Harm Haschisch

Was man braucht:

  • ein fes­tes Haus oder tro­cke­nes Wet­ter
  • Sitz­ge­le­gen­hei­ten
  • 10 — 30 Leu­te

Wie das geht:
Benannt ist das Spiel nach einem Pas­tor mit Vor­na­men ‚Harm’. Es funk­tio­niert nach dem Prin­zip ‚Ich packe mei­nen Kof­fer’. Einer macht den Anfang und sagt in etwa: ‚Mein Name ist Maik und ich mag ger­ne Monchi­chis.’ Er nennt also immer einen Gegen­stand, der mit dem­sel­ben Anfangs­buch­sta­ben wie sein eige­ner Vor­na­me beginnt. Der Nächs­te in der Rei­hen­fol­ge (sin­ni­ger­wei­se sitzt man in kreis­ähn­li­cher Anord­nung) sagt dann in etwa: ‚Das ist Maik und er mag Monchi­chis. Ich bin Tho­rid und mag Tau­ben’ usw. Der letz­te hat es somit am schwers­ten, da er ja alle Namen mit Gegen­stand nen­nen muß…
Man kann das Spiel auch mit Adjek­ti­ven spie­len, z.B. ‚Mir­ko mond­süch­tig’. Ansons­ten ändert sich nichts.

Vari­an­te:
Es wird kein Gegen­stand genannt, son­dern eine Bewe­gung gemacht, die evt. typisch für die betref­fen­de Per­son ist. Die­se Bewe­gung wird dann von allen ande­ren Teil­neh­mern wie­der­holt (nach dem Prin­zip ‚ich packe mei­nen Kof­fer’).

Erfah­run­gen:
Das Spiel ist des­we­gen so schön, weil sich gewis­se Din­ge, gewollt oder unge­wollt über Jah­re hal­ten kön­nen. Ich den­ke bei besag­tem Pas­tor immer noch mit Harm Haschisch, wenn ich ihn tref­fe … Mit man­chen Bewe­gun­gen ver­bin­de ich immer noch einen Namen, auch nach Jah­ren — Stich­wort ‚Mehr­ka­na­li­ges Ler­nen’.

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