Ich habe einen Geist gesehen

Was man braucht:

  • Einen lang­streck­ten Raum oder gutes Wet­ter
  • 10-max.15 Leu­te

Wie das geht:
Es han­delt um ein nicht recy­cling­fä­hi­ges, also um ein Ein­weg­spiel. Man kann es mit den­sel­ben Leu­ten­nur ein­mal spie­len. Alle stel­len sich in einer Rei­he Schul­ter an Schul­ter auf. Ihr als Spiel­lei­ter steht amAn­fang der Rei­he. Es ist wich­tig, daß die Rei­he dicht genug steht und daß das wäh­rend des Spiels auch so bleibt. Als Spiel­lei­ter sagt zu Ihr Eue­rem Nach­barn in der Rei­he: ‚Ich habe einen Geist gese­hen!’ Die­ser ant­wor­tet mit: ‚Wo?’ und sagt nun sei­ner­seits zu sei­nem Nach­barn: ‚Ich habe eine Geist gese­hen!’ Der fragt wie­der­um: ‚Wo?’. Das Gan­ze geht immer so wei­ter, bis der letz­te in der Rei­he sein ‚Wo?’ los­ge­wor­den ist .Der gan­ze Vor­gang wird ins­ge­samt vier­mal durch­ge­führt:
1. Durch­gang: — nur spre­chen: ‚Ich habe einen Geist gese­hen!’ — ‚Wo?’ — usw.
2. Durch­gang: — wie 1. Durch­gang, nur mit der rech­ten Hand stän­dig auf etwas zei­gen, die­se Bewe­gung wird immer wie­der von allen, die ‚dran­kom­men’ wie­der­holt, solan­ge das Spiel läuft. Irgend­wann zeigt dann die gan­ze Rei­he mit der rech­ten Hand auf etwas.
3. Durch­gang: — wie 2. Durch­gang, lin­ke Hand kommt dazu und zeigt auf irgend­et­was. Irgend­wann sind dann alle Hän­de in Bewe­gung.
4. Durch­gang: — wie 3. Durch­gang, nur hockt sich der­je­ni­ge hin, der ‚Ich habe einen Geist gese­hen’ gesagt hat. Die Hän­de blei­ben dabei stets in Bewe­gung.
Ergeb­nis: Alle sind in der Hocke, bewe­gen die Arme und wis­sen nicht wozu… Und nun kommt Ihr: Sobald der Letz­te in der Rei­he sein ‚Wo?’ gefragt hat, brüllt Ihr so laut Ihr könnt: ‚Daaaaaaa’ und schubst Eue­ren hocken­den Nach­barn an, so daß die gan­ze Rei­he vom Domi­no­ef­fekt erfasst wird und syn­chron umfällt.

Erfah­run­gen:
Es ist wich­tig, daß die Span­nung über das Spiel hin­weg erhal­ten bleibt. Das Gan­ze lebt von der Unge­wiß­heit: Was soll das bloß? Mit der Poin­te des Umfal­lens stellt sich dann die Ein­sicht ein, viel­leicht nur geschickt mani­pu­liert wor­den zu sein. Mal unter uns: Den meis­ten Spaß hat dabei bestimmt der Spiel­lei­ter!!!

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