Trommelrufen

Was man braucht:

  • ein fes­tes Haus oder gutes Wet­ter
  • Sitz­ge­le­gen­heit für jeden Teil­neh­mer
  • 10–30 Leu­te, die sich rela­tiv koor­di­niert bewe­gen kön­nen
  • Wie das geht:
    Es gibt hier eine vor­der­grün­dig ein­fa­che Bewe­gung, die von allen Betei­lig­ten syn­chron (damit mei­ne ich zeit­gleich und zusam­men) durch­ge­führt wer­den muß und aus vier Grund­ele­men­ten besteht:

  • Hän­den zugleich auf die Schen­kel (die eige­nen) klop­fen (Klopf)
  • in die Hän­de klat­schen (Klatsch)
  • mit der rech­ten Hand schnip­sen (Schnips)
  • mit der lin­ken Hand schnip­sen (Schnips)
  • Das ergibt als den Rhyth­mus ‚Klopf – Klatsch – Schnips – Schnips‘ (end­los wie­der­ho­len), also einen äußerst euro­päi­schen 4/4 Takt mit Beto­nung auf der 1 und 3.
    Die­se Bewe­gung ist nun von allen gleich­zei­tung durch­zu­füh­ren, bis sich ein mode­ra­tes Tem­po ein­ge­spielt hat. Nun sagt der Spiel­lei­ter im Takt: Are you rea­dy – con­cen­tra­ti­on – let’s go und auf den ers­ten ‚Schnipp‘ sei­nen eige­nen Namen und auf dem zwei­ten ‚Schnipp‘ einen belie­bi­gen ande­ren, also ‚Klopf – Klatsch – Maik – Peter‘. Jetzt ist Peter unver­züg­lich dran mit ‚Klopf – Klatsch – Peter – Sophie – (Sophie: Klopf – Klatsch – Sophie- Mark)‘ usw. Alles soll­te mög­lichst im Takt
    von­stat­ten gehen und das wird umso schwe­rer, je schnel­ler das Anfangs­tem­po gewählt wird. Macht jemand einen Feh­ler, so schei­det er ent­we­der aus oder ihr lacht Euch gemein­sam schief und macht dann eben­so gemein­sam wei­ter. Eine Hil­fe kann die fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se sein, wenn einem mal kein pas­sen­der Name ein­fällt:
    Ich hei­ße Maik, bin an der Rei­he und kann so vor­ge­hen: Klopf – Klatsch – Maik – Maik (wie­der­hol­bar)- Klopf – Klatsch – Maik – Mark.

    Erfah­run­gen:
    Die­ses Spiel ist kein Spiel für den Anfang und abso­lut nichts für klei­ne­re Kin­der, da es ein­fach zu anspruch­voll ist (was u. U. auch für Jugend­li­che und Erwach­se­ne gel­ten kann …). Es erfor­dert eine Men­ge Kon­zen­tra­ti­on und Koor­di­na­ti­on, wor­in auch der eigent­li­che Reiz liegt.

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