Ozeanwelle

Was man braucht:

  • ein festes Haus oder gutes Wetter
  • einen Stuhl ohne Armlehne für jeden. Dieser sollte strapazierfähig, um nicht zu sagen nahezu unzerstörbar sein. Biergarnituren oder Designermöbel sind völlig ungeeignet.
  • 10-40 Leute
  • Wie das geht:
    Mit den Stühlen bildet ihr einen Kreis oder etwas Ähnliches. Es ist darauf zu achten, dass die Stühle dabei so eng wie nur irgendmöglich aneinanderstehen. Einer geht in die Mitte mit der Aufgabe, sich auf den nun freigewordenen Stuhl zu setzen. Das muss von der Gruppe verhindert werden: Derjenige, der neben dem freien Stuhl sitzt, rutscht nun auf selbigen, so daß ein neuer Stuhl frei wird usw. Begonnen wird mit dem Gerutsche immer im Uhrzeigersinn. Die Person in der Mitte muß nun der ‚Wanderlücke‘ folgen, um sich irgendwann einmal setzen zu können. Wenn die Person in der Mitte laut und vernehmlich in die Hände klascht, muß die Gruppe ihre ‚Rutschrichtung‘ ändern Gelingt es demjenigen in der Mitte, sich zu setzen, so muss derjenige, der ‚gepennt‘ hat, selbst in das Zentrum des Kreises, und alles beginnt von vorne.

    Erfahrungen:
    Das Spiel eignet sich sehr gut für den Anfang eines Spieleabends und ist recht lustig, da es immer wieder vorkommt, – je nach Skrupeln unserer Person in der Mitte – dass ein fremder Schoß ‚besetzt‘ wird. Ihr werdet außerdem schnell merken, daß – um es mal nach Startrek-Manier zu formulieren – sich die strukturelle Integrität des Kreise im Eifer des Gefechtes nicht lange aufrechterhalten läßt. Als Spielleiter geht ihr selbstverständlich als erster in die Mitte. Ein wenig aufpassen solltet ihr, daß sich nicht ständig die gleiche Person in der Mitte befindet (Außenseiter, Profilierungsgehabe).

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