Klapperschlange

Was man braucht:

  • 20–50 Leu­te
  • einen sehr gro­ßen Raum oder gutes Wet­ter
  • Zwei Augen­bin­den
  • Zwei Klap­pern (Ras­seln, Schlüs­sel­bund, Schel­len­ring o. ä.)

Wie das geht:
Ihr bil­det im Ste­hen einen mög­lichst gro­ßen Kreis. Für die­ses Spiel braucht Ihr zwei Frei­wil­li­ge, die in die Mit­te des Krei­ses gehen. Dort wer­den Ihnen die Augen ver­bun­den. Jeder erhält eine Klap­per. Es wird unter den bei­den eine ‚Fang­schlan­ge‘ und eine ‚Weg­lauf­schlan­ge‘ bestimmt. Wei­ter­hin emp­fiehlt es sich, bei­de durch Dre­hen vor Spiel­be­ginn zu des­ori­en­tie­ren.
Die ‚Fang­schlan­ge‘ hat nun die Auf­ga­be, die ‚Weg­lauf­schlan­ge‘ zu schnap­pen. Wie soll sie das nun mit ver­bun­de­nen Augen anstel­len? Ganz ein­fach: Die ‚Fang­schlan­ge‘ ras­selt mit ihre Klap­per. Die ‚Weg­lauf­schlan­ge‘ muß nun eben­falls ras­seln. Anhand des Geräu­sches kann die ‚Fang­schlan­ge‘ ihr ‚Opfer‘ orten. Die ‚Fang­schlan­ge‘ kann belie­big oft ras­seln. Das Spiel ist been­det, wenn die ‚Weg­lauf­schlan­ge‘ geschnappt wor­den ist. Die bei­den aus der Mit­te bestim­men dann das nächs­te Schlan­gen­paar.
Die Leu­te aus dem Kreis sor­gen dagür, daß kei­ne der Klap­per­schlan­gen den Kreis ver­läßt (Ver­let­zungs­ge­fahr!). Es muß wäh­rend des Spiels mög­lichst ruhig sein, damit die ‚Fang­schlan­ge‘ eine Chan­ce hat.

Erfah­run­gen:
Das Spiel ist für die Zuschau­er bei­na­he noch span­nen­der als für die Akteu­re. Manch­mal bewe­gen sich bei­de Schlan­gen nur Zen­ti­me­ter von­ein­an­der ent­fernt anein­an­der vor­bei.
Der Kreis soll­te gera­de bei gro­ßen Grup­pen nicht zu rie­sig sein – die bei­den Akteu­re sol­len sich schließ­lich ja auch irgend­wann mal fin­den. Ach­tet auf ebe­nes, wei­ches Gelän­de – Schot­ter­plät­ze sind eben­so wie beto­nier­te Flä­chen auf­grund des hohen Ver­let­zungs­ri­si­kos unge­eig­net.
Das Spiel läßt sich mit nahe­zu allen Alters­grup­pen spie­len.

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