Mörderspiel — Variante II

Was man braucht:

* einen Raum oder gutes Wet­ter
* eine Sitz­ge­le­gen­heit für jeden Teil­neh­mer
* ein Kar­ten­spiel (je nach Grup­pen­grö­ße 32 oder 48er Blatt)
* 15–40 Leu­te

Wie das geht:
Ihr bil­det einen Kreis mit den Stüh­len. Aus dem Kar­ten­spiel wer­den sovie­le Kar­ten ent­nom­men, wie Per­so­nen an dem Spiel betei­ligt sind, die rest­li­chen Kar­ten legt ihr besei­te. Es wird jetzt eine Kar­te aus­ge­sucht. Wer spä­ter die­se Kar­te erhält, ist der Mörder.Jeder bekommt eine Kar­te, wobei nie­mand sei­ne Kar­te irgend­je­man­den zei­gen darf. Alle hal­ten sich an den Hän­den. Die Mor­de wer­den nun wie folgt began­gen: Der Mör­der drückt die Hand eines sei­ner Nach­barn — egal wie oft. Sein Nach­bar zählt die Drü­cke mit und gibt einen Hän­de­druck weni­ger an sei­nen Nach­barn wei­ter als er selbst erhal­ten hat. Der nächs­te Nach­bar gibt wie­der einen Hän­de­druck weni­ger an sei­nen Nach­barn wei­ter. Der­je­ni­ge, der nur noch einen Hän­druck erhält, ist tot und schei­det aus dem Kreis aus. Die ent­stan­de­ne Lücke wird geschlos­sen. Der Mör­der kann ent­larvt wer­den. Hat jemand eine Ver­mu­tung, wer der Mör­der ist, sagt er laut: ‚Ich habe einen Ver­dacht!’. Er muß nun war­ten, bis noch jemand einen Ver­dacht äußert. Ist das der Fall, zählt der Spiel­lei­ter bis drei. Bei ‚drei’ müs­sen bei­de auf den Men­schen zei­gen, hin­ter dem sie den Mör­der ver­mu­ten. Zei­gen sie auf zwei ver­schie­de­ne Per­so­nen, sind sie bei­de tot. Zei­gen sie auf die glei­che Per­son, muß die­se ihre Kar­te auf­de­cken. Ist es der Mör­der, so hat die­ser ver­lo­ren und das Spiel beginnt von vorn. Ist es nicht der Mör­der, sind die bei­den, die auf ihn gezeigt haben, eben­falls tot. Der Mör­der hat gewon­nen, wenn es nur noch einen Über­le­ben­den gibt.

Erfah­run­gen:
Auf den ers­ten Blick erscheint die Ent­lar­vung des Mör­ders ein­fach — aber sie ist es nicht! Der Mör­der kann sich zudem selbst töten, wenn er nicht genau mit­zählt und hat dann das Spiel eben­falls ver­lo­ren. Es gibt hier auch kein ‚Zeu­gen­schutz­pro­gramm’ wie bei Vari­an­te I. Bei die­sem Spiel muß es nicht unbe­dingt ruhig sein — ein scha­den­fro­hes Seuf­zen, wenn man der­je­ni­ge ist, der zwei Drü­cke erhält, ist da dann schon erlaubt. Der Mör­der darf in zwei Rich­tun­gen ‚mor­den’.

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