­hält­nis­mä­ßig gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nicht kennt, z.B.

Drem­pel, Fock, Len­zer, Ver­kli­cker, Eng­län­der u.ä.

Jede Klein­grup­pe soll nun eine mög­lichst plau­si­bel klin­gen­de Erklä­rung für die­sen Begriff auf einen Zet­tel schrei­ben. Natür­lich muss das unter größ­ter Geheim­hal­tung gesche­hen. Der Lehrer/die Leh­re­rin schreibt der­weil die kor­rek­te Erklä­rung eben­falls auf.

Jetzt wer­den alle Erklä­run­gen in wil­der Rei­hen­fol­ge vom Lehrer/von der Leh­re­rin vor­ge­le­sen, wobei die kor­rek­te Ant­wort mit „unter­ge­mischt” ist. Jede Grup­pe gibt nun einen Tipp ab, wel­ches die rich­ti­ge Ant­wort ist. Danach gibt es Punk­te:

  1. Rät eine Grup­pe die rich­ti­ge Erklä­rung, gibt es einen Punkt
  2. Schafft es eine Grup­pe durch ihre gute Erklä­rung ande­re Grup­pen auf eine fal­sche Fähr­te zu locken, erhält sie für jede die­ser Grup­pen zwei Punk­te

Dem­nach macht es also mehr Sinn, die eige­ne erfun­de­ne Erklä­rung sprach­lich und inhalt­lich hoch­wer­tig zu for­mu­lie­ren als zu hof­fen, dass man rich­tig rät. Der Lehrer/die Leh­re­rin soll­te die kor­rek­te Erklä­rung sprach­lich an die vor­han­de­nen Kom­pe­ten­zen anzu­pas­sen, da es sonst schnell zu auf­fäl­lig wird. In eine 45 Minu­ten­stun­de schafft man etwa 4–5 Durch­gän­ge — je nach sprach­li­chem Eifer der Grup­pen.

Ganz neben­bei för­dert man durch die­ses Spiel eine sprach­li­che kor­rek­te und prä­gnan­te Aus­drucks­wei­se, da nur in die­sem Bereich sorg­fäl­tig arbei­ten­de Grup­pen gewin­nen…

Die­ses Spiel lässt lässt sich auch asyn­chron etwa mit Hil­fe eines Mood­le­fo­rums gestal­ten.

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