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	<title>riecken.de &#187; Lehrer</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
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		<title>Ich bin schuld</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 07:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist quasi mein zweiter Name als Lehrer 1.0. Was ist Schuld eigentlich? Als Voraussetzung für Schuld wird meistens angenommen, dass der Schuldige die Wahlmöglichkeit hatte, die als schlecht definierte Tat zu unterlassen. In der Philosophie wird die Schuldfähigkeit deshalb oft auf die Willensfreiheit zurückgeführt. Nach der Theorie des Determinismus, welche bei rückschauender Betrachtung das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist quasi mein zweiter Name als Lehrer 1.0. Was ist Schuld eigentlich?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Als Voraussetzung für Schuld wird meistens angenommen, dass der  Schuldige die Wahlmöglichkeit hatte, die als schlecht definierte Tat zu  unterlassen. In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie">Philosophie</a> wird die <a title="Schuldfähigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuldf%C3%A4higkeit">Schuldfähigkeit</a> deshalb oft auf die <a title="Willensfreiheit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willensfreiheit">Willensfreiheit</a> zurückgeführt. Nach der Theorie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus">Determinismus</a>,  welche bei rückschauender Betrachtung das Handeln des Menschen in  anlage- und umweltbedingten Bestimmungskräften begründet sieht, ist in  Ermangelung der Fähigkeit des Menschen, sich frei zwischen Gut und Böse  zu entscheiden, dem Schuldprinzip der Boden entzogen.</p>
<p style="text-align: right;"><a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_%28Ethik%29" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_%28Ethik%29">http://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_%28Ethik%29</a>#</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Kompliziert. Zumal es ja auch noch weitere Dimensionen von Schuld gibt, z.B. die Schuld gegenüber der eigenen Person &#8211; meist offenbar an so Dingen wie mangelnde Selbstannahme, die eine Fülle von Verhaltensweisen und Gang zu setzen vermag, die weitere Schuld gegenüber anderen Menschen evoziert: Wer sich selbst nicht lieben kann, vermag das auch nicht bei anderen Menschen &#8211; einer der wenigen Punkte, in dem sich Psychologie und Christentum einmal einig zu sein scheinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beziehungen scheitern gar nicht einmal so selten an gegenseitigen Schuldzuweisungen. Schuld zuweisen hat eine immens wichtige psychologische Funktion: Mit der Übertragung von Schuld nehme ich Verantwortung von meiner eigenen Person &#8211; wenn etwas oder jemand schuld sein kann, dann bin ich es nicht mehr und Verantwortung habe ich auch keine. Selbstschutzmechanismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer machen das, wenn sie sagen: Tja. Das System ist schuld &#8211; ich kann gar nicht anders handeln. So ganz klappt diese Strategie in der Fläche zwar nicht ganz, aber es ist eine symptomatisch orientierte Strategie, die Momentansymptome zu bekämpfen vermag, aber eben auch Energie erfordert, vielleicht genau die Energie, die zum Umsteuern des Tankers erforderlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Kräfte in der Gesellschaft wissen, dass das Schulsystem schuld ist, z.B. an psychischen Krankheiten unter SuS, an wachsender Gewaltbereitschaft, an der Gefährdung der Zukunftfsähigkeit dieses Landes usw.. Sie haben Recht.</p>
<ul>
<li>Wie attraktiv ist ein Beruf, der schuldbeladen ist?</li>
<li>Wie frei agiert ein Mensch, dem Schuld zugewiesen wird?</li>
<li>Welches Vorbild wird er seinen SuS sein?</li>
<li>Wie defizitorientiert wird er agieren?</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Schuld bleibt. Der Energieverbrauch zur Abwehr der Schuldzuweisungen auch. Die Konsequenzen für die SuS obendrein. Man müsste einmal darüber sprechen, wie man damit umgeht &#8211; z.B. bei einer verpflichtenden Supervision. Ich wage zu behaupten, dass dort 95% der Probleme mit dem Thema Schuld zu tun haben werden.</p>
<ul>
<li>Wie machen das Lehrerinnen und Lehrer, die wir als Vorbild sehen?</li>
<li>Welche psychologischen Strategien wenden sie an?</li>
<li>Wie viel Schuld tragen sie?</li>
</ul>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3366&amp;md5=5f5bc4a5ef20e051d5fa283d3b535c52" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Über (die meisten?) Lehrer</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/04/uber-die-meisten-lehrer/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2011/04/uber-die-meisten-lehrer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 19:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Füller]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[TAZ]]></category>

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		<description><![CDATA[So sieht ein Autor die meisten von uns Lehrern, der öfter in der TAZ veröffentlicht: &#8220;Lehrer, die einen gegliederte Schule anerkennen oder sogar anbeten, müssen sich einen neuen Job suchen. Wir lassen auch keine Päderasten, Nazis, Kommunisten etc. auf unsere Kinder los.&#8221; (Christian Füller, Publizist und Autor auf seiner Webseite http://www.pisaversteher.de) Das Zitat stammt aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So sieht ein Autor die meisten von uns Lehrern, der öfter in der TAZ veröffentlicht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Lehrer, die einen gegliederte Schule anerkennen oder sogar anbeten,  müssen sich einen neuen Job suchen. Wir lassen auch keine Päderasten,  Nazis, Kommunisten etc. auf unsere Kinder los.&#8221;</p>
<p>(Christian Füller, Publizist und Autor auf seiner Webseite <a title="http://pisa-versteher.de/index.php?id=11&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=85&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][month]=04&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][day]=10&amp;cHash=05b8ce5915" href="http://pisa-versteher.de/index.php?id=11&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=85&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][month]=04&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][day]=10&amp;cHash=05b8ce5915" target="_blank">http://www.pisaversteher.de</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Zitat stammt aus einem längeren Artikel, der auch die Hintergründe dieser Aussage darstellt (wesentlich für das Verständnis des Artikels ist eine <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass" target="_blank">geschichtliche Analogie</a>). Man kann dort auch kommentieren. Christian Füller ist nach seinen Aussagen auf der Webplattform <a title="http://twitter.com/#!/ciffi" href="http://twitter.com/#!/ciffi" target="_blank">Twitter</a> an einem klaren Kommunikationsstil gelegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin zur Zeit ratlos, wie ich damit umgehe. Und froh bin ich: Dass hier vor Ort fast niemand mir auf Twitter folgt. Wie es zu einem Zitat dieser sprachlichen Bauart kommt, wäre wahrscheinlich nicht vermittelbar und würde viele Bemühungen der letzten Jahre zu Staub zerfallen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da das Zitat nicht das meine ist, sollte die Diskussion auch nicht hier, sondern direkt in Christian Füllers Blog stattfinden. Daher habe ich undemokratisch die Kommentare für diesen Artikel deaktiviert.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3335&amp;md5=488dd103b837dc53f91072485e6dc656" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Transformationen der Macht</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/01/transformationen-der-macht/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2011/01/transformationen-der-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 22:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein alter Hof auf einer noch älteren Warft irgendwo auf einem Nordseeeiland. Hektisches Treiben auf den Gängen. Zettel werden auf einen Tisch mit drei schmunzelnden Menschen gelegt. Auf den Zimmertüren hängen Zettel mit Aufschriften wie &#8220;Würfelfrucht Inc.&#8221; oder &#8220;Urlaub Perfekt&#8221; oder gar &#8220;Regierung&#8221;. Auch Ortsnamen sind vertreten &#8220;Lino&#8221; z.B. &#8211; ein mickriges Dorf bestehend aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Ein alter Hof auf einer noch älteren Warft irgendwo auf einem Nordseeeiland. Hektisches Treiben auf den Gängen. Zettel werden auf einen Tisch mit drei schmunzelnden Menschen gelegt. Auf den Zimmertüren hängen Zettel mit Aufschriften wie &#8220;Würfelfrucht Inc.&#8221; oder &#8220;Urlaub Perfekt&#8221; oder gar &#8220;Regierung&#8221;. Auch Ortsnamen sind vertreten &#8220;Lino&#8221; z.B. &#8211; ein mickriges Dorf bestehend aus drei Bauern und einem Tischler. Das unentdeckte Eiland &#8220;Safo&#8221; muss sich entscheiden: Entweder ein Flughafen für die Touristen (und &#8220;Urlaub Perfekt&#8221;) oder ein Industriehafen für Würfelfrucht Inc. Beides geht nicht &#8211; so sind die Regeln. Ich bin übrigens Wirtschaftsminister in diesem Spiel. Irgendwann hat mich keiner aus dem Volk mehr lieb und meine Entscheidungen werden wahrhaftig immer sinnbefreiter. Jeder Strohhalm, jeder Ausweg ist mir recht. Im Jahr davor war ich Bauer. Da habe ich den Protestmarsch auf das Regierungszimmer angezettelt. Mit Transparenten, mit Parolen. Das war irgendwie cooler.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es ist eines der besten Planspiele, die ich kenne. Leider wird es nicht mehr aufgelegt und die Rechtelage ist unklar &#8211; dabei habe ich alle Rollen und Regeln noch digital vorliegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man lernt bei Planspielen etwas über Macht, da sich ein gutes Planspiel verselbstständigt und dann reale psychologische und soziale Prozesse einsetzen, die Welt abbilden, wie sie ist. &#8220;Safobauer&#8221; sein ist immer einfach:  Wenig Verantwortung, mit ein bisschen Grips und Vernetzung (ging auch schon vor mehr als 20 Jahren) konnte man den Mächtigen eine Menge Probleme machen &#8211; aber entschieden haben dann doch andere. Zum Schwitzen bringen konnte man sie &#8211; mehr nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3006"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zum &#8220;Safominister&#8221; musste man taugen. Zu seinen Entscheidungen musste man gegenüber dem &#8220;Volk&#8221; stehen. Beeinflusst wurden man vielfältig: Von der persönlichen Moral, von den Managern beider Firmen, durch die Reaktionen des Volkes usw..</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Erfahrungen macht man als &#8220;Safobauer&#8221; in diesem Spiel nicht, aber andere: z.B. dass man keine Lobby hat und auch Solidarität zwischen Rollen, die eigentlich vor den gleichen Problemen stehen, kaum möglich ist, da der Einzelne überleben muss und will. Gemeinsame Aktionen werden anfangs von einem leidenschaftlichen Feuer getragen, dass spiegelbildlich zu einer typischen <a title="http://ericwhitacre.com/blog/the-virtual-choir/only-two-days-left" href="http://ericwhitacre.com/blog/the-virtual-choir/only-two-days-left" target="_blank">Prokrastinationskurve</a> verläuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Spiel ist ein Bild. Und es ist eine Aufforderung, mit Kopf, Herz und Hand Strukturen zu durchbrechen. Das wird nicht alleine gehen, sondern nur solidarisch. Der Einzelne muss für eine Weile hinter den Interessen einer Gruppe zurücktreten. Das können Lehrer meiner Wahrnehmung nach nicht. Das ist wahrscheinlich auf Dauer ihr Verderben, weil sie Spielball von Presse, Kultuspolitik usw. bleiben.Von außen nimmt man das System immer über die Lehrer wahr &#8211; das System direkt nimmt man nicht wahr, zumindest nicht als Beteiligter.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo ist das gemeinsame Projekt der Web2.0-Lehrer? Wird es 2011 eines geben? Wird es den Beweis geben, dass das Reden, das Analysieren, das Verlinken, Twittern in ein Ziel mündet  oder zumindest ein Stück gemeinsame Wegstrecke? Wie lässt sich so etwas organisieren, ohne dass der Einzelne sich in seiner Individualität eingeschränkt fühlt? Oder fürchten wir Lehrer Interferenzen, die unsere Alltagsstrategien soweit schwächen, dass sie versagen könnten?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist meine Idee, auf diese Weise ideelle Macht zu bündeln, zu kumulieren wirklich so unlogisch? Technisch ist auf diesem Gebiet kein Problem zu erwarten. Das kann ich.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann eine ganze Weile so weitergehen. Die Frage ist, ob sich das Lernen oder die Schulstruktur durch parallelisierte Alleingänge ändern. Auf Safo spielt genau das immer wieder der institutionellen Macht in die Hände.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3006&amp;md5=6ce013fe04fbb9ef70b146b9d57fabdd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Burnout</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/11/burnout/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2010/11/burnout/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 14:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Symptom]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn du&#8230; deine Zynik zum Selbstzweck erklärst, d.h. du kannst gar nicht mehr über Schule und vor allem Schüler reden, ohne zynisch zu werden Kritik mehr wahrnimmst, als Offenheit und Interesse dich zunehmend von deinen Kolleginnen und Kollegen zurückziehst Stellvertreterkriege auch gegen die führst, die dir wohlgesonnen sind Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten kannst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du&#8230;</p>
<ul>
<li>deine Zynik zum Selbstzweck erklärst, d.h. du kannst gar nicht mehr über Schule und vor allem Schüler reden, ohne zynisch zu werden</li>
<li>Kritik mehr wahrnimmst, als Offenheit und Interesse</li>
<li>dich zunehmend von deinen Kolleginnen und Kollegen zurückziehst</li>
<li>Stellvertreterkriege auch gegen die führst, die dir wohlgesonnen sind</li>
<li>Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten kannst</li>
<li>du nicht mehr siehst, dass es SuS gibt, die etwas leisten</li>
<li>du nicht mehr siehst, dass an deiner Schule Dinge gut laufen</li>
<li>du Engagement &#8211; vor allem pädagogisches &#8211; insgeheim belächelst, da es ja eh keinen Zweck hat</li>
<li>wenn du deine Erfahrung, nicht getragen worden zu sein, nun quasi als Lebensaufgabe auch noch anderen vermitteln willst</li>
</ul>
<p>&#8230; dann such&#8217; dir einen anderen Beruf oder einen Therapeuten. Deine Gesundheit und vor allem dein Herz werden es dir danken.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=2800&amp;md5=ccb9c8d8cd93d68d6f1e2b513a226e39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Resignation</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/10/resignation/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2010/10/resignation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 20:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Regression]]></category>
		<category><![CDATA[Resignation]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin es, die dir ein Zucken der Mundwinkel in dein Lächeln zaubert, wenn du wieder einmal sagst, dass alles in Ordnung ist. Ich bin es, die dir Kritik so tief in dein Herz gräbt, dass alles ehrliche Lob vergangener Tage dagegen als ein Nichts erscheint. Ich bin es, der dir den Satz mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, die dir ein Zucken der Mundwinkel in dein Lächeln zaubert,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>wenn du wieder einmal sagst, dass alles in Ordnung ist.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, die dir Kritik so tief in dein Herz gräbt,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>dass alles ehrliche Lob vergangener Tage dagegen als ein Nichts erscheint.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, der dir den Satz mit der Sinnlosigkeit diktiert,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>weil allein deine Einsamkeit und Ohnmacht mich am Leben erhalten.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, der dich nicht um Hilfe bitten lässt,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>weil das eine Chance  ist, um Menschen näherzukommen.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, die dich dir selbst einen Maßstab diktieren lässt,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>den niemand auf dieser Welt zu erfüllen vermag.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ich bin es, die dich blind und taub macht,</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>für all das, was du täglich erreichst und in letzter Zeit erreicht hast.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Gib&#8217; mir die Hand, du Lehrer. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Komm zu mir.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ruiniere ich dein Leben, so trägst du mich weiter in viele andere.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Komm zu mir.</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="250" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nQpYHiB0k6k?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="250" src="http://www.youtube.com/v/nQpYHiB0k6k?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">Wer es nicht kennt: Aus &#8220;Before Sunrise&#8221; &#8211; ein echtes Anti-Resignativum. Nur, damit sie nicht wirklich beim Lesen kommt.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=2664&amp;md5=d6a0be15cbf0231917aecc53407d7cf2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Resistance is futile (Widerstand ist zwecklos) &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/04/resistance-is-futile-widerstand-ist-zwecklos-teil-1/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2010/04/resistance-is-futile-widerstand-ist-zwecklos-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 19:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[leisten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Voreinleitung Ich wollte einen Artikel schreiben. Es wird eine Serie. Heute mit dem ersten Teil. Einleitung Kristian Köhntopp schreibt in seinem Blog, dass jeder Arbeitnehmer zwei Verträge mit seinem Arbeitgeber abschließt. Ich zitiere eine kurze Passage, weil ich es nicht besser auszudrücken vermag: &#8220;Der eine existiert auf dem Papier. Er regelt Geld, Urlaub, Datenschutz, Kündigungsrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Voreinleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte einen Artikel schreiben. Es wird eine Serie. Heute mit dem ersten Teil.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kristian Köhntopp schreibt in seinem Blog, dass jeder Arbeitnehmer <a title="http://blog.koehntopp.de/archives/2822-Wo-sind-sie-hin.html" href="http://blog.koehntopp.de/archives/2822-Wo-sind-sie-hin.html" target="_blank">zwei Verträge</a> mit seinem Arbeitgeber abschließt. Ich zitiere eine kurze Passage, weil ich es nicht besser auszudrücken vermag:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Der eine existiert auf dem Papier. Er regelt Geld, Urlaub, Datenschutz, Kündigungsrecht und solche Dinge. Den anderen hat man im Kopf. Er regelt &#8216;Was erwarte ich von meiner Firma und meinen Kollegen?&#8217; und &#8216;Was bin ich bereit an Änderungen hinzunehmen bis ich gehe?&#8217;.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich kenne sehr wenige Lehrer, die tatsächlich äußerlich gegangen sind und sich dem freien Stürmen des Arbeitsmarktes aussetzen. Erstaunlicherweise sind die wenigen, die ich kenne. sehr, sehr glücklich mit dieser Entscheidung (aber meist auch anderweitig materiell gut versorgt). Trotzdem glaube ich, dass es eine Reihe von Lehrern gibt, die innerlich gehen., d.h. den zweiten Vertrag kündigen, den ersten aber behalten. Dabei formuliere ich mehrere Stereotypen, die Extremfälle(!) darstellen, zwischen denen es natürlich Graduierungen gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stereotyp I</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man kann im Extremfall nur noch das Notwendigste tun und dem Dienstherren nur das unbedingt Nötige abliefern  &#8211; wenn man sich formal korrekt verhält, hat man da in der Regel wenig Ärger von &#8220;oben&#8221; zu befürchten. Das ist in dieser radikalen Form in meinen Augen aber unsolidarisch, weil unter der Einstellung des einen u.U. andere KuK leiden &#8211; u.a. durch in meinen Augen fast unvermeidbare Stellvertreterkriege.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist für mich aber auch eine stille Form des Widerstands gegen ein System, welches Loyalität (Treuepflicht) fordert und dabei sogar so weit geht, dem Recht auf freie Meinungsäußerung teilweise einen Dienstweg zu verordnen. Bestimmte Vorgänge unterliegen der Schweigepflicht, weil Persönlichkeitsrechte von SuS gewahrt werden müssen oder das System selbst eine Störung des Schulfriedens fürchtet. <a title="https://tepin.aiki.de/blog/" href="https://tepin.aiki.de/blog/" target="_blank">Markus Hansen</a>, ein wiederentdeckter Freund aus alten Tagen, schreibt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿Der positive Loyalitätsaspekt klappt dabei nur, wenn er multilateral ist, d.h. von allen Beteiligten ebenfalls Loyalität gegenüber den anderen beigetragen wird.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der Deal klappt also, wenn der Dienstherr auch seinen Teil der Vertrages einhält, z.B. öffentliche Zusagen umsetzt, seiner Fürsorgepflicht entsprechend alimentiert, seine Beamten im Rahmen der Beihilfe nicht gegenüber Kassenpatienten benachteiligt, transparente Bewerbungsverfahren durchführt, einen gewissen Standard bei den Arbeitsbedingungen garantiert usw. &#8211; also ganz profane Dinge, für die er Treue erwarten darf. Handelt der Dienstherr in der Wahrnehmung(!) seiner Beamten nicht loyal, so evoziert er vielleicht erst die hier beschriebene, mögliche<em> </em>Form des inneren Widerstands, der nach meiner Meinung ein immenses Problem darstellt:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Die Folgen dieses stillen Widerstands spürt der Dienstherr nicht direkt. Schulleitungsmitglieder bekommen das primär ab &#8211; das ist in einem hierarchischen System halt so, sekundär andere Kolleginnen und Kollegen (s.u.). Das entsolidarisiert und stärkt indirekt die Rolle des Dienstherren.</li>
<li style="text-align: justify;">Diese Art des inneren Widerstand erlebe ich in Phasen, in denen ich mich darin befinde, als extrem unbefriedigend. Ich muss viel von meiner Kraft einsetzen, das &#8220;System&#8221; abzuwehren, meine Arbeitsleistung und persönliche Zufriedenheit sinken. Man kann bedingt durch Privatleben kompensieren, bedingt.</li>
<li style="text-align: justify;">Es kann für die Schulgemeinschaft zu einem ernsten Problem werden. Der Zorn und die Enttäuschung gehen in diesem Status meist ja nicht verloren, sondern suchen sich nur andere Wege. Da sie sich nicht offen gegen den Dienstherren richten können (oder wollen), suchen sie sich wahrscheinlich ein anderes Ziel. Ich habe vor einigen Jahren das Wort &#8220;Stellvertreterkrieg&#8221; gelernt, welches ich immer noch als treffend ansehe. Stellvertreterkriege treffen grundsätzlich die schwächsten Glieder &#8211; dumm, wenn das Kolleginnen und Kollegen, noch dümmer, wenn es Schülerinnen und Schüler sind.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Da der Dienstherr nichts oder sehr oberflächlich oder nur sehr wenig &#8220;spürt&#8221;, setzt er fröhlich nach: mit Reformen, mit Sparplänen, mit inhaltlichen Vorgaben. Handelt er dabei in der Wahrnehmung seiner Beamten nicht loyal, zu kommt es lediglich zu einer Modifikation dieses inneren Widerstands. Dummerweise kommen Regierungen und gehen Regierungen, die Verantwortlichen dort müssen weit weniger Jahre &#8220;durchhalten&#8221; als ein Lehrender &#8211; und wenn dessen Ressourcen der Modifikationsfähigkeit dieses seines inneren Widerstandes aufgebraucht sind, dann gibt es Probleme in Form von sich verstärkenden Stellvertreterkriegen. Deswegen halte ich diese Form des Widerstandes für sinnlos. Sie vermeidet wahrscheinlich langfristig  nicht einmal ernsthafte persönliche Krisen oder erhält die physische Gesundheit, obwohl sie ursprünglich genau dafür &#8220;gedacht&#8221; ist.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=1998&amp;md5=aff8672a3fd47db2a1316510313e4455" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>&#8220;Wozu Feinde, wenn man sich selber hat?&#8221;</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/11/wozu-feinde-wenn-man-sich-selber-hat/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Regel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das Zitat stammt von Heinz Rudolf Kunze, der es auch einmal mit einer Lehrerausbildung versucht hat. Ich habe ein paar Regeln aufgestellt, die ich zumindest in Teilen befolge, wenn es mir im Lehrerberuf gerade nicht so gut geht. Dieser sehr rhetorisch anmutende Kunstgriff (die bewusst negative Darstellung) ist mir im Übrigen in Zusammenhang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230; <a title="http://www.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/wozufeinde.html" href="http://www.heinzrudolfkunze.de/musik/songs/wozufeinde.html" target="_blank">das Zitat stammt von Heinz Rudolf Kunze</a>, der es auch einmal mit einer Lehrerausbildung versucht hat. Ich habe ein paar Regeln aufgestellt, die ich zumindest in Teilen befolge, wenn es mir im Lehrerberuf gerade nicht so gut geht. Dieser sehr rhetorisch anmutende Kunstgriff (die bewusst negative Darstellung) ist mir im Übrigen in Zusammenhang mit der humanistischen Pädagogik oft begegnet (z.B. die fünf Regeln, Liebe zu verhindern) und sei mir aus diesem Grund verziehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1210"></span></p>
<ol>
<li style="text-align: justify;"><strong>Nimm es immer persönlich </strong>- SuS kennen dich als Mensch ganz genau. Deine pädagogische Rolle als Lehrer ist in der Schule nicht präsent. Du gibst dich dort wie zu Hause, du spielst nichts. SuS tun dies auch, sie sind &#8220;immer&#8221; so. Kolleginnen und Kollegen wollen dir mit z.B. dem Vergessen deiner Anliegen eins auswischen. Sie sind nicht genau wie du oft überlastet und überfordert im Merken all der kleine Dinge, die es im Schulalltag zu beachten gibt.  Auch eine Nichtinformation ist z.B.  grundsätzlich eine absichtsvolle Handlung mit System. Die Verantwortung für den Informationsfluss liegt bei den anderen. Alles andere wäre entwürdigendes Betteln.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Gib dir zugefügtes Leid weiter </strong>- wenn du in einer bestimmten Situation unter einem Kollegen oder einer Kollegin zu leiden hattest, dann kläre den Konflikt nicht und sprich nicht über deine Empfindungen dabei. Warte ab, bis du in der Position bist, wo du das dir zugefügte Leid zurückgeben kannst. Wenn es sich beim betreffenden Kollegen oder der betreffenden Kollegin nicht ergibt, dann musst du SuS nehmen. Stellvertreterkriege allein sichern dein emotionales Überleben. Alternativ kannst du dieses Leid in dir anhäufen. Das ist der Königsweg zum Glück.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Sei nicht solidarisch</strong> &#8211; Jeder muss seine eigenen Erfahrungen mit dem System Schule machen, gerade auch junge Kolleginnen und Kollegen. Schule besteht bereits so lange, dass man daran eh nichts ändern kann, egal wie groß die solidarische Gruppe irgendwann wird.  Halte dich nicht an Absprachen, die zwischen Kolleginnen und Kollegen an deiner Schule getroffen wurden. Handhabe die Dinge so, wie du sie für richtig hältst. Demokratie bedeutet nicht, dass man die Mehrheitsentscheidung akzeptiert und nach außen hin vertritt, sondern ist philosophisch betrachtet nichts weiter als eine Unterdrückung von Minderheiten durch die Masse. Das Leben an einer Schule wird durch Konsequenz auch nicht leichter.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Verweigere dich dem Neuen </strong>- wenn SuS oder andere Kolleginnen und Kollegen sich mit den neuen Medien und  Methoden  befassen, dann sind sie unausgelastet. Wenn du Kinder hast, wirst du ein um so  kompetenterer Begleiter im Umgang mit den neuen Medien sein, je weniger du über die neue Welt weißt, je weniger du die ihre neuen Möglichkeiten nutzt. Das Internet z.B.  besitzt zwar wachsende Bedeutung &#8211; das an sich ist aber schon falsch, weil es uns Menschen voneinander entfremdet.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Sei nicht initiativ</strong> &#8211; alle um dich herum können deine Gedanken lesen und werden dir zur gegebenen Zeit deine Wünsche und Bedürfnisse erfüllen. Du bist nicht einmalig, andere denken genau wie du. Eine Schule, die du mitgestaltest, wird sich auch dann nicht in eine Richtung entwickeln, die dich zufriedener macht. Für jede Veränderung, die du umsetzen sollst, muss allein dein Dienstherr die Mittel bereitstellen. Vorher lohnt sich das Nachdenken darüber gar nicht erst.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Halte dich fest an dem Negativen </strong>- wende mindestens 70% deiner Zeit dafür auf, dich über die Personen in der Schule aufzuregen, mit denen die Zusammenarbeit oder die Gestaltung eines gemeinsamen Lernprozesses nicht möglich ist. Daraus gewinnen wir Menschen Kraft. Solidarität im Leid und in der Enttäuschung ist die Quelle der Glückseligkeit.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Freue dich nicht </strong>- Es gibt nichts am Schulleben, was lustig und spannend wäre. Leistungsbereite SuS gibt es auch nicht. Und wenn es sie gibt, dann erzähle nicht zu viel über sie. Das schadet der Solidarität im Leid und in der Enttäuschung.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Entwickle dich nicht </strong>- dein Beruf fordert dir viel mehr ab, als du leisten kannst. Du verwaltest ohnehin schon den Mangel. Entwicklung ist immer eine zusätzliche Belastung, von der keiner glauben soll, dass du sie auch noch tragen könntest. Die Investition in dich wird nur in den seltensten Fällen auf Dauer eine Entlastung bringen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Um es deutlich zu sagen: Ich halte <em><strong>keine</strong></em> dieser Regeln für produktiv. Sie gehören für mich aber ganz eng zum Setup eines Burnouts, bzw. ihre Befolgung kann auf Dauer bestenfalls zu allgemeinem Zynismus führen.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=1210&amp;md5=69301769e3ac177519bcca0d506ca0a7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tabus über den Lehrerberuf</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Adorno]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Tabu]]></category>
		<category><![CDATA[Typus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wusste es schon immer: Wir sind Mittlerfiguren, wir stehen in der Tradition des Mondes, von Hermes, der Josephsfigur aus Thomas Manns längstem &#8211; und genialstem &#8211; Roman. Wir sind Lehrer. Wer es nicht glaubt, kann es hier bei Adorno nachlesen, der wahrlich auch die Herausforderungen beim Namen nennt. Gekommen bin ich auf den Text [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich wusste es schon immer: Wir sind Mittlerfiguren, wir stehen in der Tradition des Mondes, von Hermes, der Josephsfigur aus Thomas Manns längstem &#8211; und genialstem &#8211; Roman. Wir sind Lehrer. Wer es nicht glaubt, kann es <a title="http://www2.ibw.uni-heidelberg.de/~gerstner/TabusText.pdf " href="http://www2.ibw.uni-heidelberg.de/~gerstner/TabusText.pdf " target="_blank">hier</a> bei Adorno nachlesen, der wahrlich auch die Herausforderungen beim Namen nennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gekommen bin ich auf den Text durch die Sendung &#8220;<a title="http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2009/1029/index.jsp" href="http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2009/1029/index.jsp" target="_blank">Lehrer aus Leidenschaft</a>&#8221; aus der Sendereihe &#8220;Menschen hautnah&#8221;. Die <a title="http://medien.wdr.de/download/1256848200/menschenhautnah/wdr_fernsehen_menschen_hautnah_20091029.mp4" href="http://medien.wdr.de/download/1256848200/menschenhautnah/wdr_fernsehen_menschen_hautnah_20091029.mp4" target="_blank">komplette Sendung</a> kann man sich als Podcast herunterladen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass der Redakteur bei der Auswahl der Lehrertypen und der Themen sehr oft in Schwarze trifft. Gerade durch die alleinige Untermalung durch Adornos Gedanken gewinnt diese deskriptive Dokumentation in meinen Augen ungemein.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=1206&amp;md5=f715fce1b994fb6f8d25d81fcafc8eb7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Argumente gegen Lehrergejammer</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 11:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gejammer]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinen Streifzügen durch das Web treffe ich immer wieder auf Lehrende, die jammern. Und ich treffe auch Menschen, die diesem Gejammer mit den immer wieder gleichen Argumenten begegnen. Mit zwei immer wieder gehörten Argumenten möchte ich mich ein wenig auseinandersetzen. Jammere nicht: Du bist finanziell gut versorgt. Du bist unkündbar und hast Privilegien, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf meinen Streifzügen durch das Web treffe ich immer wieder auf Lehrende, die jammern. Und ich treffe auch Menschen, die diesem Gejammer mit den immer wieder gleichen Argumenten begegnen. Mit zwei immer wieder gehörten Argumenten möchte ich mich ein wenig auseinandersetzen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><strong>Jammere nicht: Du bist finanziell gut versorgt. Du bist unkündbar und hast Privilegien, von denen andere Berufsgruppen nur träumen können.</strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-967"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das stimmt. Lehrer haben im europäischen Vergleich fürstliche Alimenten. In keiner anderen Berufgruppe sind Möglichkeiten der Arbeitsreduzierung dermaßen großzügig geregelt wie um Berufsbeamtentum. Kein anderer Job ist dermaßen abgesichert und beschert ihren Arbeitnehmern eine derartige Zukunftssicherheit. 50-60 Stundenwochen sind gerade im selbstständigen Bereich keine Seltenheit, gleiches gilt für vergleichbar vergütete Positionen im Angestelltenbereich. Lehrer haben es gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Vergleicht man die europäischen Lehrergehälter fair, relativiert sich manches. Oft stellt sich heraus, dass in manchen Ländern (ich nehme einmal die, die immer als vorbildliche Bildungsländer gelten) die Unterrichtsverpflichtung eine andere ist, die Klassengrößen kleiner sind und Arbeitsmittel gestellt werden. Zur Zeit ist in Deutschland für Lehrer noch nicht einmal das häusliche Arbeitszimmer steuerlich absetzbar &#8211; von einem Arbeitsplatz in der Schule ganz zu schweigen.  Welcher Angestellte (abgesehen von angestellten Lehrern &#8211; die trifft es doppelt hart) muss die für seine Arbeit notwendigen Möbel, Materialien und Betriebskosten weitgehend selbst finanzieren?</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer haben kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Die vorhandenen werden zunehmend unattraktiv, da sie in der Regel mit mehr Kritik und wesentlich mehr Arbeit versehen sind. Mit zunehmenden Alter relativiert sich die großzügige Vergütung dadurch mehr und mehr im Vergleich zur freien Wirtschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Lehrer sind weisungsgebunden. Über Rahmenbedingungen haben sie nicht zu bestimmen, die werden gesetzt. Streiks &#8211; gerade auch im Hinblick auf die Verbesserung der Unterrichtsqualität &#8211; sind nicht möglich. Öffentliche Äußerungen zur Politik des Dienstherren sind &#8211; wie in der Wirtschaft übrigens auch &#8211; nur stark eingeschränkt möglich (Treuepflicht). Wenn der Dienstherr beschließt, dass die Arbeitszeit um vier Stunden erhöht wird, wird die Arbeitszeit um vier Stunden erhöht. Beamte beziehen keinen Lohn, sondern Alimente &#8211; also eine Vergütung dafür, dass sie Beamte sind. Die Ausgestaltung des Dienstes obliegt ihnen nicht. Die Möglichkeiten eines Arbeitskampfes sind nicht gegeben &#8211; und damit auch nicht der Schritt in die Öffentlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zu relativieren sind für mich die großzügige Ferienregelung, der sichere Arbeitsplatz, die familienfreundlichen konsequenzenlosen Reduzierungsmöglichkeiten und die Freiheit, die eigene Arbeitszeit über weite Strecken selbst zu gestalten &#8211; Vorbereiten und Korrigieren kann ich, wann ich will.  Montag Mittag beim Discounter einkaufen auch. Zeit mit dem Bloggen verbringen sowieso. Diese Dinge gibt es in der Wirtschaft nicht. Darüber sollte ich mich eigentlich öfter freuen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: medium;"><strong>Jammere nicht: Du hast dir deinen Beruf selbst ausgesucht.</strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;">Das stimmt. </span>Lehrkräfte haben diesen Beruf selbst gewählt. Die Ausbildungszeit dauert dabei mindestens 6 Jahre (straff durchgezogenes Studium mit Examenssemester + Referendariat), in der Regel allerdings eher 7-8 Jahre, in denen kein nennenswertes Einkommen erwirtschaftet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Dummerweise bereiten beide Phasen nach meinem Empfinden nur sehr eingeschränkt auf den Schuldienst vor. Solange ich nicht Teil des Kollegiums einer Schule bin, gewinne ich einen nur sehr begrenzten Einblick in den Alltag eines Lehrers an einer öffentlichen Schule. Als Praktikant bin ich kein Teil, des Kollegiums, als Referendar nur mit Abstrichen (wenn sich eine Schule viel Mühe gibt, wie z.B. meine damalige Ausbildungsschule), da die Welt des Ausbildungsseminars eben auch noch eine nicht unwesentliche Rolle spielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man <strong>wählt </strong>den Beruf des Lehrenden nicht, man <strong>spekuliert </strong>lange Zeit auf ein <strong>Bild</strong>, was man sich von diesem Beruf macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist man schließlich in diesem Beruf angekommen, dann stellt sich zum ersten Mal die faire Frage danach, ob die getroffene Wahl korrekt war.  In der Regel ist dann die Familie gegründet, das Haus gekauft (o.ä.) und die 30 Jahre sind dann auch schon überschritten. Wer in dieser Situation sagt: &#8220;<em>Och nö &#8211; lieber etwas anderes</em>&#8220;, der verdient meinen Respekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommt noch etwas: Der Beruf des Lehrers ist ideologisch beeinflusst von dem umgebenden System, welches teilweise sogar danach trachtet, Weltbilder extern vorzugeben &#8211; hinter jedem Curriculum steht  m.E. ein bestimmtes Weltbild. Weltbilder sind etwas Persönliches und selbst in diesen Bereich erfolgen Inputs: Wie soll in der Unterrichtsvorbereitung gedacht werden? Das ist für mich ein Alleinstellungsmerkmal jedes pädagogischen Berufes.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem wusste ich noch im Referendariat nicht, worauf ich mich da eigentlich eingelassen habe &#8211; überaus schlimm finde ich den Beruf allerdings nun auch nicht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Spannend finde ich Menschen, die im Kontext von Schule von großen systemischen Gestaltungsmöglichkeiten reden &#8211; die haben für mich von Schule ein nur eingeschränkt realistisches Bild. Richtig ist eher, dass im Unterricht genau diese Gestaltungsmöglichkeiten (noch) bestehen. Vielleicht reagieren Lehrkräfte deswegen oft so empfindlich, wenn man ihnen genau da hineinreden möchte&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=967&amp;md5=f869b1f8aee8582554e2df09b08e5121" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Eieraußenträgern und Akademikerinnenwurfprämie</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2008/10/von-eierausentragern-und-akademikerinnenwurfpramie/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 14:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immer wieder beruhigend, dass es auch andere Menschen gibt, die in bestimmten Punkten ähnlich denken wie man selbst. Und ich finde es frappierend, an welchen Stellen im Publikum eben nicht gelacht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es immer wieder beruhigend, dass es auch andere Menschen gibt, die in bestimmten Punkten ähnlich denken wie man selbst. Und ich finde es frappierend, an welchen Stellen im Publikum eben nicht gelacht wird.</p>
<div align="center">
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2UmAadpN-Po&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2UmAadpN-Po&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VhszHx2K0Ok&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VhszHx2K0Ok&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
</div>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=265&amp;md5=aca2a9ccc0d7f6ee12004c6141e959a9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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