Bildungsexpedition

Lutz Ber­ger und Chris­ti­an Span­nagel haben eine neue Idee. Ich zitiere:

Abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de möch­ten wir uns auf die Suche nach den „stil­len Hel­den des All­tags“ bege­ben, die tag­täg­lich ihre Schü­ler und Stu­den­ten begeis­tern, die sich mit gro­ßem Enga­ge­ment ein­set­zen und die das bis­lang für sich behal­ten haben.

Wir möch­ten mit die­sen Men­schen spre­chen, sie beglei­ten und vor­stel­len, wir möch­ten ihren Unter­richt fil­men, ihre Schü­ler und Stu­den­ten inter­view­en und nach­fra­gen. Dazu suchen wir über­zeu­gen­de Lern­coa­ches, Unter­neh­men mit inno­va­ti­ven Lern­ideen und Bil­dungs­exo­ten mit außer­ge­wöhn­li­chen Projekten.

http://www.bildungsexpedition.de

Wer von euch also stil­le Blu­men kennt, die aus eurer Sicht eine Aner­ken­nung und mehr Popu­la­ri­tät ver­dient haben, kann hier Vor­schlä­ge für Rei­se­zie­le der Expe­di­ti­on machen. Es ist dabei egal, (wirk­lich!) ob ihr Schü­le­rin­nen oder Schü­ler, Eltern, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen oder sonst­wer seid. Helft Lutz und Chris­ti­an bei ihrer – wie ich fin­de – tol­len Idee.

Eins noch:

Man­che Blu­me ist still, weil sie still sein will. Unge­ach­tet der Tat­sa­che, ob es gut ist, dass sie still ist, darf sie still sein und blei­ben, wenn sie es möch­te. Also seid so nett und fragt eure Blu­men vorher…

Der erste Mai

Die ers­te Schlag­zei­le, die mir heu­te Mor­gen  in unse­rer Lokal­zei­tung in die Hän­de fiel:

Zwölf­jäh­ri­ger Jun­ge hat 2,2 Pro­mil­le im Blut

Poli­zei zieht nach dem Mai­fei­er­tag ernüch­tern­de Bilanz 

(MT, 5.5.2009, 129 Jg.)

Wenn es inhalt­lich nicht so trau­rig wäre, könn­te es sprach­lich recht lus­tig sein – zuge­ge­be­ner­ma­ßen nur für Deutschlehrer…

Der öffentliche Dozent

Ab sofort wer­de ich ein Pro­jekt – die Vor­be­rei­tung eines Abend­vor­trags zum The­ma: „Jugend­li­che im Inter­net – Gefah­ren und Chan­cen“ – öffent­lich in einem Wiki vor­be­rei­ten. Einer­seits kann ich so dezen­tral schrei­ben, ande­rer­seits viel­leicht den einen oder ande­ren anste­cken. Es ist ein Expe­ri­ment, modu­lar und varia­bel geplant. Das wird ein Fluss und ein stän­di­ges Umschmei­ßen und neu Erfin­den. Sach­li­che Auf­klä­rung in die­sem Bereich hal­te ich ange­sichts des oft anzu­tref­fen­den Halb­wis­sens „in der Bevöl­ke­rung“ für überfällig.

Ergeb­nis soll irgend­wann ein­mal eine Impress­prä­sen­ta­ti­on mit allen not­wen­di­gen Medi­en sein – natür­lich CC – kom­mer­zi­el­le Ver­wen­dung aus­ge­schlos­sen. Ein­zig die mit Copy­right besetz­ten Medi­en muss ich da herauslassen.

Das ist ein Expe­ri­ment. Expe­ri­men­te kön­nen natür­lich auch schief­ge­hen. Mal sehen, was das wird…

Netzidentität

Wer im Netz aktiv ist, muss sich mit die­sem Begriff in irgend­ei­ner Form aus­ein­an­der­set­zen. Die Iden­ti­tät im Netz erwirbt man sich nicht, sie ent­steht, u.a. auch dadurch, dass das Netz nicht so schnell ver­gisst  und gleich­zei­tig der Ela­tiv des Adjek­tivs „öffent­lich“ ist (Das wird ein intel­lek­tu­el­ler Arti­kel…). Im Prin­zip gibt es zwei oppo­si­tio­nel­le Grund­hal­tun­gen zu die­ser Thematik:

  1. Die Netz­iden­ti­tät ist bewusst gene­riert. Das Indi­vi­du­um fil­tert vor der Ver­öf­fent­li­chung inhalt­lich und sprach­lich sehr genau. Die­se Fil­te­rung erfolgt auch ziel­ge­rich­tet im Hin­blick auf das Bild, was man von sich ande­ren Men­schen gegen­über erzeu­gen möchte.
  2. Die Netz­iden­ti­tät ist schlicht und ergrei­fend ein bestehen­der Teil der eige­nen, bestehen­den Per­sön­lich­keit. Sie wird im Wesent­li­chen das abbil­den, was ein Indi­vi­du­um aus­macht und viel­leicht sogar Rück­schlüs­se dar­über hin­aus zulas­sen – z.B. psychologische.

Wei­ter­le­sen

Blogmusen des ersten Jahres

Die­ses Blog wird mitt­ler­wei­le ein Jahr alt und ent­wächst damit dem Säug­lings­al­ter. Damit ist es an der Zeit, ein wenig Dan­ke zu sagen und zwar den ver­schie­dens­te Men­schen. Dabei kon­zen­trie­re ich mich auf die­je­ni­gen, die die­ses Blog in ganz beson­de­rer Wei­se beein­flusst haben.

1. Mei­ne Schü­le­rin­nen und Schüler

Ohne euch, euren Witz, eure Indi­vi­dua­li­tät und Kri­tik gäbe es wahr­schein­lich über­haupt kei­nen Inhalt hier auf die­ser Sei­te. Immer wie­der habt ihr mir gestat­tet, Aus­zü­ge aus euren Tex­ten mit für die Arti­kel zu ver­wen­den und ihr habt dadurch teil­wei­se wei­te­re Reak­tio­nen in Form von Kom­men­ta­ren provoziert.

2. Herr Rau

Tho­mas Rau ken­ne ich nur durch sein Blog – aber das reicht schon.  Sei­ne Sei­te zeigt, dass Schu­le als Leh­rer Spaß macht und dass der oft zu bemer­ken­de Chor der kla­gen­den Leh­rer meist  das über­re­prä­sen­tiert, was in unse­rem Land schu­lisch nicht so opti­mal läuft. Dabei kön­nen SuS eine gan­ze Men­ge – fach­lich, metho­disch und inhalt­lich. Und sie pro­vo­zie­ren, was bekann­ter­ma­ßen von lat. pro­vica­re (= her­vor­brin­gen) kommt. Wenn sie Reak­tio­nen in Form von sol­chen Leh­rer­blogs pro­vo­zie­ren – immer weiter.

3. Jean-Pol Martin

Er wird vie­len – vor allen den Fremd­spra­chen­leh­rern – unter dem Schlag­wort LdL bekannt sein. Begriff­lich geht in Dis­kus­sio­nen zu dem The­ma oft so man­ches durch­ein­an­der – ent­schei­dend an die­ser vir­tu­el­len Begeg­nung sind für mich zwei Dinge:

Zum einen gibt es noch ande­re Men­schen mit einem Men­schen­bild , das dem mei­nen ähnelt – im All­tag kann man da schon hin und wie­der zwei­feln. Ins­be­son­de­re mögen hin und wie­der Zwei­fel dar­über auf­kom­men, ob das, was man von SuS ver­langt, nicht auch für die eige­ne Per­son gel­ten könnte…

Wei­ter­le­sen

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