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	<title>riecken.de &#187; Methoden</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
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		<title>Die Welt muss romantisiert werden!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 14:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt muß romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts, als eine qualitative Potenzierung. Das niedre Selbst wird mit einem bessern Selbst in dieser Operation identifiziert. (…) Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Welt muß romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts, als eine qualitative Potenzierung. Das niedre Selbst wird mit einem bessern Selbst in dieser Operation identifiziert. (…) Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe so romantisiere ich es. (Novalis)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">So ein Dichter und Theoretiker der romantischen Literaturepoche. Denken wir heute an Romantik, meinen wir meist so etwas:</p>
<div id="attachment_4293" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/04/romantik_01.jpg"><img class="size-full wp-image-4293" title="romantik_01" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/04/romantik_01.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">titttel / pixelio.de</p></div>
<p>Ein Romantiker der Epoche konnte aber auch so etwas damit meinen:</p>
<div id="attachment_4294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/04/romantik_02.jpg"><img class="size-full wp-image-4294" title="romantik_02" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/04/romantik_02.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Geblieben von dem Begriff  &#8220;Romantik&#8221; ist eigentlich nur die &#8220;Kerzenschein &#8211; Sonnenuntergang &#8211; Säuselmusik &#8211; Natur &#8211; Liebespaar&#8221;- Konnotation. Wie passen beide Bilder zusammen?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung liegt für mich in dem Begriff &#8220;verrückt&#8221;, der ja vom Wortsinn her nicht anderes bedeutet als etwas von dem angestammten Platz wegzurücken. Genau das machen wir, wenn wir uns zu zweit eine Kerze anzünden, schöne Musik laufen lassen oder bei Sonnenuntergang im Sommer an den Strand gehen: Wir geben einer ganz gewöhnlichen Alltagssituation (&#8220;zwei Menschen unterhalten sich&#8221;) &#8211; Novalis sagt: &#8220;Dem Gemeinen&#8221; &#8211; einen höheren Sinn, indem wir etwas schaffen wollen, an das man sich erinnert. &#8220;Gehen sie doch mal wieder mit ihrer Frau schön essen&#8221; &#8211; da ist sie, die Forderung nach der &#8220;Würde des Unbekannten&#8221;. Max Frisch hat auf seine Weise gesagt, wie wichtig diese Würde für romantische Beziehungen ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es ist bemerkenswert, daß wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, daß sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, daß jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und daß auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, daß wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, solange wir sie lieben. (Max Frisch)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Romantik verengt ihr Prinzip des &#8220;ver-rückens&#8221; nicht wie wir heute auf das Wortfeld Liebe / Natur. Die Romantik ist die Epoche der Schauer- und Detektivgeschichten ebenso wie die Auseinandersetzung mit den Tiefen unseres Geistes, die bis in den Wahnsinn führen kann. Durch das literarische Ringen mit Phänomenen wie Geisteskrankheiten, z.B. in den Novellen E.T.A. Hoffmanns, weitet die Romantik den Blick auf aus einer Alltagssicht &#8220;ver-rückte&#8221; Dinge. Das Prinzip ist das gleiche wie bei unserem Abend am Strand. Die Welt ist &#8220;ver-rückt&#8221; &#8211; in einem aufgeklärten Umfeld darf genau das nicht sein.  Und noch heute <a title="http://cspannagel.wordpress.com/2011/08/18/desillusioniert-fantastisch/" href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/08/18/desillusioniert-fantastisch/" target="_blank">prallen die Geisteshaltungen von Aufklärung und Romantik aufeinander</a>. Gut so.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn meiner Meinung nach brauchen beide Prinzipien einander. Ohne den aufgeklärten Geist entsteht wahrscheinlich nicht das Bedürfnis nach etwas, was jenseits des Verstandes liegt. Ohne das Land hinter dem Verstand hätte der Geist gerade bei der Erforschung des menschlichen Daseins wahrscheinlich nicht genug, um zu einer nüchternen Analyse zu kommen.</p>
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		<title>Barcamp vor 20 Jahren</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 06:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Barcamp als Unkonferenz kenne ich vom Prinzip her seit über 20 Jahren &#8211; das klingt vermessen. Die Struktur war auf unseren damaligen Zeltfreizeiten ein sehr fester Bestandteil. Die &#8220;Sessions&#8221; hießen dort bloß &#8220;Interessengruppen&#8221;. Man traf sich mit einem Teilnehmenden und Mitarbeitern in einem großen Kreis und setzte sich auf den Rasen. Danach konnte jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">Barcamp</a> als Unkonferenz kenne ich vom Prinzip her seit über 20 Jahren &#8211; das klingt vermessen. Die Struktur war auf unseren damaligen Zeltfreizeiten ein sehr fester Bestandteil. Die &#8220;Sessions&#8221; hießen dort bloß &#8220;Interessengruppen&#8221;. Man traf sich mit einem Teilnehmenden und Mitarbeitern in einem großen Kreis und setzte sich auf den Rasen. Danach konnte jeder eine Interessensgruppe vorstellen &#8211; Teilnehmende und Mitarbeitende gleichermaßen. Einige Vorstellungen gelangen, einige nicht. Zum Gelingen war es gut:</p>
<ul>
<li>deutlich und mit Präsenz zu sprechen</li>
<li>etwas dabeizuhaben, was man produzieren wollte</li>
<li>eine Beziehung zwischen der intendierten Tätigkeit und dem Publikum herzustellen</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Jeder &#8220;Sessionleiter&#8221; bestimmte einen Ort als Treffpunkt (das ist unter freiem Himmel auf einem großen Zeltplatz auch ohne Sessionplan möglich) und dorthin kamen dann Interessierte oder auch nicht. Es gab Interessengruppen, in denen musiziert, in denen gewerkt (Silberdrahtbastelarbeiten bis Lochkamera), gespielt, vorgelesen oder diskutiert wurde. Wem  es während der Session zu langweilig wurde, setzte sich ab oder ging zu einer anderen. Die Produkte der Session flossen nach und nach ins Freizeitleben ein (z.B. Gesangsvorträge am Lagerfeuer), waren an den Teilnehmenden selbst zu sehen (Schminksession), wurden ausgestellt oder, oder, oder&#8230; Wir hatten keine Kommunikationstechnik. Aber es gab die ersten PCs mit Comic Sans als Schrift (für die Freizeitzeitungsredaktion). Thematisch stand unser Barcamp nicht unter einem Oberbegriff. Aber es gab erfassbare Produkte aus jeder Session.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir wird heute bewusst, dass wir dort Bildungsarbeit geleistet haben, die ihrer Zeit aus heutigem Blickwinkel um zwei Jahrzehnte voraus war. Disziplinprobleme? Nunja &#8211; gab es. Aber auch genug Menschen, die sich dann eben einen Tag Zeit nehmen konnten: Auf vier Teilnehmer kam ein Mitarbeitender. Sehr viele Kinder fuhren auf Kosten des Sozialamtes mit. Wer das war, wusste keiner, weil es irrelevant war. Vielleicht ist alles viel einfacher als wir denken: Einfach mehr Zeltfreizeit an die Schulen bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>PS: </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Wir sagten irgendwann nicht mehr &#8220;Zeltlager&#8221;, &#8220;Kinderlager&#8221; und &#8220;Jugendlager&#8221;. Das lag an unseren Besuchen in Auschwitz/Birkenau und war in unserer Mitarbeitergruppe heftig umstritten. Leute, die das umgesetzt haben wollten, hießen spöttisch &#8220;Schwebis&#8221;.<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Technologie allein löst und initiiert nichts</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Chemie gibt es den Begriff des dynamischen Gleichgewichts. Damit ist nicht ein statisches Gleichgewicht auf einer Pendelwaage gemeint, sondern eines, dass sich durch ständige Veränderungen auszeichnet. Diese Veränderungen vollziehen sich jedoch auf der Mikroebene und sind für unsere Sinne nicht wahrnehmbar, so dass es in der Summe so scheint, als verändere sich nichts. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In der Chemie gibt es den Begriff des dynamischen Gleichgewichts. Damit ist nicht ein statisches Gleichgewicht auf einer Pendelwaage gemeint, sondern eines, dass sich durch ständige Veränderungen auszeichnet. Diese Veränderungen vollziehen sich jedoch auf der Mikroebene und sind für unsere Sinne nicht wahrnehmbar, so dass es in der Summe so scheint, als verändere sich nichts. Ein gutes Beispiel dafür ist eine geschlossene Sprudelflasche. Zwischen dem Sprudelwasser und der auch in der Flasche eingeschlossenen Luft besteht folgendes Gleichgewicht:</p>
<p class="ql-center-displayed-equation" style="line-height: 26px;"><span class="ql-right-eqno"> &nbsp; </span><span class="ql-left-eqno"> &nbsp; </span><img src="http://riecken.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-47a8059af41efb611f4a8ba9fdc2aa09_l3.png"class="ql-img-displayed-equation" alt="&#92;&#91; &#40;&#49;&#41;&#92;&#59;&#32;&#72;&#67;&#79;&#95;&#123;&#51;&#40;&#97;&#113;&#41;&#125;&#94;&#45;&#32;&#43;&#32;&#72;&#95;&#51;&#79;&#94;&#43;&#95;&#123;&#40;&#97;&#113;&#41;&#125;&#32;&#92;&#114;&#105;&#103;&#104;&#116;&#108;&#101;&#102;&#116;&#104;&#97;&#114;&#112;&#111;&#111;&#110;&#115;&#32;&#67;&#79;&#95;&#50;&#95;&#123;&#40;&#103;&#41;&#125;&#32;&#43;&#32;&#50;&#72;&#95;&#50;&#79;&#95;&#123;&#40;&#108;&#41;&#125; &#92;&#93;" title="Rendered by QuickLaTeX.com"/></p>
<p style="text-align: justify;">Gelöste Kohlensäure (linke Seite) sprudelt aus der Flasche und zersetzt sich dabei in Kohlenstoffdioxid und Wasser. In einer verschlossenen Sprudelflasche steigt dadurch der Druck in der Gasphase unter dem Schraubdeckel. Mit höherem Druck läuft die Gleichung (1) wieder rückwärts, d.h. Kohlenstoffdioxid löst sind unter Bildung von Kohlensäure wieder im Sprudelwasser. Irgendwann pendelt sich das ein: In dem Maße wie Kohlenstoffdioxid entsteht löst es sich auch wieder. Sowohl der Druck in der Flasche als auch die Konzentration der Kohlensäure im Sprudel ändern sich nicht mehr &#8211; für uns sieht es dann so aus, als geschehe gar nichts mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurzfassung:<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jemand, der von außen auf ein solches System schaut, sieht nichts, bzw. nimmt nichts wahr. Er weiß aber, dass mehrere Faktoren in der Flasche eine Rolle spielen: Kohlensäure, Kohlenstoffdioxid, Druck usw.. Wann immer er misst, verfeinert er nur seine Sinne &#8211; die Messung ändert am System selbst nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Dynamische Gleichgewichte haben eine witzige Eigenschaft. Unser Außenstehender könnte jetzt auf die Idee kommen, z.B. einfach den Druck im System zu erhöhen, um eine Veränderung herbeizuführen. Wie reagiert das System darauf?</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Druck ist &#8220;unangenehm&#8221; bzw. eine Störung. Also wird das System dafür sorgen, dass mehr gasförmiges Kohlenstoffdioxid gelöst wird und damit der äußere Druck kompensiert ist &#8211; in der Chemie sagt man, dass das System so ausweicht, dass die Auswirkungen eines äußeren Zwanges minimiert werden (Gesetz von <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Le_Chatelier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Le_Chatelier" target="_blank">Le Chatelier</a>). Lässt der äußere Druck nach, justiert sich das System wieder auf den Ursprungszustand zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das System zu ändern, muss ich nicht an einem Parameter drehen, sondern ich muss z.B. die Flasche aufschrauben. Das ist bei Sprudelflaschen begrenzt mühsam, da das Aufschrauben ja mit einer Druckentlastung verbunden ist und sich der Deckel dadurch recht leicht löst. Soziale Systeme halten ihren Deckel oft von innen fest.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und jetzt zur Technologie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Technologie trifft immer auf ein soziales System. Wenn ich einer Schule einen Computerraum hinstelle, wird mit Computern gearbeitet werden. Es wird dabei einige wenige geben, die damit eine neue Methodik und Didaktik entwickeln. Es wird aber auch Menschen geben, die den impliziten Druck dadurch mindern, dass sie gewohnte Strukturen einfach digital abbilden. Mit einem iDingens kann ich z.B. eBooks lesen und vielleicht bald auch Schulbücher aufschlagen. Wenn es das ist, was ich damit primär mache, werde ich iDingens doof finden, weil die ja teuer und deren Akkus irgendwann alle sind. Das ist ein Buch ja viel besser. Das kann jedenfalls nicht kaputt gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Haltung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Haltung ist idealer Weise so, dass sich der Deckel abschrauben lässt, das System sich dadurch öffnet und aus dem bisherigen Gleichgewicht kommt. Die Arbeit mit lokalen Apps z.B. halte ich für keinen großen Fortschritt, sondern lediglich für eine Digitalisierung von Bestehendem mit natürlich(!) berechtigtem Stellenwert. Das geht aber teilweise sogar so weit, dass real mögliche Experimente durch Apps ersetzt werden (&#8220;gefährliche Versuche&#8221; auf Youtube schauen, Fall- und Beschleunigungsexperimente per App). Die Ergebnisse sind dabei immer super und vorhersagbar &#8211; mit einem Experiment hat das aber nichts zu tun. Der Moment, in dem mir der Wasserschlauch damals vom Kühler gesprungen ist und mich von oben bis unten eingesaut hat, war wahrscheinlich derjenige, der einen chemischen Zusammenhang bei den SuS verfestigt hat (und mich seitdem Schlauchschellen verwenden lässt).</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Experiment ist ein wenig Aufbruch ins Ungewisse &#8211; es kann etwas schief gehen, weil es in der Natur des Experiments liegt. Penicillin und Porzellan sind übrigens zwei Produkte von &#8220;schief gegangenen Experimenten&#8221;. Wenn aber schon ein neues Gerät, dann bitte auch die experimentelle Haltung, auch explorativ zu arbeiten. Das darf sich nicht nur(!) auf Apps beschränken, sondern muss m.E. auch und an zentraler Stelle als Fenster ins Netz realisiert sein (dafür braucht es übrigens kein teures Gerät, das geht tatsächlich auch mit eigenen Devices). Die Haltung dabei ist die gleiche, wie sie bei jedem neu geplanten Experiment ohnehin schon vorhanden ist. Technik oder ein bestimmtes Device haben damit erstmal nichts zu tun &#8211; mit einer Ausnahme: Für mich ist der Browser die Zukunft. Alles andere wird immer an den üblichen Barrieren scheitern.</p>
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		<title>Learning-Lab statt PC-Raum</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 09:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Computerraum]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumkonzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Als medienpädagogischer Berater spüre ich zunehmend die Tendenz, das alte PC-Raumkonzept aufzugeben. Praktisch drückt sich darin aus, dass so manche Verantwortliche hier im Lande davon ausgehen, ihre PC-Räume zu letzten Mal mit neuer Hardware auszustatten. Gleichzeitig gibt es zwar viele Ideen und Experimente, wenn es um Konzepte geht, die den PC-Raum ablösen sollen &#8211; für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als medienpädagogischer Berater spüre ich zunehmend die Tendenz, das alte PC-Raumkonzept aufzugeben. Praktisch drückt sich darin aus, dass so manche Verantwortliche hier im Lande davon ausgehen, ihre PC-Räume zu letzten Mal mit neuer Hardware auszustatten. Gleichzeitig gibt es zwar viele Ideen und Experimente, wenn es um Konzepte geht, die den PC-Raum ablösen sollen &#8211; für viele ist das auch schon heute gar keine Frage mehr: Pads und mobile Geräte sind die Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Definition von Zukunft ist, dass ich sie heute nicht kenne. Nur weil etwas für mich als Erwachsener funktioniert und ich es auch mit Lerngruppen gerne tue, muss es noch lange nicht für ein System funktionieren. Ich möchte gerne herausfinden, was funktioniert &#8211; und zwar nicht allgemein, sondern für mein konkretes System &#8211; ich habe das Glück, dass der vorhandene PC-Raum aus zwei Klassenräumen besteht &#8211; also Marke Schlauch. Tataa:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/03/muster_1.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4255" title="Learning Lab" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/03/muster_1-206x300.png" alt="" width="206" height="300" /></a></p>
<p><strong>Beschreibung:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Orange sind Präsentationbereiche</em>: Das können Mimio- oder digitale- Tafellösungen sein. Es gibt oben einen festen Bereich mit zwei Beamern nebeneinander &#8211; dort stelle ich mir auch sowas wie Konferenzen vor und es gibt an den Seiten flexible Bereiche auf einem Schienen- oder Rollensystem. Als Sitzmöbel im oberen Bereich denke ich mir sowas wie Kirchentagskartons in edel vor: flexibel und im Stapelsystem auch als Raumteiler nutzbar (Vielleicht muss man bei manchen Klassen dann noch Fangnetze vor dem hinteren Bereich installieren&#8230;).</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Rot sind Tischsysteme</em>: Die hätte ich gerne mit Ethernetdosen ausgestattet &#8211; insbesondere für Arbeiten, die Bandbreite oder niedrige Latenzen erfordern. Dort könnten Laptops stehen. Die stehen dort deshalb, weil zumindest bei uns auch jenseits von touchibunti-socialmedia-kommunizieri auch Messsysteme, Robotik- und Codeprojekte gibt, bei denen Tablets lieb gemeint, aber aufgrund ihrer miserablen Multitaskingfähigkeit und Schnittstellenausstattung ein Vollausfall sind (serielle Schnittstelle oder USB wäre da schon gut). Auch Dinge wie Bild-, Ton- und Videobearbeitung sind bei uns nach wie vor ein Thema.  Ich würde gerne am Rand auch Einzelarbeitsplätze mit leistungsfähiger Hardware oder Anbindung einen einen leistungsstarken Server anbieten &#8211; z.B. für Rendering.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Blau sind Schranksysteme mit einem Angebot an Endgeräten</em>: Das können z.B. Tablets, aber auch Notebooks sein, die man sich als Lehrkraft dann auch für Gruppenarbeiten im normalen Klassenraum ausleihen kann, die aber natürlich auch im Lab auf Kuschel- und Snoozelecken genutzt werden dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Lab gibt es ein starkes WLAN, dass allen Schülerinnen und Schüler auch für ihre eigenen Endgeräte zur Verfügung steht. Mittels RDP oder VNC kann auch von diesen Endgeräten aus dann z.B. Software genutzt werden, die auf dem Server läuft und ein spezielles OS erfordert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit so einem Raum lassen sich m.E. vielfältige Erfahrungen sammeln, was an Konzepten sich wirklich für einen breiteren Einsatz eignet &#8211; die technische Umsetzung bedarf natürlich auch einer Erprobung. Zudem kann ich in einem solchen Raum nach wie vor lehrerzentriert arbeiten &#8211; das ist wichtig, um möglichst viele Menschen mit ins Boot zu bekommen.</p>
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		<title>Paducation</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 07:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tech-Talk]]></category>
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		<description><![CDATA[Paducation überall, die Rettung des verkrusteten deutschen Schulsystems ist nah! Schick, modern, leicht zu bedienen und technologisch auf Höhe der Zeit! Alles ganz einfach, oder? Erstmal experimentieren und Erfahrungen sammeln. Dann ergibt sich alles Weitere! Ich habe kürzlich einen alten Artikel zur Einrichtung von Computerräumen aus den 90ern gelesen. Strukturell scheint mir die Paducationszene unverändert: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Paducation überall, die Rettung des verkrusteten deutschen Schulsystems ist nah! Schick, modern, leicht zu bedienen und technologisch auf Höhe der Zeit! Alles ganz einfach, oder? Erstmal experimentieren und Erfahrungen sammeln. Dann ergibt sich alles Weitere!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe kürzlich einen alten Artikel zur Einrichtung von Computerräumen aus den 90ern gelesen. Strukturell scheint mir die Paducationszene unverändert: Immer noch geht man über Endgeräte. Wird das neue Interface aus Glas, werden die neue Geschlossenheit und Stabilität von sich aus Unterricht verändern? Oder sind es halt nur einfachere Interfaces, die von Menschen mit einer bestimmten Haltung benutzt werden müssen, damit eine Lernevolution einsetzt?</p>
<p style="text-align: justify;">Kritik ist die eine &#8211; Auseinandersetzung eine andere Ebene. Hier mal eine kleine Mindmap, die mir beim Paducationthema in den Sinn kam:</p>
<p><iframe src="http://mind42.com/pub/mindmap?mid=bd04b6f0-d995-4fdd-a2a2-110ed9f7f620&amp;rel=iframe" frameborder="0" width="500" height="200"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gibt es der Übersicht halber die Map auch als Bilddatei:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/02/Pad-Projekt.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4226" title="Pad-Projekt" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/02/Pad-Projekt-300x181.png" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Und hier die Gedanken dazu:</p>
<p><strong>Finanzierungsmodell</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Finanzierungsmodell benötigt man, wenn elternfinanzierte Geräte ins Spiel kommen. Schulfinanzierte Geräte laufen schließlich ganz normal über den Vermögenshaushalt des Schulträgers oder eben als Projekt mit externen Partnern. Bei einer Finanzierung sollte man zwischen Leasing und Ratenzahlung unterscheiden. Leasing ist schwieriger zu organisieren, da die Geräte einem Technologieparter gehören müssen, der sie ggf. auch verwaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Finanzierungen kann man sehr schön an bestehende Konzepte andocken, etwa an die Bläserklassen oder Streicherklassen.  Hierfür gibt es mit lokalen Banken meist bereits Bundles aus einem Ratenvertrag und einer Geräteversicherung. Das Gerät wird über monatliche Raten über einen festzulegenden Zeitraum erworben. Die Finanzierungsbedingungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, etwa dem Umfang der gewünschten Versicherungsleistungen, dem Darlehenszinssatz und natürlich der zu finanzierenden Gesamtsumme &#8211; immerhin hat die Bank auch einigen Verwaltungsaufwand. Da die Eltern den Vertrag direkt mit der Bank oder anderen Finanzierungspartner abschließen, muss sich die Schule selbst weder um Versicherungsfälle noch um Faktura kümmern.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine schöne Lösung ist immer eine Partnerschaft mit einer lokalen Bank. Der persönliche Kontakt vor Ort ist meiner Erfahrung nach nur durch wenig zu ersetzen und auf jeden Fall auch einen auf den ersten Blick vielleicht schlechteren Zinssatz wert. Kulanz ist für eine lokale Bank genau wie ein solches Projekt schließlich auch ein Garant für gute Presse.</p>
<p><strong>Administration</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Pad sollte mit relativ wenig Aufwand in den Ursprungszustand zurückzusetzen sein. Schön ist auch eine Möglichkeit, eine bestehende Installation auf verschiedene Geräte zu klonen. Auch ein vollständiges Backup des gesamten Pads (Nachrichten, Mails, Fotos, Videos, Apps usw.) ist Pflicht.  Android und iOS können das beide, wobei iOS für mich zumindest in der Grundkonfiguration die Nase vorn hat. Bei den Androids ist man zwar durch unterschiedliche Apps flexibler, muss aber viele Funktionalitäten, die Applegeräte von Hause aus mitbringen, erst einmal konfigurieren. Nervig ist, dass es bei iOS wohl keinen legalen Weg zu geben scheint, mehrere Geräte serverseitig zu klonen. Bei einem Einzelgerät klappt das wunderbar und auch im Rahmen der Nutzungsbedingungen. Da wird Apple aber mit Sicherheit bald nachbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pflege von Pads ist gegenüber Deploymentlösungen, wie man sie aus dem Linux- (FAI) oder Windowsbereich (OPSI) kennt, jedoch ein echter Rückschritt. Turnschuhadministration wird zumindest bei schulfinanzierten Geräten dann zur Kofferbückadministration &#8211; oder man macht eine Party mit reichlich Hopfenkaltschale daraus&#8230; Auch bei Elternfinanzierung wird man nicht um Fragen herumkommen wie</p>
<ul>
<li>&#8220;Oh, die App hab&#8217; ich noch gar nicht!&#8221;</li>
<li>&#8220;Ach, der Ordner ist gelöscht!&#8221;</li>
<li>&#8220;Kann ich das auch damit machen?&#8221;</li>
<li>&#8220;Mein Akku ist alle!&#8221;</li>
<li>&#8220;Das WLAN geht nicht!&#8221;</li>
<li>&#8220;Die App stürzt immer ab!&#8221;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Fairerweise muss man sagen, dass PXE-Lösungen auch bei den Linux- und Windowstabs eher kaum anzutreffen sind, wohl aber durch entsprechende Bootoptionen und eine vorbereitete SD-Karte nachzuahmen sind &#8211; wenn eine Netzwerkkarte verbaut ist.</p>
<p><strong>Kosten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein brauchbares Pad kostet ca. 500,- Euro. Wenn man einen optimistischen Austauschzyklus von drei bis vier Jahren einkalkuliert, müssen innerhalb einer durchschnittlichen Schulzeit ca. drei Geräte beschafft bzw. ersetzt werden. Das Argument, Technik würde immer günstiger, zieht für mich nur bedingt. Wer qualitativ hochwertige Ware auf technologischer Höhe der Zeit erwerben möchte, wird immer im höherpreisigen Segment liegen, weil er natürlich auch technologisch erweiterten Möglichkeiten nutzen möchte. Es gibt z.B. hervorragende gebrauchte Notebooks am Markt, die alles tun, was bisher in Schule und oft noch nicht verlangt wird: Die wollen aber nur wenige Schulen haben &#8211; es muss neue und aktuelle Hardware sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Pads benötigen eine Grundausstattung hochwertiger Apps und müssen in einer sich schnell wandelnden Zeit auch regelmäßig mit Updates versorgt werden &#8211; Updates sind bei einer gewissen Marktsättigung nicht mehr wirtschaftlich zu realisieren, wenn sie kostenlos sind. Auch hier sind gewisse laufende Kosten zu kalkulieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kostenkompensationen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Verlage die ersparten Druckkosten und die finanziellen Vorteile durch eine Direktvermarktung an die Kunden weiterreichen, kann ggf. jedes Schulbuch durch ein günstigeres digitales Pendant ersetzt werden &#8211; die Vorteile digitaler Unterrichtsmaterialien kauft man als Mehrwert ja gleich dazu. Zudem entfällt an der Schule selbst ggf. ein bürokratischer Aufwand durch die Organisation der meist kostenpflichtigen Schulbuchausleihe.  Die Kosten hie in Niedersachsen sind mit ca. 50-80 Euro pro Jahr (je nach und Beschaffungsmodell) nicht unerheblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig können Dinge wie Taschenrechner mit Algebrasystem, Messprogramme, Datenbanken, Nachschlagewerke etc. durch kostenlose Onlineversionen ersetzt werden, wodurch weiteres Einsparpotential entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider werden durch geschlossene Storesysteme, die feste Beiträge vorschreiben, die an einen Hersteller abzuführen sind, die Preise für digitale Schulbücher wahrscheinlich nur wenig fallen. Die Verlage müssen &#8211; wie es viele Anbieter auf iTunes auch schon tun &#8211; eigene Apps für den Zugriff auf ihren Shop entwickeln. Mal sehen, was z.B. Apple dazu sagt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fortbildung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel nähert sich der 3000 Wortemarke. Man könnte den Eindruck gewinnen, schon ganz viel geschafft zu haben, wenn die bisher erwähnten Punkte abgehandelt sind. Leider hat man nach meiner Erfahrung dann noch gar nichts geschafft, sondern allefalls 15% des Ackers gepflügt. Die Pads wollen ja nicht verstauben wie viele Geräte in der Schule, sondern sie wollen im Unterricht methodisch und didaktisch sinnvoll eingesetzt werden. Das erfordert ein aufwändiges Schulungskonzept.</p>
<p style="text-align: justify;">Die KAS-Koeln hat etwas &#8211; wie ich finde &#8211; sehr Geschicktes gemacht: Die angeschafften Pads wurden erstmal für einige Monate interessierten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. Damit bauen sich natürlich schon einmal Vorbehalte und Hemmschwellen ab. Das Gerät ist dabei das eine &#8211; Web2.0-Dienste und Apps nochmal etwas ganz anderes. Folgende Fragestellungen wären bei Schulungen für mich wichtig:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Welche Unterrichtsszenarien lassen sich mit Hilfe von Apps unterstützen?</li>
<li style="text-align: justify;">Welche Web2.0-Dienste eignen sich für welche Art von Kollaboration? (und sollten geschult werden)</li>
<li style="text-align: justify;">Welche technischen Anforderungen ergeben sich daraus? (iPads können z.B. nicht so ohne Weiteres über Webformulare Dateien uploaden)</li>
<li style="text-align: justify;">Welche fachbezogenen Einsatzmöglichkeit ergeben sich?</li>
<li style="text-align: justify;">Sind die Pads Ergänzung oder Ersatz für &#8230; ?</li>
<li style="text-align: justify;">Wie entwickelt sich der Padeinsatz über die Schulzeit?</li>
<li style="text-align: justify;">Vertraue ich auf die neuen Möglichkeiten oder führe ich doch parallel die gewohnten Geräte ein (z.B. CAS-Rechner)?</li>
<li style="text-align: justify;">Wie organisiere ich Unterricht in einem großen System mit Lehrerwechsel im Zweijahresintervallen, damit die Pads von Kolleginnen und Kollegen auch nachhaltig eingesetzt werden?</li>
<li style="text-align: justify;">Wie organisiere ich der Verankerung der Pads im Schulcurriculum? Wer schreibt es?</li>
<li style="text-align: justify;">Welche Haltung brauche ich als Lehrkraft, um die erweiterten Möglichkeiten der Pads zu nutzen? (allein diese Frage&#8230;)</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich keine Gedanken um diese letzten Fragen macht, schafft man kein neues Lernen, sondern neue Computerräume und Sprachlabore&#8230; Beides sind Beispiele dafür, dass technoid fokussierte Ansätze in der Vergangenheit untauglich waren, bzw. nur sehr wenig bewirkt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch muss sich interessieren und von Technologie bzw. ihren Möglichkeiten bewegt sein. Die Hoffnung, das mit Pads erreichen zu können, ist nicht mehr oder weniger berechtigt wie die damalige Hoffnung mit Computerräumen Schule verändern zu können. Ein Pad ist ja erstmal nichts als ein vereinfachtes Interface, was dem Menschen viele Entscheidungen und Freiheiten abnimmt. Was &#8220;damals&#8221; die Freaks und Nerds waren, sind heute eben die Internetbegeisterten.  Und diese Gruppe ist nicht groß, zumindest wenn man schaut, wer idealtypisch im Netz prosumiert und wer lediglich konsumiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Haltungsänderungen werde ich nicht durch punktuelle Schulungen erreichen, sondern durch kontinuierliche, personalintensive Begleitung.  Dafür braucht es in den Schulen <a title="http://shiftingschool.wordpress.com/2012/02/28/collaboration-is-it/" href="http://shiftingschool.wordpress.com/2012/02/28/collaboration-is-it/" target="_blank">persönliche Einsiedlerkrebsnetzwerke</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://riecken.de/index.php/2012/02/paducation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Inhaltsangaben</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/10/inhaltsangaben/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2011/10/inhaltsangaben/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 09:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsangabe]]></category>
		<category><![CDATA[Kalendergeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Link]]></category>
		<category><![CDATA[Sachtext]]></category>
		<category><![CDATA[Tabelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Einleitung Inhaltsangaben sind irgendwie das Ende der Kreativität. Man tastet sich ja langsam über Bildergeschichten, Nacherzählung und Bericht zu den sachlichen Textformen im Deutschunterricht vor &#8211; das vermeintliche Ende der Fantasie. Hier in Niedersachsen gibt es auch eine Evolution innerhalb der Textform Inhaltsangabe, nämlich von der Zusammenfassung von narrativen, fiktionalen hin zu gedanklichen Texten. Webressourcen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Einleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Inhaltsangaben sind irgendwie das Ende der Kreativität. Man tastet sich ja langsam über Bildergeschichten, Nacherzählung und Bericht zu den sachlichen Textformen im Deutschunterricht vor &#8211; das vermeintliche Ende der Fantasie. Hier in Niedersachsen gibt es auch eine Evolution innerhalb der Textform Inhaltsangabe, nämlich von der Zusammenfassung von narrativen, fiktionalen hin zu gedanklichen Texten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Webressourcen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für die Vorbereitung einer entsprechenden Unterrichtseinheit einlesen möchte, findet hier zunächst ein von mir kommentiertes URL-Lüftchen.</p>
<ol>
<li><a title="http://norberto42.kulando.de/post/2006/01/05/inhaltsangabe" href="http://norberto42.kulando.de/post/2006/01/05/inhaltsangabe" target="_blank">Inhaltsangabe bei Norbert Tholen</a> &#8211; umfangreiches Material und Reflexion konkreter Textbeispiele. Absoluter Referenzcharakter.</li>
<li><a title="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/inhaltsangabe-uebungen-merkmale/3968/" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/inhaltsangabe-uebungen-merkmale/3968/" target="_blank">Übungen zur Inhaltsangabe beim Lehrerfreund</a> &#8211; zielgerichtete, sofort umsetzbare Übungsformate und Arbeitsblätter.</li>
<li><a title="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/inhaltsangabe-feedbacktabelle/2450/" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/inhaltsangabe-feedbacktabelle/2450/">Peerfeedback bei Inhaltsangaben beim Lehrerfreund </a>- im Unterricht gut anwendbare Methode, wenn man <a title="http://riecken.de/index.php/2011/09/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online_folge_6/" href="http://riecken.de/index.php/2011/09/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online_folge_6/">kein Klassenblog hat</a></li>
<li><a title="http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/inh/inh_sac_txt.htm" href="http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schule/txtwied/inh/inh_sac_txt.htm" target="_blank">Sammlung möglicher Sachtexte mit Aufgabenstellungen</a> &#8211; gut einsetzbar bei teachsam.</li>
<li><a title="http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/hotpots/inhaltsan.htm" href="http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/hotpots/inhaltsan.htm" target="_blank">Zuordnungsübung zum einleitenden Satz</a> &#8211; wer es ganz formal haben möchte</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Warum eine Inhaltsangabe?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Viele sonstige Anleitungen in Schulbüchern und im Web stellen die formalen Aspekte der Inhaltsangabe in den Mittelpunkt. Dabei ist für mich die Frage nach dem Sinn und der Berechtigung dieser doch sehr spröden Textform für den Deutschunterricht die eigentlich entscheidende, weil sie didaktische und methodische Entscheidungen mit Blick auf das &#8220;Gesamtpaket&#8221; Deutschunterricht erst ermöglicht. Dieser Fokus geht verloren, wenn die Inhaltsangabe Selbstzweck zur Übung der Umsetzung formaler Vorgaben geht, obwohl das natürlich gerade in den jüngeren Jahrgänge bei der Frage nach der Bewertung eine große Rolle spielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Inhaltsangabe halte ich für eine Textform zur Darlegung von <em>Lesekompetenz</em>: Ist ein Text sinnerschließend erfasst worden? Gleichzeitig vermittelt sie <em>Methodenkompetenz</em> zur Gewinnung von <em>Textdistanz</em>, die immens wichtig ist, um weiterführende Operationen mit einem Text durchführen zu können, z.B.:</p>
<ul>
<li>Bewertung von Aussagen</li>
<li>Analyse von Sprache</li>
<li>Einordnung in einen größeren Zusammenhang</li>
<li>eigene Texte überarbeiten (Distanz zu seinem eigenen Text gewinnen)</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Nach meiner Erfahrung im Unterricht hängt das Gelingen oder Nichtgelingen einer Inhaltsangabe primär davon ab, ob es gelingt, Textdistanz aufzubauen &#8211; das schafft eine Inhaltsangabe, die sich am Textfluss entlanghangelt oft weniger gut, als eine, die den Text strukturell kriteriengeleitet reorganisiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Methoden zur Gewinnung von Textdistanz</strong> <strong>bei narrativen Texten mit sequentiellem Aufbau</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für den Hauptteil funktioniert erstaunlich gut die Drei-Wort-Was-Geschieht-Methode. Dazu sucht man sich in jüngeren Jahrgängen eine Geschichte aus &#8211; beliebt sind ja immer <a title="http://www.hausen-im-wiesental.de/jphebel/geschichten/kalendergesch_verzw.htm" href="http://www.hausen-im-wiesental.de/jphebel/geschichten/kalendergesch_verzw.htm" target="_blank">Hebels Kalendergeschichten</a>, die möglichst sinnvoll und stark in Absätze untergliedert ist. Dann lässt man folgende Tabelle anfertigen:</p>
<table border="1" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color: #3399ff;"><strong>Absatz</strong></td>
<td style="background-color: #ff9900;"><strong>die drei wichtigsten Worte</strong></td>
<td style="background-color: #3399ff;"><strong>Was geschieht?</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #3399ff;">1</td>
<td style="background-color: #ff9900;">Betrüger, Ring, kaufen</td>
<td style="background-color: #3399ff;">ein Jude möchte den Ring eines Betrügers kaufen</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color: #3399ff;">2</td>
<td style="background-color: #ff9900;">[...]</td>
<td style="background-color: #3399ff;">[...]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Die erste Spalte enthält die Absatznummer oder die Sinnabschnitte (dann Zeilenangaben). In der der zweiten Spalte stehen die drei wichtigsten Worte dieses Absatzes &#8211; dabei muss ein Verb enthalten sein, welches die dominierende Handlung des Absatzes beschreibt. In der dritten Spalte wird auf Basis dieser drei Worte die Frage &#8220;Was geschieht?&#8221; beantwortet. Dabei müssen die drei Worte nicht zwingend verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Spalte kann man in einer Klasse in der Regel von verschiedenen Leuten nacheinander &#8220;herunterlesen&#8221; lassen, auch wenn sie gar nicht zusammengearbeitet haben. Es kommt oft schon so ein recht brauchbarer Hauptteil dabei heraus. Das ganze würzt man bei einfachen narrativen Texten noch mit geeigneten Konjunktionen und Formulierungen zum Verbinden der einzelnen Gedanken.</p>
<p style="text-align: justify;">Den einleitenden Satz lasse ich immer erst <em>nach dem Hauptteil der Inhaltsangabe</em> formulieren. Ich verbiete dabei die Formulierung &#8220;geht es um&#8230;&#8221;, weil sie nach meiner Erfahrung dazu verleitet, Figuren und nicht <em>eine Handlung</em> in den Mittelpunkt zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Methoden zur Gewinnung von Textdistanz</strong> <strong>bei gedanklichen  Texten mit nicht-sequentiellem Aufbau</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier funktioniert in einem ersten Schritt die <strong></strong>Drei-Wort-Was-Geschieht-Methode, allerdings mit einer wichtigen Modifikation, da Absätze in gedanklichen Texten meist logisch-funktional angelegt sind. Deswegen muss in der dritten Spalte ein <a title="http://riecken.de/index.php/2009/06/verben-fur-sprechakte/" href="http://riecken.de/index.php/2009/06/verben-fur-sprechakte/" target="_blank">Sprechaktverb</a> mit enthalten sein, welches gleichzeitig klarmacht, dass Gedanken eines Dritten wiedergegeben werden.</p>
<table style="width: 514px; height: 67px;" border="1" align="center">
<tbody>
<tr style="background-color: #00ccff;">
<td><strong>Absatz</strong></td>
<td style="background-color: #cccc00;"><strong>die drei wichtigsten Worte</strong></td>
<td style="text-align: center;"><strong>Was geschieht?</strong></td>
</tr>
<tr style="background-color: #00ccff;">
<td style="text-align: center;">1</td>
<td style="background-color: #cccc00;">Aids, Afrika, verbreiten</td>
<td style="text-align: center;">der Autor verweist auf die schnelle Verbreitung von AIDS in Afrika</td>
</tr>
<tr style="background-color: #00ccff;">
<td style="text-align: center;">2</td>
<td style="background-color: #cccc00;">[...]</td>
<td style="text-align: center;">[...]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Fehlen in einer Inhaltsangabe eines Sachtextes distanzierende Äußerungen in Form von Sprechaktverben oder grammatisch anspruchsvoller in Form des Konjunktivs, werden Originaltext und Inhaltsgabe sprachlich kaum unterscheidbar und ein Nacherzählungscharakter der bestimmende sein. Das passiert bei Inhaltsangaben narrativer Texte eher nicht, weil das Präsens als Zeitform schon einen distanzierenden Charakter mit sich bringt &#8211; wenn denn auch schön im Präsens geschrieben wird&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Inhaltsangabe eines Sachtextes verlange ich zusätzlich, dass Absätze zu größeren Sinneinheiten kombiniert werden, so dass Formulierungen wie:</p>
<blockquote><p>Der Text gliedert sich in drei Abschnitte. Im ersten führt Ingolf Meyer den Leser unter Verwendung eines Beispiels&#8230;<br />
Um seine These zu verdeutlichen, bedient sich der Autor dreier Beispiele&#8230;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">möglich werden. Die zu einer Sinneinheit gehörigen Abschnitte können in gedanklichen Texten weit verstreut sein. Im Idealfall erkennt man ihre inhaltliche Nähe aber durch die Drei-Wort-Was-Geschieht-Tabelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Inhaltsangabe eines gedanklichen Textes ist damit ungleich schwerer als die eines erzählenden Textes.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>RAMBO (Riecken Arbeitet Mit Blogs Online) – Folge 6</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/09/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online_folge_6/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2011/09/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online_folge_6/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Begleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich begleite in diesem Jahr einen Deutschkurs auf erhöhtem Niveau. Da in dem Unterrichtsraum ein SMART-Board (und keine weitere Tafel) vorhanden ist, lag es nahe, meine bisherigen Versuche, mit Blogs zu arbeiten (hier, hier, hier, hier und hier) etwas konsequenter auszuweiten und explizit durch GoogleDocs zu flankieren. Es geht dabei nicht primär um freie Unterrichtsformen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich begleite in diesem Jahr einen Deutschkurs auf erhöhtem Niveau. Da in dem Unterrichtsraum ein SMART-Board (und keine weitere Tafel) vorhanden ist, lag es nahe, meine bisherigen Versuche, mit Blogs zu arbeiten (<a title="http://riecken.de/index.php/2010/09/ramb-riecken-arbeitet-mit-blogs-folge-1/" href="http://riecken.de/index.php/2010/09/ramb-riecken-arbeitet-mit-blogs-folge-1/">hier</a>, <a title="http://riecken.de/index.php/2010/10/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge2/" href="http://riecken.de/index.php/2010/10/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge2/">hier</a>, <a title="http://riecken.de/index.php/2010/11/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge3/" href="http://riecken.de/index.php/2010/11/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge3/">hier</a>, <a title="http://riecken.de/index.php/2011/01/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge-4/" href="http://riecken.de/index.php/2011/01/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge-4/">hier</a> und <a title="http://riecken.de/index.php/2011/04/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge-5/" href="http://riecken.de/index.php/2011/04/rambo-riecken-arbeitet-mit-blogs-online-folge-5/">hier</a>) etwas konsequenter auszuweiten und explizit durch GoogleDocs zu flankieren. Es geht dabei nicht primär um freie Unterrichtsformen &#8211; dafür sind die Vorgaben für das Fach Deutsch im neuen Kerncurriculum einfach zu umfassend &#8211; dort wird zwar von Kompetenzorientierung an jeder Ecke mit Buzzwords gefaselt &#8211; die zu bearbeitende Stofffülle in teilweise &#8220;interessanten&#8221; Kombinationen lässt das de facto jedoch kaum zu.  Was passiert in diesem Blog:</p>
<ol>
<li>Alle Arbeitsmaterialien und Stundenergebnisse stehen darin zur Verfügung, bzw. sind in den jeweiligen Stundenprotokollen verlinkt</li>
<li>Jede Stunde wird ein Protokoll von einem Schüler bzw. einer Schülerin verfasst und in der Kategorie &#8220;Protokolle&#8221; abgelegt (nachdem der Chef, äh Lernbegleiter kontrolliert hat&#8230;)</li>
<li>Längere Hausaufgaben z.B. zur Klausurvorbereitung werden im Blog erledigt</li>
<li>Jeder Artikel kann für diejenigen, die die Sicherheit brauchen, über das Plugin arcticle2pdf auch als PDF heruntergeladen werden</li>
<li>Es gibt Dreierteams, die jeweils drei Texte von Mitschülern sichten und nach Regeln kommentieren, die wir im Prozess gerade noch erarbeiten.</li>
<li>Die Schülerinnen und Schüler bestimmen über das <a title="http://wordpress.org/extend/plugins/member-access/" href="http://wordpress.org/extend/plugins/member-access/" target="_blank">Plugin Member Access</a> selbst, wie die Sichtbarkeit ihres Artikels gestaltet ist: Nur Lehrer, Lerngruppe, Welt</li>
<li>Die Schülerinnen und Schüler haben volle Einsicht in meine Unterrichtsvorbereitung (GoogleDocs-Dokument), ja theoretisch auch schon vor der Stunde&#8230;</li>
<li>Unterrichtsergebnisse werden in GoogleDocs notiert &#8211; dort stehen sie z.B. zum Verfassen der Protokolle zur Verfügung</li>
</ol>
<p><strong>Ganz neu:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Schülerinnen und Schüler haben ein Pseudonym erhalten &#8211; ich möchte nämlich, dass nach Rücksprache mit dem jeweiligen Autorin, dem jeweiligen Autor<strong></strong> eine Veröffentlichung für die &#8220;Welt&#8221; möglich wird, ohne dass die mit einem Realname assoziiert ist. Für das gegenseitige Kommentieren (Peer-Review) dient diese Tabelle, die über eine Kategrie &#8220;Organisatorisches&#8221; per Klick erreichbar ist:</p>
<table class="aligncenter" style="width: 341px; height: 151px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td colspan="3"><strong>Diese Personen</strong></td>
<td colspan="3"><strong>sind zuständig für</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 1</strong></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T1</span>a</td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T1b</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T1c</span></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T2a</span></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T3b</span></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T4c</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 2</strong></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T2a</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T2b</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T2c</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T3a</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T4b</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T5c</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 3</strong></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T3a</span></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T3b</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T3c</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T4a</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T5b</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T6c</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 4</strong></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T4a</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T4b</span></td>
<td style="background-color: #2ffc02;"><span style="font-size: x-small;">T4c</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T5a</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T6b</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T1c</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 5</strong></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T5a</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T5b</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T5c</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T6a</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T1b</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T2c</span></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Team 6</strong></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T6a</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T6b</span></td>
<td style="background-color: #eaf905;"><span style="font-size: x-small;">T6c</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T1a</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T2b</span></td>
<td style="background-color: #05a1f9;"><span style="font-size: x-small;">T3c</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Die Teams sind nach verschiedenen Stärken (Sprache, Struktur, Formales usw.) gebildet. Die Zuteilung von Personen zu einem Team ist ganz einfach: Man beginnt mit dem Namen, der unter dem des ersten Teammitglieds steht und geht dann diagonal nach unten rechts (am Beispiel von Team 1 grün markiert) &#8211; so kommt man nicht durch den Tüdder. Damit die Texte der einzelnen Personen leicht auffindbar sind, ist das <a title="http://blog.fleischer.hu/wordpress/authors/" href="http://blog.fleischer.hu/wordpress/authors/" target="_blank">Authors Widget </a>sehr praktisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Probleme:</strong></p>
<ol>
<li>Die SuS haben keine digitalen Endgeräte, d.h. ich muss noch immer mit Zetteln (= Medienbrüchen) arbeiten.</li>
<li>Schön wäre es, wenn Schüler vom Platz aus selbst Beiträge in das GoogleDocs-Dokument vornähmen, z.B. um das &#8220;Tafelbild&#8221; zu ergänzen &#8211; leider gilt hier Punkt 1. Jede billige <a title="http://www.pearl.de/a-REF86901-1520.shtml?query=Netbook" href="http://www.pearl.de/a-REF86901-1520.shtml?query=Netbook" target="_blank">Android-Klitsche </a>wäre dafür geeignet. Fundraising &#8211; vier Geräte würden erstmal reichen, aber ich habe da schon eine Idee, wo ich die herbekomme&#8230;</li>
<li>Das Notebook für das SMART-Board steht bei uns an der Wand direkt daneben &#8211; wenn ich dort tippe, sehen meine SuS den Lernbegleiter von hinten &#8211; <a title="http://www.pearl.de/a-PX3368-1002.shtml" href="http://www.pearl.de/a-PX3368-1002.shtml" target="_blank">meine Lösung</a> ist schon unterwegs. Das Ding kann ich auch mit in die Gruppe geben&#8230;</li>
</ol>
<p><strong>Zwischenfazit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Anfang ist gar nicht so einfach. Allmählich verselbstständigen sich jetzt bestimmte Prozesse &#8211; ein derartiges Setting ist für beide Seiten erstmal ungewohnt. Der nächsten Schritte wäre dann der an die Öffentlichkeit, d.h. ausgewählte Texte &#8220;worldreadable&#8221; zu machen. Auch wäre es schön, wenn sich die SuS das Blog noch selbst erobern &#8211; das hat mit einer 8. Klasse schon ganz gut geklappt &#8211; zeitweise. Der technische Aufwand ist begrenzt &#8211; man muss lediglich sein WordPress installiert bekommen und mit den Plugins versehen. Das geht bei vielen Hostern schon per One-Click-Installation. Mir macht es Spaß&#8230; Den Spaßfaktor bei den SuS werde ich vielleicht noch evaluieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Projekttag: Trickfilme</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelbild]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Trickfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gab es bei uns in der Schule einen Projekttag zum Thema &#8220;Europa&#8221;. Immerhin dürfen wir ganz frisch den Titel &#8220;Europaschule&#8221; führen. Da das Jahr mit nicht unerheblichen Belastungen durch den Doppeljahrgang gesegnet war, bedeutet so eine Aktion immer ein gewisses Aufbäumen für mich: Kurz vor dem Schuljahresende sind die SuS verständlicherweise nicht unbedingt übermotiviert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern gab es bei uns in der Schule einen Projekttag zum Thema &#8220;Europa&#8221;. Immerhin dürfen wir ganz frisch den Titel &#8220;Europaschule&#8221; führen. Da das Jahr mit nicht unerheblichen Belastungen durch den Doppeljahrgang gesegnet war, bedeutet so eine Aktion immer ein gewisses Aufbäumen für mich: Kurz vor dem Schuljahresende sind die SuS verständlicherweise nicht unbedingt übermotiviert, ein so ernstes und aktuelles Thema anzugehen, gerade in dem Wissen, dass die Zeugniskonferenzen eben gelaufen und die Bücher abgegeben sind. Gäbe es hingegen keine Noten und würde um des Lernens Willen gelernt&#8230; Lassen wir das besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun denn: Ich habe mit meiner etwas jüngeren Lerngruppe Trickfilme zum Thema Europa erstellt. Da wurde Lego, Duplo und Knetgummi organisiert, während des Projekttages noch schnell eine Kulisse erschaffen, eifrig mit dem Handy oder der Digitalkamera geknippst. Es ist erstaunlich, wie die SuS mir diesen Tag versüßt haben &#8211; natürlich hat nicht jeder Film direkt mit Europa zu tun und es wurde auch viel experimentiert &#8211; aber gerade das finde ich ja immer gut. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Schülerinnen haben sich mit der EHEC-Krise auseinander gesetzt &#8211; wer genau hinschaut, kann Angela Merkel bei einer Rede beobachten. Spannend dabei finde ich, dass die Kamera sehr variabel eingesetzt wurde:</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Zh89eClRoLw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Den nächsten Film muss man ein wenig erklären: Da hüpft ein Grieche auf einem Euro herum. Ein Deutscher kommt und schubst ihn da herunter, bevor er so energisch weitspringt, bis der Euro daran zerbricht (Darauf muss man erstmal kommen&#8230;).</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/209bcJbTo5I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Frankreich und die Seine (500 Einzelbilder):</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/rGc8RhQ92PY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch ein nettes Experiment mit einem Knetgummimorph:</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/LyByvsfCV7Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Technisches:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Digitalkameras nummerieren die Bilder automatisch durch. Man sollte eine möglichst <em>niedrige Auflösung </em>(jede Handyknipse tut) wählen, um die Datenrate zu begrenzen und um möglich <em>alle Bilder auf eine Speicherkarte </em>zu bekommen &#8211; sonst ist ggf. lustiges Nachnummerieren angesagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte einen Fachraum mit vielen Steckdosen buchen, damit man die Handyknipsen per Netzteil mit Saft versorgen kann &#8211; so viel Daueraction sind deren Akkus nicht gewohnt. In der Chemie bei uns gibt es zusätzlich einen fest installieren Beamer &#8211; optimal.</p>
<p style="text-align: justify;">Um aus den Bildern einen Film zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten: Eine zum Klicken und eine, die mir gefällt :o)&#8230; Man kann z.B. <a title="http://en.cze.cz/Images-to-video" href="http://en.cze.cz/Images-to-video" target="_blank">so eine freie Software für Windows </a>verwenden oder es auf der Kommandozeile von Ubuntu machen, wenn mencoder installiert ist &#8211; ihr könnt ja mal raten, was mir besser gefällt. Die Bilder heißen hier etwa IMG_0001.JPG bis IMG_0250.JPG. Nun ruft man im Bilderordner einfach auf:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">mencoder mf://IMG_*.JPG -mf w=800:h=600:fps=15:type=jpg -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:mbd=2:trell  -o out.avi</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Man kann Codec, Größe, Frames per Second (Geschwindigkeit) usw. selbst bestimmen und es funktioniert schnell und tadellos. Ich hatte an dem Tag nur mein Netbook dabei und mich für die WinXP-Variante entschieden, damit auch SuS damit zurechtkommen &#8211; eine schlechte Wahl, weil die Videos unter Win gefühlt nur halb so schnell laufen. Außerdem gab es unverhohlene Kollegenhäme: &#8220;Maik, das ist ja Windows! &#8211; Tz,tz&#8230;&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Für eine einigermaßen flüssige Bewegung sollten es ca. 20-25 Bilder pro Sekunde sein. Meine Optimierungsmaßnahmen mussten einen Kompromiss aus Bildfluss und &#8220;Ansehbarkeit&#8221; finden.  Ein richtiges Stativ wäre auch nicht schlecht gewesen &#8211; wir haben uns mit den üblichen Schulstativen mit Doppelmuffe und Klemme beholfen. Für das Projekt hatten ich und die SuS ca. drei Stunden &#8211; dafür ist das Ergebnis mehr als ok. Die Spitzengruppe hat ca. 500 Bilder für ihren Film gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von iPads, eBooks &amp; Virtual Classrooms. Lerntechnologien #opco11</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/05/von-ipads-ebooks-virtual-classrooms-lerntechnologien-opco11/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 07:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>
		<category><![CDATA[#opco11]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lerntechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lernumgebung]]></category>
		<category><![CDATA[Mahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist mein erster(?) Beitrag zum deutschen OpenCourse #opco11, über den ich letztens noch so geschimpft habe. Er passt also nicht so ganz in den üblichen Artikelstrom dieses Blogs. Das möge man mir nachsehen&#8230; Das Thema des Artikels entspricht dem Thema des #opco11 diese Woche &#8211; und jetzt aber los: Lerntechnologien &#8211; es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel ist mein erster(?) Beitrag zum deutschen <a title="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-3/" href="http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/agenda/woche-3/" target="_blank">OpenCourse #opco11</a>, über den ich letztens noch <a title="http://riecken.de/index.php/2011/05/verlorene-links-teil-9/" href="http://riecken.de/index.php/2011/05/verlorene-links-teil-9/" target="_blank">so geschimpft habe</a>. Er passt also nicht so ganz in den üblichen Artikelstrom dieses Blogs. Das möge man mir nachsehen&#8230; Das Thema des Artikels entspricht dem Thema des #opco11 diese Woche &#8211; und jetzt aber los:</p>
<p style="text-align: justify;">Lerntechnologien &#8211; es gibt einiges an Tools in den Weiten des Webs. <a title="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/05/15/online-lernen-im-und-fur-den-unterricht-opco11/" href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/05/15/online-lernen-im-und-fur-den-unterricht-opco11/" target="_blank">Martin Kurz hat in seinem Blog</a> viel zu seiner Nutzung von Moodle im Unterricht geschrieben &#8211; ich war dabei nie so konsequent wie er. Über die Jahre habe ich mit vielen Tools experimentiert und dabei immer anhand von konkreten Gegenständen Erfahrungen gesammelt und oft auch gebloggt. Es ist für mich an der Zeit zu dem zu werden, wofür Horst Sievert einen Namen gefunden hat &#8211; zu einem <a title="http://hosikurse.blogspot.com/2011/05/opencourse-ruckblick-2-woche.html" href="http://hosikurse.blogspot.com/2011/05/opencourse-ruckblick-2-woche.html" target="_blank">Change Agent</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich das hier vor Ort tatsächlich angehe &#8211; die erste Weiche ist schon gestellt, möchte ich einige Geschichten zu mir, meinem Unterrichtserleben und bekannteren Web2.0-Tools erzählen. Da viel zu sagen und im Rahmen von #opco11 noch zu lesen ist, formuliere ich nur Impulse und verweise auf die Artikel meines Blogs, dem meinen Gedanken entstammen, so dass man nicht alles lesen muss. Die Abfolge der Impulse folgt einem<a title="http://riecken.de/index.php/2009/04/e-learning-evolutions/" href="http://riecken.de/index.php/2009/04/e-learning-evolutions/" target="_blank"> übergeordneten Artikel</a>, der mein Verhältnis zu offenen, teiloffenen und geschlossenen Tools klärt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Moodle</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Meine Geschichte zu Moodle gibt es auch. Moodle ist zunächst einmal ein System, <a title="http://riecken.de/index.php/2010/08/nein-moodle-ist-kein-system-fur-schuler-es-ist-eines-fur-lehrkrafte/" href="http://riecken.de/index.php/2010/08/nein-moodle-ist-kein-system-fur-schuler-es-ist-eines-fur-lehrkrafte/" target="_blank">das dem einfachen Nutzer alles verbietet</a>, was der Trainer nicht ausdrücklich erlaubt. Das ist gewissermaßen seine Natur im Auslieferungszustand. Moodle hat mir <a title="http://riecken.de/index.php/2008/12/schulische-evaluation-mit-moodle-ldap-und-dem-feedbackmodul/" href="http://riecken.de/index.php/2008/12/schulische-evaluation-mit-moodle-ldap-und-dem-feedbackmodul/" target="_blank">viele gute Dienste geleistet</a> und tut dies auch heute noch. Um schnell einmal ein <a title="http://riecken.de/index.php/2009/03/riecken-lasst-evaluieren/" href="http://riecken.de/index.php/2009/03/riecken-lasst-evaluieren/" target="_blank">anonymes Feedback</a> zusammenzuklicken oder einen Absprungpunkt für eine Reise ins Netz zu finden, für Bereitstellung von Materialien für Fachschaften oder Kollegen, dafür nutze ich das System auch heute noch hin und wieder. Moodle ist nach meiner Erfahrung im Unterricht ein schwerfälliger Wagen, den man immerzu schieben muss &#8211; weil es sich als Ganzes eben kaum am Lerner orientiert. Selbst erfahrene Netzuser unter meinen Schülern sitzen vor dem System erstmal mit vielen Fragezeichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch: Ich denke, dass wir Moodle in der Schule als Brückentechnologie noch brauchen werden, gerade weil sich bestehende Schul- und Unterrichtsstrukturen damit 1:1 abbilden lassen. Dies gibt denjenigen vielleicht die Sicherheit, die den neuen Medien eher skeptisch gegenüberstehen. Und auch hier ist Moodle noch längst nicht etabliert oder als Werkzeug alltäglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Blogs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Blogs und Wikis sind ganz anders als Moodle. Sie erschließen sich dem Nutzer weitgehend intuitiv und sind so viel spontaner zu nutzen als eine VLE-Gigant wie Moodle. Aber auch hier gilt für mich, dass der Satz &#8220;blogge doch mal mit deinen Schülern&#8221; viel zu kurz greift. Es gilt, immer eine Waage zu finden zwischen dem Abgeben von Verantwortung und dem Alleinelassen. Einen Fünftklässler alleine vor ein leeres Blog zu setzen &#8211; am besten noch bei einem Blogdienst &#8211; das ist ein Alleinelassen in meinen Augen. Zu meinen Erfahrungen mit Blogs gibt es eine ganze <a title="http://riecken.de/index.php/2010/09/ramb-riecken-arbeitet-mit-blogs-folge-1/" href="http://riecken.de/index.php/2010/09/ramb-riecken-arbeitet-mit-blogs-folge-1/" target="_blank">Artikelreihe</a>. Zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit mit Blogs ist die Lösung des <a title="http://riecken.de/index.php/2010/01/blog-wiki-im-unterricht-die-rezeptionsherausforderung/" href="http://riecken.de/index.php/2010/01/blog-wiki-im-unterricht-die-rezeptionsherausforderung/" target="_blank">Rezeptionsproblems</a>. Deswegen blogge ich mit Schülerinnen und Schülern bisher noch nicht öffentlich und immer im Klassenverband. Wenn ich viele Inhalte habe, kann ich mir auch Strukturen zu deren Organisation überlegen &#8211; hier bietet sich erweitertes Lernpotential.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Blogwagen musste ich dabei nie schieben. Die SuS haben sich diesen Raum selbstständig auch erobert. Leider konnte ich bisher nicht immer ausreichend dabei am Ball bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Blogs können für mich viele Dinge besser als es Moodle kann. Wer schon einmal Hausaufgaben mit Moodle eingesammelt hat, bekommt eine Krise: Es braucht unzählige Klicks, bis man alles zusammen hat &#8211; dann schlägt man sich mit unterschiedlichsten Dateiformaten herum und und und&#8230; Hausaufgabentexte kommen bei mir einfach in ein Blog und dann wird kommentiert per organisierter Rezeption. Ich brauche für Rückmeldungen Stunden. Ein Lerngruppe schreibt in 45 Minuten jedem Lerngruppenmitglied drei bis vier Feedbacks (Kommentarfunktion), die im Kern das Gleiche leisten, wenn die SuS durch den vorangehenden Unterricht gut vorbereitet sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Etherpad &amp; GoogleDocs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da sich beide Tools auch anonym nutzen lassen, <a title="http://riecken.de/index.php/2011/02/multimedialer-wahnsinn-drei-tools-in-einer-stunde/" href="http://riecken.de/index.php/2011/02/multimedialer-wahnsinn-drei-tools-in-einer-stunde/" target="_blank">kombiniere ich sie gerne mit Blogs</a>. Es wird mit diesen Werkzeuge möglich, was vorher nie in eine Stunde gepasst hätte: Das Schreiben und die Konzeption eines längeren Textes &#8211; simultan, kooperativ. In Verbindung mit einem Smartboard werden sogar interaktive, schülerzentrierte &#8220;Tafelbilder&#8221; möglich. Spannend. <a title="http://riecken.de/index.php/2011/04/diskussionsgrundlage-elternbrief-zu-googledocs/" href="http://riecken.de/index.php/2011/04/diskussionsgrundlage-elternbrief-zu-googledocs/" target="_blank">Ich hatte es kürzlich überlegt, die Anonymität aufzubrechen</a>, weil sie doch auch Probleme mit sich bringt, z.B. Vandalismus bzw. unbeabsichtigtes Löschen (hätte ich einen Accountnamen, könnte ich z.B. leichter Vorversionen wiederherstellen). Unser Schul-EDV-System ermöglicht aber ein Verfahren, welches auch dem Datenschutz voll gerecht wird, weil ich für die Anmeldung bei z.B. GoogleDocs auch Fakeangaben (Mailaliase) in unserem LDAP hinterlegen kann, die dann genutzt werden &#8211; mal sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mahara</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin bezüglich Mahara noch sehr verwirrt &#8211; <a title="http://riecken.de/index.php/2011/01/mahara-erste-anwendungsszenarien/" href="http://riecken.de/index.php/2011/01/mahara-erste-anwendungsszenarien/" target="_blank">es ist vollkommen diametral zu Moodle in seiner Anlage</a>. Es bietet gleichermaßen Schutzräume wie auch Freiheiten für Schülerinnen und Schüler. Wenn ein Schüler bestimmt, dass ich als Lehrkraft etwas nicht sehen soll, dann sehe ich es auch nicht &#8211; auch der Admin müsste sich das Ganze aus der Datenbank zusammenklauben. Das führt zu manchmal abstrusen Situationen, wenn SuS Feedback von anderen wollen, das aber nicht bekommen, weil sie schlicht und ergreifend vergessen haben, ihre Ansichten für Dritte zugänglich zu machen. Die SocialNetwork-Funktionen haben Schülerinnen und Schüler schnell entdeckt. Ein bisschen fehlt es mir an einer zentralen Timeline &#8211; lediglich die eigene Einstiegsansicht kann man sich nach Belieben zusammenklicken &#8211; selbst dann bekommt man aber nicht alles mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Mahara ist mit Moodle koppelbar &#8211; das haben wir bei uns an der Schule auch realisiert, sodass Funktionalitäten beider Systeme zur Verfügung stehen &#8211; selbst gestandenen webaffinen KuK ist aber Mahara immer noch ein Rätsel &#8211; weil es vielleicht eben radikal Verantwortung auf SuS überträgt und &#8220;man&#8221; als Lehrender da nicht viel organisieren kann und muss &#8211; das machen sie schon selbst. Kontrollverlust.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Facebook</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/05/08/facebook-gruppen-fur-den-unterricht-opco11/#comment-57" href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/05/08/facebook-gruppen-fur-den-unterricht-opco11/#comment-57" target="_blank">Meine Position dazu steht bei Martin.</a> Ich kann nur als Techniker darauf schauen. Und Techniker sind meist eher pragmatisch denn euphorisch. Mit iDingens-Produkten geht es mir ähnlich&#8230;<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>So viel?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin ein leidlich begabter Linuxadministrator. Ohne Kenntnisse von grundlegenden Serverdiensten hätte ich unsere Weblandschaft für unsere Schule nie aufbauen können. Wir haben auf dem Schulserver Moodle, Mahara, Etherpad, Mailaccounts für alle, einen zentralen Verzeichnisdienst (LDAP) usw.. Das ist die Ausnahme. Deswegen sind ja so viele Lehrer als Einzelkämpfer auf freie Angebote angewiesen. Was ich über den Schulserver nicht realisieren kann, mache ich mit privaten Ressourcen &#8211; ich bin so ein Typ, der Blogs in fünf Minuten via Konsole aufsetzt oder Moodle per Script updaten könnte. Auf diesem Gebiet ist in Deutschland noch viel zu tun. Es muss viel mehr zentrale Angebote für Schulen geben &#8211; nicht von Firmen, sondern durch den Dienstherren (der sich dann ja Know-How von Firmen einkaufen kann).   <strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Quiz-Script Framework</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/05/das_quiz_script_framework/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<category><![CDATA[erstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Felix]]></category>
		<category><![CDATA[Framework]]></category>
		<category><![CDATA[Mediawiki]]></category>
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		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<category><![CDATA[Riesterer]]></category>
		<category><![CDATA[Script]]></category>

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		<description><![CDATA[Müssen alle Online-Tests überwacht werden? (Nein) (!Ja) (!manche) Findest du das Test-Interface von Moodle gut? (!Ja) (Nein) Interessiert dich das Framework? (Ja) (!Nein) Einleitung Wenn ihr den oberen, natürlich per Quiz-Script erstellten Test bestanden habt oder auch nicht, dann ist vielleicht diese noch recht wenig bekannte Entwicklung von Felix Riesterer etwas für euch. Die Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="multiplechoice-quiz">
<p>Müssen alle Online-Tests überwacht werden? (Nein) (!Ja) (!manche)</p>
<p>Findest du das Test-Interface von Moodle gut? (!Ja) (Nein)</p>
<p>Interessiert dich das Framework? (Ja) (!Nein)</p>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einleitung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr den oberen, natürlich per Quiz-Script erstellten Test bestanden habt oder auch nicht, dann ist vielleicht diese noch recht <a title="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quiz-script.html" href="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quiz-script.html" target="_blank">wenig bekannte Entwicklung</a> von <a title="http://www.felix-riesterer.de/" href="http://www.felix-riesterer.de/" target="_blank">Felix Riesterer</a> etwas für euch. Die Leute von zum.de haben die Möglichkeiten erkannt und das Quiz-Script mit in ihre Wiki-Plattformen integriert. Hier gibt es <a title="http://wiki.zum.de/Hilfe:Quiz-Script_Framework" href="http://wiki.zum.de/Hilfe:Quiz-Script_Framework" target="_blank">auch Anleitungen</a> für den Einsatz. Die Anleitung zur Einbindung in Mediawiki ist in der dort skizzierten Form in meinen Augen allerdings unbrauchbar &#8211; daher unten meine Variante. Trotzdem bin ich darüber überhaupt erst auf die Idee gekommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was ist das Quiz-Script-Framework?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a title="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quizze.html" href="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quizze.html" target="_blank">Demoseite des Autors</a> zeigt schonmal, was das Quiz-Script-Framework kann. Ich sehe den Einsatz vor in sprachlichen Fächern &#8211; endlich mal etwas für uns&#8230; Wer schon einmal mit Monolithen wie Moodle Tests erstellt und sich dabei totgeklickt hat, wird das Konzept begrüßen: Nicht der Webserver macht die Hauptarbeit, sondern der Browser, indem einfach im HEAD jeder beliebigen HTML-Datei drei einfache JavaScript-Aufrufe deklariert werden. Deswegen ist das Script prinzipiell auch in jeder Anwendung einsetzbar (z.B. in WordPress, s.o.), die euch ermöglicht, das Template (meist header.php) zu gestalten. Nicht geeignet ist es für den TinyMCE-Editor, da dessen Sicherheitsmechanismen auch im HTML-Modus die Tags zerhaseln, die das Script zum Erkennen einer Testsektion benötigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel &#8211; Einbindung in Mediawiki</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schritt 1:</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst braucht ihr die <a title="http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Javascript" href="http://www.mediawiki.org/wiki/Extension:Javascript" target="_blank">Extension &#8220;Javascript&#8221;</a>. Diese besteht nur aus einer einzigen Datei namens Javascript.php. Die legt ihr in einen neu erstellten Ordner mit dem Namen &#8220;Javascript&#8221;<strong>. </strong>Das muss ein Unterordner des Mediawiki-Ordners &#8220;extensions&#8221; sein. Ihr könnt natürlich den Datei- und Ordnernamen klein schreiben. <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schritt 2:</p>
<p style="text-align: justify;">In der Datei &#8220;LocalSettings.php&#8221; im Stammverzeichnis der Mediawikiinstallation ergänzt ihr ganz unten die Zeile:</p>
<blockquote>
<pre>include("$IP/extensions/Javascript/Javascript.php");</pre>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Schritt 3:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Quiz-Script-Framework könnt ihr <a title="http://www.felix-riesterer.de/main/download/quiz_v2.3.zip" href="http://www.felix-riesterer.de/main/download/quiz_v2.3.zip" target="_blank">hier</a> gezippt herunterladen. Nach dem Entpacken entsteht ein Ordner &#8220;quiz&#8221;. Den Inhalt des Ordners ladet ihr nun in das Verzeichnis /extensions/Javascript. Da war es schon.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beispiel &#8211; Einbindung in andere Scripten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle anderen sorgen einfach dafür, dass im HEAD-Bereich folgende Zeilen auftauchen:</p>
<blockquote>
<pre id="line15">&lt;script src="pfad_zu/quiz/quiz.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;
&lt;script src="pfad_zu/quiz/multilingual.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;
&lt;script src="pfad_zu/quiz/utf8-normalizer.js" type="text/javascript"&gt;&lt;/script&gt;
</pre>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8230; und schon steht auch dort die Funktionalität des Quiz-Script Frameworks zur Verfügung.Natürlich klappt das auch auf jeder simplen HTML-Seite.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausblicke</strong></p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Ich experimentiere gerade damit herum, SuS selbst Online-Rechtschreibübungen innerhalb eines Wikis erstellen zu lassen. Das klappt auch mit der 6. Klasse &#8211; Drag&amp;Drop &#8211; so komplex ist der Code nicht.</li>
<li style="text-align: justify;">Man kann das Script natürlich entsprechend den eigenen Vorstellungen editieren, da es im Quelltext vorliegt.</li>
<li style="text-align: justify;">Per Javascript lassen sich auch Input-Felder eines Formulars vorbelegen &#8211; und dann in eine Datenbank schreiben (z.B.) &#8211; dann rechnet der Client und nicht wie bei Moodle ein PHP-Monster. Baut wer mal ein Modul?</li>
<li style="text-align: justify;">In der vorliegenden Form ist das Script zum Üben hervorragend &#8211; für Lehrer mit chronischer Kontrollitis uns Statistitis absolut ungeeignet (so stehen z.B. die Lösungen im Seitenquelltext &#8211; kann man aber <a title="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quiz-script.html" href="http://www.felix-riesterer.de/main/seiten/quiz-script.html" target="_blank">ausblenden</a> &#8211; weiter unten auf der Seite)&#8230; Die müssen doch wieder z.B. Moodle nehmen&#8230;</li>
</ol>
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