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	<title>riecken.de &#187; Aus der Schule</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
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		<title>Schulleitung als &#8220;Digitalisate-Sucher&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Überprüfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die GEW Wittmund berichtet unter dieser Überschrift auf ihrer Webseite, auf welche Weise das Kultusministerium hier in Niedersachsen seinen Verpflichtungen, die sich aus dem “Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG” ergeben, nachkommen möchte. Dieser Vertrag wurde erst kürzlich öffentlich in der Schultrojanerdebatte z.B. auf Netzpolitik diskutiert. Allem Anschein nach sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die GEW Wittmund berichtet unter dieser Überschrift auf <a title="http://www.gew-wittmund.de/?p=1570" href="http://www.gew-wittmund.de/?p=1570" target="_blank">ihrer Webseite</a>, auf welche Weise das Kultusministerium hier in Niedersachsen seinen Verpflichtungen, die sich aus dem “<a href="http://www.gew-wittmund.de/wp-content/uploads/2012/01/111101gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG</a>” ergeben, nachkommen möchte. Dieser Vertrag wurde erst kürzlich öffentlich in <a title="http://netzpolitik.org/?s=schultrojaner&amp;searchsubmit=Suchen" href="http://netzpolitik.org/?s=schultrojaner&amp;searchsubmit=Suchen" target="_blank">der Schultrojanerdebatte</a> z.B. auf Netzpolitik diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Allem Anschein nach sollen die Schulleitungen in Niedersachsen bestätigen, dass zu einem gegebenen Stichtag alle sich unter der Kontrolle befindlichen PC-Systeme einer Schule frei von durch den Gesamtvertrag nicht legitimierten Digitalisaten sind. Rein objektiv muss dieser Bestätigung eine Prüfung vorausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um zu begreifen, welche Maßnahmen notwendig sind, um ein &#8220;unerlaubtes Digitalisat&#8221; zu identifizieren, definiere ich zunächst &#8211; vielleicht falsch &#8211; was unter diesem formaljuristischen Begriff vielleicht gemeint sein könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Digitalisat ist für mich die digitale Repräsentation einer ursprünglich analogen Vorlage &#8211; und jetzt auf deutsch: Ein Scan einer Papiervorlage, die z.B. über ein Schulnetzwerk verteilt wird. Das kann z.B. der Lückentext aus dem Zusatzmaterial für den Deutschunterricht sein, der über Moodle allen Schülern einer Lerngruppe z.B. als PDF zugänglich gemacht wird. Strenggenommen dürften Audio- oder Videodateien (z.B. Hörverstehensübungen) nicht dazu zählen, da sie bereits in digitaler Form vorliegen (Ausnahme: Kassetten und VHS-Videos).  Zählten sie nicht dazu, wäre das jedoch unlogisch im Sinne der für mich erkennbaren Intention des Rahmenvertrags.</p>
<p style="text-align: justify;">Überspitzt formuliert sollen offenbar die Schulleitungen jetzt &#8220;Schultrojaner&#8221; spielen. Die GEW Wittmund fragt m.E. zu Recht, ob das überhaupt zu leisten ist. Sollten ggf. viele Schulen sich außer Stande sehen, diese Prüfung durchzuführen, wäre eine Software zur Identifizierung unerlaubter Digitalisate doch geradezu &#8220;ein Segen&#8221;. Immerhin muss in jedem Einzelfall eine urheberrechtliche Recherche durchgeführt werden, die bei juristisch nicht vorgebildetem Personal bis zu 20 Minuten je Fall dauern dürfte &#8211; ohne dass dabei irgendeine Form von Rechtssicherheit entstünde.</p>
<p style="text-align: justify;">Was diese Software leisten muss, wird angesichst der vielen unterschiedlichen Dateiformate und möglichen Speicherorte (private Freigabe auf einem persönlichen PC oder Schulrechner?), dürfte klar werden, wenn man sich als Mensch &#8220;in die Lage&#8221; dieser Software versetzt. Das ist bereits breit diskutiert worden und soll hier nicht wiederholt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke zurzeit vor allem an mich als Administrator &#8211; ganz egoistisch. Letztendlich müsste ich eine<em> anlasslose</em>, inhaltlich<em> nicht zu leistende</em> Gesamtüberprüfung aller PC-Systeme vornehmen, die sich in meinem direkten Einflussbereich befinden. Mir fällt keine rechtliche einwandfreie Möglichkeit ein, wie ich sämtliche Schüler- und Lehrerverzeichnisse in Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen scannen (auch: lassen) dürfte. Dazu bedarf es nach meinem Verständnis zumindest einer Vereinbarung mit den Personalvertretungen, die dann jedoch wiederum einer rechtlichen Prüfung standhalten müsste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Alternative sehe ich für mich eigentlich nur die vollständige Löschung aller Festplatten mit anschließender kompletter Neuinstallation. Auch hier stellt sich mir die Frage nach der Verhaltnismäßigkeit und wie bzw. wann ich das ohne nicht einmal eine Entlastungsstunde leisten können soll. Natürlich ist das Aufgabe des Schulträgers. Aber der wird sich natürlich auch bedanken und organisieren muss ich die Sache trotzdem.</p>
<p style="text-align: justify;">Das niedersächsische Beamtengesetz &#8211; so wie ich es verstehe &#8211; verlangt bei jeder Dienstanweisung die Einhaltung zweier Kriterien: Die muss verhältnismäßig sein und in Einklang mit geltenden Rechtsnormen stehen. Wenn man mit technischen Argumenten nicht weiterkommt, müsste man doch zumindest formaljuristisch gegenhalten können. Natürlich unter Wahrung des Dienstweges, aber unbedingt unter der Beratung von Juristen.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=4143&amp;md5=1a937759488c62329d7b5d107dd32f2a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Netzwerkumbau an der Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 19:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[PC-Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Schulnetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfahrensbeschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich ist hier wieder Land in Sicht. Wir sind als Schule von einer hoffnungslos veralteten OpenSource-Schulserverlösung auf eine vollkommen andere technische Basis umgestiegen und das im laufenden Schulbetrieb. Wir nutzen jetzt IServ &#8211; hier einmal eine kleine Tour durch Möglichkeiten: Die IServ basiert auf einem normalen Debian-Trägersystem, welches durch ein passwortgeschütztes deb-Repository durch nicht freien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Allmählich ist hier wieder Land in Sicht. Wir sind als Schule von einer hoffnungslos veralteten OpenSource-Schulserverlösung auf eine vollkommen andere technische Basis umgestiegen und das im laufenden Schulbetrieb. Wir nutzen jetzt IServ &#8211; hier einmal eine kleine Tour durch Möglichkeiten:</p>
<p><a title="IServ-Tour" href="https://docs.google.com/present/view?id=0AX4gzMiwg0YRZGh0ajM5a3FfMmd6bm44N2du&amp;hl=en&amp;safe=images"><img class="aligncenter size-full wp-image-4062" title="iserv_tour" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2011/12/iserv_tour.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die IServ basiert auf einem normalen Debian-Trägersystem, welches durch ein passwortgeschütztes deb-Repository durch nicht freien Code ergänzt wird, der entsprechend der GPL sauber getrennt vom übrigen Systemcode abgelegt ist. Das macht das System so frei, dass nach wie vor Raum für eigene Basteleien bleibt &#8211; z.B. IServ-Module mit Schülern entwickeln. Gleichzeitig ermöglicht die Geschlossenheit des Codes in Verbindung mit einem Remote-Wartungsvertrag die externe Pflege des Systems &#8211; obwohl es sich weitgehend selbst durch automatisierte Scripten pflegt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen von unzähligen durchdachten Funktionen &#8211; z.B. die ferngesteuerte Rechnerwartung &#8211; fasziniert der IServ durch sein Bedienungskonzept, das sich auch unerfahrenen Nutzern intuitiv erschließt. Der IServ deckt etwa 90% der Funktionen (Forum, integriertes und vollwertiges Mailsystem, Dateiaustausch, Gruppenordner etc.) von einer Lernplattform ab, wie sie zurzeit an den meisten Schulen tatsächlich(!) genutzt werden dürften, so dass ich hoffe, unser bestehendes Schulmoodle (V.2.1+) außerhalb von größeren Projekten bald niemandem mehr zumuten zu müssen &#8211; am besten gleich Mahara oder so einführen. Nach vier Tagen Betrieb sind 2/3 der Lehrkräfte dort zumindest einmal angemeldet gewesen und bereits 15 Mobilgeräte für den Internetzugriff freigeschaltet. Die bisherigen &#8220;Ahs&#8221; und &#8220;Ohs&#8221; sind natürlich auch zu einem guten Teil unserer vorher bestehenden Struktur geschuldet, aber zunehmend auch als &#8220;Differenzreaktion&#8221; zum Bedienkonzept von Moodle zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bedienbarkeit im Hinblick auf die Bedürfnisse von Schulen ist natürlich kein Zufall: Das System ist an einer Schule als Projekt entstanden und ernährt jetzt immerhin einige Mitarbeiter. Der Spaß kostet natürlich etwas &#8211; aber weit weniger, als es an Wartungskosten vor Ort einspart. Die Migration von 1500 Nutzern (Schüler und Lehrer) auf IServ dauert zwar noch an, aber schon jetzt stehen wir fast schon besser als vorher da &#8211; nach nur vier Tagen Arbeit (&#8230;und keiner Stunde Unterrichtsausfall bei mir.).</p>
<p style="text-align: justify;">Ungewohnt ist dabei meine veränderte Rolle: Ich bespreche und plane notwendige Tätigkeiten mit den Mitarbeitern der betreuenden Firma und spanne auch andere Beteiligte mit ein, obwohl ich eigentlich lieber selbst auf der Leiter stünde und den Accesspoint anschrauben&#8230; (aber dann hätte ich freigestellt werden müssen).</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja &#8211; nochwas ist neu: Datenschutz und Nutzungsordnungen. Beides braucht man sehr dringend als Schule. Meine zuständiges Landesinstitut für Datenschutz hat mir dabei die<a title="http://lehrer-online.de/recht_praxis.php?sid=41590689255801094432371587159100" href="http://lehrer-online.de/recht_praxis.php?sid=41590689255801094432371587159100" target="_blank"> Entwürfe von Lehrer-Online</a> empfohlen. Durch ein Telefonat mit einem Freund aus alten Tagen, der beim ULD arbeitet, habe ich die Anregung bekommen, zusätzlich eine <a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2011/12/verfahrensbeschreibung.pdf">Verfahrensbeschreibung</a> zur Gewinnung personenbezogener Daten aus dem Schulnetz zu erstellen. Ob man bei der geltenden, verworrenen Rechtslage damit auf der 100%-sicheren Seite ist, darf bezweifelt werden, aber man hat zumindest das &#8220;Laienmögliche&#8221; getan. Zumindest dürfte es ein Anwalt ein wenig schwerer haben, Verfahren aufgrund von Formfehlern erfolgreich anzufechten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommt noch viel Kleinkram (zickende WLAN-Verbindungen, Druckereinbindung usw.), aber das Wesentliche ist geschafft und ich kann die ersten Qualifizierungsmaßnahmen jenseits vom Peercoaching zum neuen Schulnetz andenken.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=4061&amp;md5=14b883002395cc5b16a415446531a8de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausbildungsseminare</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Anspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsseminar]]></category>
		<category><![CDATA[Fachleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Referendar]]></category>
		<category><![CDATA[Stundenbesprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausbildungsseminare in Niedersachsen haben es zurzeit nicht gerade leicht: In ca. 1,5 Jahren sollen sie bereits Output in Form frischer Lehrkräfte für die Schulen liefern. Die Referendare haben von Anfang an eigenverantwortlichen Unterricht zu erteilen &#8211; früher gab es eine Art Schonfrist von einem halben Jahr, in dem der junge Kollege bzw. die junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Ausbildungsseminare in Niedersachsen haben es zurzeit nicht gerade leicht: In ca. 1,5 Jahren sollen sie bereits Output in Form frischer Lehrkräfte für die Schulen liefern. Die Referendare haben von Anfang an eigenverantwortlichen Unterricht zu erteilen &#8211; früher gab es eine Art Schonfrist von einem halben Jahr, in dem der junge Kollege bzw. die junge Kollegin einfach schauen und experimentieren konnte. Auch neu ist, sämtliche Prüfungen für das 2. Staatsexamen an einem Tag durchziehen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir in Schleswig-Holstein war das damals alles auch so &#8211; nur gab es einen zweijährigen Vorbereitungsdienst und  an der Schule Mentoren, die mir fest zugeteilt waren, dafür etwas Entlastung bekamen und in der Prüfung auch Stimmrecht besaßen. Das waren zusammen mit dem Schulleiter der Ausbildungsschule immerhin drei von sieben Stimmen. Grundsätzlich war dort die Arbeit als Fachleiter in einem Seminar mit einer Beförderungsstelle mit entsprechend formalisiertem Auswahlverfahren verbunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referendare werden hier in Niedersachsen in der Ausbildungszeit schwerpunktmäßig von ihren Fachleitern betreut &#8211; die für diese Arbeit m.E. alles andere als eine angemessene Entlastung erhalten, wenn sie als sogenannte &#8220;Mitwirker&#8221; fungieren. Ein Mitwirker hat entsprechend der Anzahl der von ihm betreuten Referendare ein gewisses Deputat an Entlastungsstunden. Eine Entlastung für die begleitenden Kollegen an der Schule ist nicht vorgesehen. Das ist bei uns Teil der Dienstverpflichtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bild des Fachleiters von der auszubildenden Lehrkraft ist demnach systembedingt ein äußerst punktuelles, allerdings kommen die hiesigen Fachleiter immerhin ein wenig öfter in den den Unterricht der Referendare als meine &#8220;damals&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referendarszeit prägt, die sie sich in der Schwebe von Anpassung und bestenfalls Widerstand bewegt. Von der Beurteilung der Fachleiter hängt in sehr extremen Maße ab, inwieweit ein Mensch seinen angestrebten Beruf auch ausüben kann. Nach einem doch recht langem Fachstudium ohne richtigen akademischen Abschluss besteht da doch ein &#8220;gewisser&#8221; Druck (Staatsexamen &#8211; was soll das in der Wirtschaft sein?). Inwieweit die Umstellung auf das Bachelor-/Mastersystem hier Entlastungen bringt, vermag ich nicht zu beurteilen. Im schlimmsten Fall sind die Erfahrungen in der Referendarszeit so massiv, dass sie den Umgang mit Autorität für die gesamte Dienstzeit prägen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erlebe die Ausbildungsseminare jetzt natürlich nur noch aus der Sicht eines betreuenden Lehrers. Bei Beförderungsbesuchen bin ich hin und wieder auch noch selbst Besprechungssituationen ausgesetzt.  Eigentlich sollte die regelmäßige Überprüfung meiner Arbeit durch eine externe Instanz selbstverständlich sein &#8211; immerhin geht es dabei ja auch um viele andere Menschen, deren Lebenschancen ich beeinflusse.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Besprechung von Unterricht durch Fachleiter erlebe ich immer wieder Dinge, die aus meiner Sicht gravierende Mängel darstellen, die mich als gestandenen Kollegen nicht sonderlich tangieren, für die &#8220;Prägung&#8221; eines Referendars jedoch fatal sei können. Einige der m.E. schlimmsten nenne ich hier stellvertretend:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fehlende Orientierung an curricularen Vorgaben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder erlebe ich in Besprechungen, dass selbige sich nicht am Kompetenzbegriff orientieren, bzw. das Wort &#8220;Kompetenz&#8221; nicht einmal außerhalb des Lehrprobenentwurfes Anwendung findet. Man kann zum Kompetenzbegriff stehen wie man will &#8211; er ist eine wesentliche Vorgabe der Curricula. Diese wird oft dadurch &#8220;erfüllt&#8221;, dass man den Referendar zwar nötigt, in seinem Entwurf Kompetenzen auszuweisen, die in der tatsächlichen Stunde relevanten Kompetenzen jedoch allenfalls auf der fachlichen Ebene thematisiert. Hierbei scheint es primär um Bewahrung zu gehen, was den Aufgaben eines Ausbildungsseminar diametral entgegenläuft. Man vermittelt dem Referendar implizit, dass man sich z.B. als Kommission nicht an Regeln halten muss, als Referendar schon. Der Kompetenzbegriff wird bald tot sein und wahrscheinlich durch den Begriff des Prozesses ersetzt werden. Was konstant bleiben wird, ist die durch den Kompetenzbegriff in der Vor-Bertelsmann-Ära intendierten Veränderungen der Haltung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verfehlte Kommunikationsstrategien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Ausbildungsseminar, das mir bekannt ist, vermittelt die Werte der direkten Kommunikation. Ein Schüler soll nicht sagen: &#8220;Petras Text ist&#8230;&#8221;, sondern &#8220;Petra, an deinem Text gefällt mir&#8230;&#8221;. Ich habe noch nie eine Besprechung von Fachunterricht erlebt, in der der anwesende und gegenübersitzende Referendar nicht über einen längeren Zeitraum in der dritten Person &#8220;angesprochen&#8221; wurde. &#8220;Die Lehrkraft hat &lt;lobendes Satzadjektiv&gt; reagiert!&#8221; &#8211; lieb gemeint, aber eine kommunikative Vollkatastrophe, insbesondere wenn es aus dem Mund von Pädagogikfachleitern kommt &#8211; und das ist mir mehr als einmal passiert.   <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Heimliche Regeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erlebe immer wieder, dass Stunden besprochen werden, wie man sie hätte machen können und nicht Stunden, wie sie im Entwurf stehen (hin und wieder scheint auch der Entwurf selbst nicht hinreichend präsent zu sein). Man kommt zwar selten zu einem anderen Ergebnis, mit der abschließenden Benotung wäre ich oft einverstanden gewesen, nicht jedoch mit der Begründung.  Man kann den Spieß ja auch umdrehen: Wenn man eine Stunde hätte anders machen können (und das kann man immer), so hat der ausbildende Fachleiter entweder auf voller Linie versagt oder seine Kriterien für eine gelungene Stunde im Vorwege nicht hinreichend transparent gemacht. Die Kunst als betreuender Kollege besteht oft darin, die heimlichen Regeln des Fachleiters herauszufinden. Typische heimliche Regeln, die ich erlebt habe, sind z.B.</p>
<ul>
<li>Jede Stunde muss Form und Inhalt gleichermaßen berücksichtigen. Es gibt <em>keine Begründung</em> für ein anderes Vorgehen.</li>
<li>Epische Texte <em>dürfen nich</em>t in der Form einer szenischen Interpretation erschlossen werden &#8211; das dürfen nur Dramen.</li>
<li>Die Sicherung <em>muss</em> in der Stunde selbst erfolgen. Es gibt<em> keine Begründung</em>, die ein anderes Vorgehen rechtfertigt.</li>
<li>Die Notierung von Einheiten <em>hat streng</em> nach IUPAC-Regeln zu erfolgen, z.B. [mL] und nicht [ml]</li>
<li>[...]</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Um mit einem Referendar eine Stunde zu bauen, die zu den heimlichen Regeln eines Fachleiters passt, muss man den Fachleiter leider mindestens vorher bei einer Besprechung erlebt haben. Das ist organisatorisch oft schwierig. Wenn mir die Regeln zu heimlich sind, frage ich sie auch schonmal aus dem Fachleiter heraus.  Das ist bloß meist recht unangenehm &#8211; weil diese Regeln oft nicht reflektiert sind &#8211; deswegen ja auch heimliche Regeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verfehlter Einbezug des Entwurfs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Lehrprobenentwurf ist ein umfassende schriftliche Leistung, die zudem hohe Anforderungen an sprachliche Verdichtung und Prägnanz stellt. Er ist aufgrund der enormen Arbeit, die in einem Entwurf steckt, gesondert zu benoten und vor der Benotung einer Lehrprobe zu einem festen Prozentzsatz einzurechnen. <strong></strong>Das gebietet die Wertschätzung, nicht die Prüfungsordnung. Das wird generell nicht gemacht und als Grund genannt: &#8220;Man muss sich die Note offen halten.&#8221; Entlarvend, oder? Implizit gibt man damit zu, dass eine Stunde nur begrenzt planbar ist und ein guter Entwurf nicht zwingend eine gute Stunde nach sich zieht. Relativ sicher scheint mir, dass schlechte Entwürfe mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer schlechte Stunde führen werden. Implizit gibt man aber damit zu, dass man sich selbst nicht zutraut, schwere Planungsfehler im Vorfeld einer Stunde zu erkennen. Umgekehrt ist es für den Prüfer viel leichter: &#8220;Das ging schief und dieser Fehler ist ja auch schon im Entwurf angelegt!&#8221;. Börse ist zwei Tage später auch immer einfach. Das, was ich mir zutraue, darf ich von anderen erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe auch ausgezeichnete Stundenbesprechungen erlebt, die zeigen, dass Fachleiter und Seminare hervorragend und transparent arbeiten können. Aber das ist nicht selbstverständlich. Deswegen sollten zwingend auch die Ausbildungsseminare m.E. inspiziert und evaluiert werden &#8211; genau wie eine Schule. Die Kriterien müssten wahrscheinlich gar nicht so viel anders sein.  <strong></strong></p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=4046&amp;md5=b780ff94bd3c2a51a326694d82eb1a7b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geister</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Messbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeist]]></category>
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		<description><![CDATA[In meiner Tätigkeit als medienpädagogischer Berater begegnen mir zur Zeit eine ganze Menge Geister, die ich frei nach Charles Dickens  hier einmal vorstellen möchte. Gemeinsam mit Dickens Geistern haben sie, dass sie mich zurzeit ganz stark in Grübeln bringen und vieles aus den letzten Jahren in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Die Dämonen Dämonen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In meiner Tätigkeit als medienpädagogischer Berater begegnen mir zur Zeit eine ganze Menge Geister, die ich frei nach <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Christmas_Carol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Christmas_Carol" target="_blank">Charles Dickens</a>  hier einmal vorstellen möchte. Gemeinsam mit Dickens Geistern haben sie, dass sie mich zurzeit ganz stark in Grübeln bringen und vieles aus den letzten Jahren in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Dämonen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dämonen sind für einen Techniker ziemlich wichtig: Man sieht von ihnen nichts, aber sie lauschen unaufhörlich, ob Aufgaben anliegen, die sie immer oder auch zeitgesteuert abarbeiten. Ohne Dämonen kommt ein Unixsystem völlig zum Erliegen &#8211; die CPU bekommt keine Aufgaben, die Aufgaben keine Rechenzeit. Dämonen nimmt man als etwas Selbstverständliches hin &#8211; sie funktionieren halt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Lehrer erfüllt Dämonen-Aufgaben, die Schulleitung mehr, der normale Kollege weniger. Der Unix-Dämon braucht eigentlich nichts außer Updates (von anderen Dämonen gesteuert), eine Laufzeitumgebung oder Energie. Daran hapert es auf einem IT-System meist nicht. Stirbt ein Dämon, startet man ihn neu und er ist derselbe wie vorher &#8211; genau so belastbar, genauso effektiv, gefühlslos, nicht nachtragend.</p>
<p style="text-align: justify;">Geben wir den menschlichen Dämonenaufgaben immer die Energie, die sie brauchen? Anerkennung &#8211; still oder offen? Haben sie eine Laufzeitumgebung, die ihnen gibt, was sie für ihre Funktion benötigen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geisterkonzepte</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir produzieren in Niedersachsen an den Schule zurzeit viele Konzepte. Die Produktionsrate steigt im Vorfeld einer Inspektion dabei erheblich an. Viele davon sind schön geschrieben und voller Kompetenzbuzzwords. Wie viele werden gelebt? Wie misst man das Gelebtwerden von Konzepten durch z.B. eine Evaluation? Wie lebt man geschätzte 20 Konzepte gleichzeitig anm ein und derselben Schule? Ein nicht gelebtes Konzept ist halt so da &#8211; ein Produkt, was man vorzeigen kann. Es ist aber ohne die Handlung, die dichotomisch zu ihm gehören muss, wenn es einen Wert haben soll, nicht real. Es ist dann ein Geist. Für die einen ein guter, weil er die Inspektoren beglückt, für die anderen ein abgrundtief böser, weil er die Ressourcen Zeit und Wahrnehmung ohne Gegenleistung verschwendet. Drei <em>wirklich</em> gelebte Konzepte an einer Schule. Wäre das nicht eine Basis?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Der Geist einer Schule</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ziemlich verrückt und es klingt total eingebildet: Bei den bisherigen Schulen, die ich besucht habe, war mir schon nach wenige Metern im Gebäude klar, wie das sich anschließende Gespräch mit dem meist Schulleiter verlaufen würde. Die Mixtur als Geräuschen und Stille, aus Architektur, aus Geruch und Lichtstimmung spricht Bände bar jedweder Rationalität. Das Seltsame daran ist, dass ich den Geist meiner eigenen Schule am wenigsten von allen erlebten beschreiben kann- vielleicht weil alles schon viel zu gewohnt und vertraut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir sind Äußerlichkeiten eigentlich immer recht egal gewesen, obwohl ich immer neidvoll in reich geschmückte Klassenzimmer gehe &#8211; ich denke dabei dann doch eher an: &#8220;Und wer räumt das alles wieder auf?&#8221;. Ich weiß, dass ich einen eigenen Raum möchte, den ich selbst gestalten kann, in dem mein Geist herrscht, in dem ich Lernangebote und -medien bereithalten kann, die mir eine weitere Öffnung des Unterrichts ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">An diesen Ideen merke ich, wie sehr ich das, was Schule im Allgemeinen als Geist vorgibt, als unabänderlich hingenommen habe. Jetzt, wo die Mühle zwar noch läuft &#8211; aber an mindestens zwei verschiedenen Orten, begreife ich, was noch alles möglich ist und was schon anderswo tatsächlich gemacht wird. Viel zu lernen gibt es für mich an den Grundschulen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist, was den Geist angeht, aber bisher recht egal, was draußen an der Tür steht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bleibt noch dies:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer mir sagt, dass man Geister messen, beschreiben und<em> allein</em> durch diese beiden Operationen entwickeln kann, der hat ein Weltbild, das zu dem meinen nicht passt. Ich habe noch nie einen bösen Geist gesehen, der dadurch verschwand oder einen guten, der dadurch zum übermächtigen Dschinn wurde.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=4020&amp;md5=b36c1d78dedc71a3487e4a7c690210df" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Klassenarbeiten &#8211; eigenverantwortliche Schule (NDS)</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/09/klassenarbeiten-eigenverantwortliche-schule-nds/</link>
		<comments>http://riecken.de/index.php/2011/09/klassenarbeiten-eigenverantwortliche-schule-nds/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Anzahl]]></category>
		<category><![CDATA[Beschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulvorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Vorbereitung für eine Fachkonferenz habe ich mich ein wenig in die Erlassstruktur hier in Niedersachsen eingelesen, um meine Positionen auf eine schulverwaltungsrechtliche Ebene ziehen zu können. Das hört sich trocken an, wird aber sehr spannend, wenn man darüber pädagogische Neuerungen an gewachsenen Strukturen vorbei durchsetzen kann, falls man in den entsprechenden Gremien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Rahmen einer Vorbereitung für eine Fachkonferenz habe ich mich ein wenig in die Erlassstruktur hier in Niedersachsen eingelesen, um meine Positionen auf eine schulverwaltungsrechtliche Ebene ziehen zu können. Das hört sich trocken an, wird aber sehr spannend, wenn man darüber pädagogische Neuerungen an gewachsenen Strukturen vorbei durchsetzen kann, falls man in den entsprechenden Gremien (s.u.) Mehrheiten erreicht &#8211; z.B. auch durch <a title="http://riecken.de/index.php/2010/06/vordemokratisierung-von-entscheidungen/" href="http://riecken.de/index.php/2010/06/vordemokratisierung-von-entscheidungen/">Vordemokratisierung von Entscheidungen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganze spiele ich hier einmal am Beispiel der Art und der Anzahl von Klassenarbeiten in der Mittelstufe des Gymnasiums hier in Niedersachsen durch. Ich weise darauf hin, dass hierbei meine Interpretation der entsprechenden Rechtsquellen zum Ausdruck kommt &#8211; ich bin aber nur ein einfacher Lehrer und kein Jurist. Alles von dem, was sich mein gesunder Menschenverstand hier zusammenreimt, kann also falsch sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer regelt Anzahl und Art der Klassenarbeiten (Leistungsnachweise, Lernkontrollen etc.) in Niedersachsen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erstmal gibt es einen übergeordneten Erlass:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">6.4 Für die Anzahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen gilt in den Schuljahrgängen 5 bis 10: <span style="color: #ff0000;">In einem fünfstündigen Fach sind 5 bis 7, in einem vierstündigen Fach 4 bis 6 und in einem dreistündigen Fach 3 bis 5 schriftliche Lernkontrollen je Schuljahr zu schreiben;</span> die mittlere Zahl gibt den Regelfall an.</p>
<p style="text-align: justify;">6.5 In den übrigen Fächern sind mit Ausnahme des Faches Sport zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr verbindlich. <span style="color: #ff0000;">Bei Unterricht, der nur ein Schulhalbjahr erteilt wird, entscheidet die Fachkonferenz, ob eine zensierte schriftliche Lernkontrolle verbindlich ist oder zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen verbindlich sind</span>; sofern eine verbindlich ist, kann diese nicht ersetzt werden durch eine andere Form von Lernkontrolle nach Nr. 6.7.</p>
<p style="text-align: justify;">6.7 <span style="color: #ff0000;">An die Stelle einer der verbindlichen Lernkontrollen</span> nach den Nrn. 6.4 und 6.5 kann <span style="color: #ff0000;">in den Schuljahrgängen 7 bis 9</span>, in den Fächern Musik und Kunst in den Schuljahrgängen 5 bis 9 <span style="color: #ff0000;">nach Beschluss der Fachkonferenz</span> eine andere <span style="color: #ff0000;">Form von Lernkontrolle</span> treten, die schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist. Die Lernkontrolle hat sich auf die im Unterricht behandelten Inhalte und Methoden zu beziehen. <span style="color: #ff0000;">Das Nähere regelt die Fachkonferenz</span>.</p>
<p>Quelle: <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/;jsessionid=5F420046F6646691E8B6D662EB4A17A6.jp95?quelle=jlink&amp;query=VVND-22410-06-MK-20040203-SF&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz6" href="http://www.nds-voris.de/jportal/;jsessionid=5F420046F6646691E8B6D662EB4A17A6.jp95?quelle=jlink&amp;query=VVND-22410-06-MK-20040203-SF&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz6" target="_blank">Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums</a> (VORIS 22410 von 3.2.2004)</p></blockquote>
<p>Zu den Aufgaben der Fachkonferenz gehört u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Fachkonferenz:</p>
<ul>
<li>trifft Absprachen über die Anzahl und Verteilung verbindlicher Lernkontrollen im Schuljahr</li>
<li>trifft Absprachen zur Konzeption und Bewertung von schriftlichen, mündlichen und fachspezifischen Lernkontrollen</li>
</ul>
<p>Quelle: <a title="http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_deutsch_nib.pdf" href="http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_deutsch_nib.pdf">Kerncurriculum für das Gymnasium &#8211; Schuljahrgänge 5-10</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Fachkonferenz kann also prinzipiell beschließen, vom Regelfall des Rahmenerlasses abzuweichen und z.B. weniger Lernkontrollen zu schreiben, oder bestimmte Lernkontrollen <a title="http://riecken.de/index.php/2010/12/freie-reden-in-klasse-9/" href="http://riecken.de/index.php/2010/12/freie-reden-in-klasse-9/" target="_blank">durch neue Formen</a> zu ersetzen, die natürlich auch einen schriftlichen Teil umfassen. Natürlich ist beides kombinierbar. Natürlich erfordert beides einen demokratischen Prozess, jedoch einen an der Basis. Und die Klasse 10 sieht bei alternativen Lernkontrollkonzeption, die an die Stelle einer klassischen tritt, in die Röhre (das mit der Röhre scheint mir in dieser Stufe ohnehin ein sich durchziehendes Merkmal zu sein).</p>
<p style="text-align: justify;">Leider ist es doch nicht ganz so einfach, da es im Zuge der eigenverantwortlichen Schule eine Art &#8220;Overlay-Erlass&#8221; gibt, der den Spielraum einer Schule in diesem Bereich regelt:</p>
<blockquote>
<div style="text-align: justify;">Nrn. 6.4, 6.5 und 6.7 (Schriftliche Lernkontrollen) mit der Maßgabe, dass die Schule in eigener Verantwortung entscheiden kann, dass <span style="color: #ff0000;">in einem drei- oder mehrstündigem Fach mindestens zwei schriftliche Lernkontrollen je Schulhalbjahr</span>, in einem zweistündigen Fach mit Ausnahme des Fachs Sport mindestens eine schriftliche Lernkontrolle je Schulhalbjahr und in einem nur ein Schulhalbjahr unterrichteten Fach eine oder zwei schriftliche Lernkontrollen nach Entscheidung der Fachkonferenz geschrieben werden und außerdem darüber, ob in einem Fach <span style="color: #ff0000;">weitere schriftliche oder weitere andere, z. B. fachpraktisch zu dokumentierende und mündlich zu präsentierende Formen von Lernkontrollen</span> verlangt werden,</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;">Quelle: Erlass <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=VVND-224100-MK-20070609&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz5" href="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=VVND-224100-MK-20070609&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz5">&#8220;Übertragung erweiterter Entscheidungsspielräume an eigenverantwortlichen Schulen&#8221; </a>(VORIS 25-80 009, 9.6.2007</div>
</blockquote>
<div style="text-align: justify;">Eigenverantwortliche Schule umfasst in meiner Lesart den Kompetenzbereich des <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=SchulG+ND+%C2%A7+38a&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true" href="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=SchulG+ND+%C2%A7+38a&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true" target="_blank">Niedersächsischen Schulvorstandes</a>, der nicht per Erlass, sondern per Gesetz geregelt wird. Bei den Aufgaben steht nicht explizit, dass der Schulvorstand die Anzahl und die Art der Klassenarbeiten regelt, gleichwohl ist er aber durch den &#8220;Overlay-Erlass&#8221; anscheinend mit im Boot, denn es heißt in §38a, Abs. 3:</div>
<div style="text-align: justify;">
<blockquote><p>Der Schulvorstand entscheidet über die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten <span style="color: #ff0000;">Entscheidungsspielräume</span>,</p></blockquote>
</div>
<div style="text-align: justify;">
<p>womit der oben zitierte &#8220;Overlay-Erlass&#8221; mit im Spiel ist. Damit scheint mir das rechtliche Prozedere vorgegeben:</p>
<ol>
<li>Die Fachkonferenz beschließt</li>
<li>Die Fachkonferenz stellt einen entsprechend begründeten Antrag an den Schulvorstand</li>
<li>Der Schulvorstand befindet über den Antrag</li>
<li>Der Beschluss des Schulvorstands wird umgesetzt</li>
</ol>
</div>
<div style="text-align: justify;">Die Anzahl der Klassenarbeiten in Klasse 10 lässt sich z.B. aber nicht unter zwei pro Halbjahr absenken, weil der Entscheidungsspielraum des Schulvorstandes hier durch den &#8220;Overlay-Erlass&#8221; beschnitten ist. Das ist recht übel, da durch Spielereien wie das verbindliche Betriebspraktikum zwei Wochen Unterricht im ersten Halbjahr wegfallen und so in Verbindung mit den notwendigen vier Klausuren auch pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten (immerhin trennen sich in der Zehn viele Wege, z.B. durch Abgänge zu den Fachgymnasien) fast schon obsolet werden.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Meine Bewertung des rechtlichen Rahmens</strong></div>
<div style="text-align: justify;">Zunächst einmal bietet der Rahmen die Möglichkeit für Veränderung &#8211; nicht nur im Bereich der Klassenarbeiten. In der Fachkonferenz sitzen (zumindest theoretisch) auch Eltern und Schüler, im Schulvorstand bilden sie eine feste Gruppe, die jedoch gegenüber der Lehrerschaft in der Minderheit ist (acht Lehrkräfte + Schulleiter + vier Eltern + vier Schüler). <strong></strong>Dennoch sind Eltern und Schüler erkennbar am Entscheidungsprozess beteiligt.</div>
<div style="text-align: justify;">Praktisch müssen alle Entscheidungen <em>zwei Hürden</em> nehmen, die z.B. Kräften mit &#8220;Bewahrerqualitäten&#8221; auf verschiedene Ebenen erlauben, den Prozess in ihrem Sinne zu steuern &#8211; das ist ein Hemmnis für Innovation, da sich Bewahrer auch auf allen Ebenen und in allen Gruppen finden.</div>
<div style="text-align: justify;">Daher ist eine innovationsfreudige Fachschaft ebenso wichtig wie ein Schulvorstand (mehr Sitze für engagierte sowie politisch motivierte Eltern und Schüler darin wären eigentlich auch nicht schlecht), der auf die fachliche und pädagogische Kompetenz selbiger vertraut, so dass entsprechende Mehrheiten tatsächlich auch zustande kommen.</div>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3868&amp;md5=d1a75d884966f6156f0b97776fa168ce" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Graphische Multiplikation</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[grafisch]]></category>
		<category><![CDATA[graphish]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Multiplikation]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gibt es wieder etwas auf die Augen von mir. Schon vor einiger Zeit habe ich bei YouTube Videos entdeckt, die dieses Verfahren nutzen. Was mir ein bisschen fehlt, ist eine mathematische Erklärung für dieses Phänomen. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Wechselweise wird behauptet, dass Chinesen oder Japaner so multiplizieren würden&#8230; In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute gibt es wieder etwas auf die Augen von mir. Schon vor einiger Zeit habe ich bei YouTube Videos entdeckt, die dieses Verfahren nutzen. Was mir ein bisschen fehlt, ist eine mathematische Erklärung für dieses Phänomen. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Wechselweise wird behauptet, dass Chinesen oder Japaner so multiplizieren würden&#8230; In der Tat braucht es nur den Zahlenraum von 1-10, um auch große Zahlen ableiten zu können.</p>
<p><iframe width="480" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/lhb1DFxFePs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3822&amp;md5=8bb542ea2d93dd75157387d11268132e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Schuljahr &#8211; ganz viel Änderung</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/08/neues-schuljahr-ganz-viel-anderung/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 08:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[erhöhtes Niveau]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberatung]]></category>
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		<category><![CDATA[neu]]></category>
		<category><![CDATA[Schuljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde in diesem Schuljahr aller Voraussicht nach noch ganze 14 Schulstunden Unterricht erteilen und einen Tag nicht vor Ort sein, da ich mich im späten Frühjahr erfolgreich als medienpädagogischer Berater mit dem Schwerpunkt E-Learning beworben habe. In die Strukturen der Medienberatung hier in NDS werde ich Anfang des Schuljahres in einer Startup-Veranstaltung eingeführt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich werde in diesem Schuljahr aller Voraussicht nach noch ganze 14 Schulstunden Unterricht erteilen und einen Tag nicht vor Ort sein, da ich mich im späten Frühjahr erfolgreich als <a title="http://digitale-schule.blogspot.com/2011/06/die-neue-medienpadagogische.html" href="http://digitale-schule.blogspot.com/2011/06/die-neue-medienpadagogische.html" target="_blank">medienpädagogischer Berater</a> mit dem Schwerpunkt E-Learning beworben habe. In die <a title="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CCoQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.nibis.de%2Fnli1%2Fchaplin%2Fportal%2520neu%2Fmaterialien_verleih%2Fnils_publikationen%2Fmedienberatung%2Fmedienberatung_nds.pdf&amp;rct=j&amp;q=medienp%C3%A4dagogischer%20berater%20niedersachsen&amp;ei=eudATpzzE4bJswbHruDmBw&amp;usg=AFQjCNEM9DQ5xtTTxe2cPDH1EG5Mb-NuXg&amp;sig2=vQllFUzd55UFyCoUh08jhg&amp;cad=rja" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CCoQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.nibis.de%2Fnli1%2Fchaplin%2Fportal%2520neu%2Fmaterialien_verleih%2Fnils_publikationen%2Fmedienberatung%2Fmedienberatung_nds.pdf&amp;rct=j&amp;q=medienp%C3%A4dagogischer%20berater%20niedersachsen&amp;ei=eudATpzzE4bJswbHruDmBw&amp;usg=AFQjCNEM9DQ5xtTTxe2cPDH1EG5Mb-NuXg&amp;sig2=vQllFUzd55UFyCoUh08jhg&amp;cad=rja">Strukturen der Medienberatung</a> hier in NDS werde ich Anfang des Schuljahres in einer Startup-Veranstaltung eingeführt. Die Funktion ist nicht mit einer Beförderung, sondern mit einer Abordnung im Umfang von acht Stunden verbunden &#8211; daher musste ich auch keinen Unterricht vortanzen &#8211; bei meiner ersten erfolglosen Bewerbung auf eine Funktion (A14) hatte ich noch zwei Vollentwürfe, zwei Unterrichtsstunden, zwei Besprechungsstunden und das Gespräch zum Amt zu absolvieren &#8211; an einem Tag. Mittlerweile ist selbst für A15 dieser Umfang drastisch gekürzt worden &#8211; wahrscheinlich ist kein Personal mehr da, was den ganzen Kram liest und Bewerber soll es dem Hörensagen nach auch nicht mehr allzu viele geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun denn &#8211; ich bin gespannt, was da auf mich zukommt, was sich dort bewegen lässt und wie ich mit den neuen Teams von neuen Menschen zusammenarbeiten kann. Da die Medienberatung direkt in einem Landesinstitut (NLQ) organisiert ist, gibt es auch so merkwürdige Dinge wie Fortbildungen während der Dienstzeit mit Übernachtung, Dauerreisegenehmigungen und so Zeugs, was das &#8220;gemeine Fußvolk&#8221; sich sonst bitter erstreiten muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig fällt für mich in diesem Jahr das LAzKo weg, d.h. ich muss keine LAzKo-Stunden mehr erteilen. Auch scheide ich aus der Personalvertretung aus, eine Aufgabe, mit der mich eine höchst ambivalente Beziehung verbunden hat. Wenn man neue Dinge beginnt, müssen aber meiner Meinung nach alte weichen. Viele Erfahrungen werden mir in späteren Beratungsprozessen ungemein nützen. Immerhin bin ich bis zur Neuwahl noch im Amt und erheische dafür auch eine halbe Entlastungsstunde auf das Jahr gesehen, so dass ich in diesem Schuljahr doch glatt eine Minusstunde einfahre &#8211; das hat es noch nie gegeben. Macht aber nichts, da ich im nächsten Jahr in die Vergütungsphase des LAzKo eintrete und nochmal zwei Stunden zurückbekomme. Es wird für mich also deutlich ruhiger und das war auch irgendwie nötig. Allerdings rechne ich 2012/2013 eigentlich recht fest damit, dass das Stundendeputat hier in NDS angezogen wird &#8211; aber das wäre einen eigenen Artikel wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meiner jetzigen Unterrichtsverteilung bedeuten 14 Schulstunden gerade einmal drei unterschiedliche Lerngruppen, von denen ich zwei schon kenne. Ich freue mich sehr auf einen Kurs auf erhöhtem Niveau im Fach Deutsch &#8211; erstmalig nach <a title="http://riecken.de/index.php/2010/06/das-neue-kerncurriculum-deutsch-sek-ii-fur-niedersachsen/" href="http://riecken.de/index.php/2010/06/das-neue-kerncurriculum-deutsch-sek-ii-fur-niedersachsen/" target="_blank">dem neuen Kerncurriculum</a> mit all den damit verbundenen Herausforderungen organisiert. Entgegen aller Unkenrufe gibt es aber dennoch <a title="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CB0QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.nibis.de%2Fnli1%2Fgohrgs%2Fzentralabitur%2Fzentralabitur_2013%2F01DeutschHinweise2013.pdf&amp;rct=j&amp;q=deutsch%20niedersachsen%20abitur%202013&amp;ei=b-1ATrL-CYnIsgbN0OC1Bw&amp;usg=AFQjCNGlEIjSGOYP296mG26hQRdyF5xCNQ&amp;sig2=yA4FMuRtMne9joy5mVmLag&amp;cad=rja" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CB0QFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.nibis.de%2Fnli1%2Fgohrgs%2Fzentralabitur%2Fzentralabitur_2013%2F01DeutschHinweise2013.pdf&amp;rct=j&amp;q=deutsch%20niedersachsen%20abitur%202013&amp;ei=b-1ATrL-CYnIsgbN0OC1Bw&amp;usg=AFQjCNGlEIjSGOYP296mG26hQRdyF5xCNQ&amp;sig2=yA4FMuRtMne9joy5mVmLag&amp;cad=rja" target="_blank">konkrete Vorgaben für das Abitur 2013</a> &#8211; so richtig traut man sich da oben dann wohl doch nicht, das wie z.B. in Bayern ganz in die Hände der Lehrkräfte zu geben. Ich habe mit diesem Kurs ein großes Experiment vor &#8211; geht in Richtung eines Blogs&#8230; Wenn es so weit ist, erzähle ich mehr davon.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin hat man mich seitens der Schule gebeten, an einem neuen IT-Konzept mitzuarbeiten. <a title="http://riecken.de/index.php/2011/07/it-konzept-technisch/" href="http://riecken.de/index.php/2011/07/it-konzept-technisch/" target="_blank">Meines ist schon fertig</a> und ich kann es sogar innerhalb eines virtuellen Netzwerks inkl. Windows2008RC2-Server (Evualuationsversion) schon zeigen. Sollte ich das wirklich umsetzen, möchte ich es mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern (AG) tun und dafür auch eine Entlastungsstunde bekommen. Ich denke auch nicht, dass es in dem Fall da Schwierigkeiten geben wird&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wird mit Sicherheit nicht weniger Arbeit, aber andere &#8211; und genau das wird mir meinen Kopf frei pusten. Der Grundtenor vieler Artikel und Tweets von mir war ja gerade zum Ende des Schuljahres nur bedingt positiv. Drei Lerngruppen sind von der Korrekturtätigkeit im Vergleich zu einem vollen Deputat ein ziemlicher Witz &#8211; ich rechne mit ca. 1/3 weniger Korrekturwochenenden. Dafür werde ich wohl hin und wieder ganztägig auf Reisen sein und auch in den Ferien Fortbildungen besuchen &#8211; schließlich sind acht Entlastungsstunden schon eine ganze Menge, die auch &#8220;verdient&#8221; sein wollen.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3803&amp;md5=79e477c660bc607deec557027b5b85d3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Projekttag: Trickfilme</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 10:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelbild]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Trickfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern gab es bei uns in der Schule einen Projekttag zum Thema &#8220;Europa&#8221;. Immerhin dürfen wir ganz frisch den Titel &#8220;Europaschule&#8221; führen. Da das Jahr mit nicht unerheblichen Belastungen durch den Doppeljahrgang gesegnet war, bedeutet so eine Aktion immer ein gewisses Aufbäumen für mich: Kurz vor dem Schuljahresende sind die SuS verständlicherweise nicht unbedingt übermotiviert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern gab es bei uns in der Schule einen Projekttag zum Thema &#8220;Europa&#8221;. Immerhin dürfen wir ganz frisch den Titel &#8220;Europaschule&#8221; führen. Da das Jahr mit nicht unerheblichen Belastungen durch den Doppeljahrgang gesegnet war, bedeutet so eine Aktion immer ein gewisses Aufbäumen für mich: Kurz vor dem Schuljahresende sind die SuS verständlicherweise nicht unbedingt übermotiviert, ein so ernstes und aktuelles Thema anzugehen, gerade in dem Wissen, dass die Zeugniskonferenzen eben gelaufen und die Bücher abgegeben sind. Gäbe es hingegen keine Noten und würde um des Lernens Willen gelernt&#8230; Lassen wir das besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun denn: Ich habe mit meiner etwas jüngeren Lerngruppe Trickfilme zum Thema Europa erstellt. Da wurde Lego, Duplo und Knetgummi organisiert, während des Projekttages noch schnell eine Kulisse erschaffen, eifrig mit dem Handy oder der Digitalkamera geknippst. Es ist erstaunlich, wie die SuS mir diesen Tag versüßt haben &#8211; natürlich hat nicht jeder Film direkt mit Europa zu tun und es wurde auch viel experimentiert &#8211; aber gerade das finde ich ja immer gut. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Schülerinnen haben sich mit der EHEC-Krise auseinander gesetzt &#8211; wer genau hinschaut, kann Angela Merkel bei einer Rede beobachten. Spannend dabei finde ich, dass die Kamera sehr variabel eingesetzt wurde:</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Zh89eClRoLw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Den nächsten Film muss man ein wenig erklären: Da hüpft ein Grieche auf einem Euro herum. Ein Deutscher kommt und schubst ihn da herunter, bevor er so energisch weitspringt, bis der Euro daran zerbricht (Darauf muss man erstmal kommen&#8230;).</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/209bcJbTo5I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Frankreich und die Seine (500 Einzelbilder):</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/rGc8RhQ92PY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch ein nettes Experiment mit einem Knetgummimorph:</p>
<p><iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/LyByvsfCV7Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Technisches:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Digitalkameras nummerieren die Bilder automatisch durch. Man sollte eine möglichst <em>niedrige Auflösung </em>(jede Handyknipse tut) wählen, um die Datenrate zu begrenzen und um möglich <em>alle Bilder auf eine Speicherkarte </em>zu bekommen &#8211; sonst ist ggf. lustiges Nachnummerieren angesagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte einen Fachraum mit vielen Steckdosen buchen, damit man die Handyknipsen per Netzteil mit Saft versorgen kann &#8211; so viel Daueraction sind deren Akkus nicht gewohnt. In der Chemie bei uns gibt es zusätzlich einen fest installieren Beamer &#8211; optimal.</p>
<p style="text-align: justify;">Um aus den Bildern einen Film zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten: Eine zum Klicken und eine, die mir gefällt :o)&#8230; Man kann z.B. <a title="http://en.cze.cz/Images-to-video" href="http://en.cze.cz/Images-to-video" target="_blank">so eine freie Software für Windows </a>verwenden oder es auf der Kommandozeile von Ubuntu machen, wenn mencoder installiert ist &#8211; ihr könnt ja mal raten, was mir besser gefällt. Die Bilder heißen hier etwa IMG_0001.JPG bis IMG_0250.JPG. Nun ruft man im Bilderordner einfach auf:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">mencoder mf://IMG_*.JPG -mf w=800:h=600:fps=15:type=jpg -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:mbd=2:trell  -o out.avi</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Man kann Codec, Größe, Frames per Second (Geschwindigkeit) usw. selbst bestimmen und es funktioniert schnell und tadellos. Ich hatte an dem Tag nur mein Netbook dabei und mich für die WinXP-Variante entschieden, damit auch SuS damit zurechtkommen &#8211; eine schlechte Wahl, weil die Videos unter Win gefühlt nur halb so schnell laufen. Außerdem gab es unverhohlene Kollegenhäme: &#8220;Maik, das ist ja Windows! &#8211; Tz,tz&#8230;&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Für eine einigermaßen flüssige Bewegung sollten es ca. 20-25 Bilder pro Sekunde sein. Meine Optimierungsmaßnahmen mussten einen Kompromiss aus Bildfluss und &#8220;Ansehbarkeit&#8221; finden.  Ein richtiges Stativ wäre auch nicht schlecht gewesen &#8211; wir haben uns mit den üblichen Schulstativen mit Doppelmuffe und Klemme beholfen. Für das Projekt hatten ich und die SuS ca. drei Stunden &#8211; dafür ist das Ergebnis mehr als ok. Die Spitzengruppe hat ca. 500 Bilder für ihren Film gemacht.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3765&amp;md5=14b05eb3c0fef29e6a6c69f6c76f3857" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Notebook und Beamer stehen zur Verfügung</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/06/notebook-und-beamer-stehen-zur-verfugung/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Medium]]></category>
		<category><![CDATA[Stelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Herr Riecken hat genau wie der Herr Rau vor einiger Zeit bald ein Bewerbungsgespräch. Der Lebenslauf ging mir im Gegensatz zu ihm recht schnell von der Hand, weil der eine oder andere noch hier auf der Festplatte schlummerte. Viel möchte ich dazu noch nicht schreiben &#8211; so im Groben geht es um neue Medien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Herr Riecken hat genau wie der <a title="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/12/schon-wieder-nur-ein-rueckblick.htm" href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2010/12/schon-wieder-nur-ein-rueckblick.htm" target="_blank">Herr Rau </a>vor einiger Zeit bald ein Bewerbungsgespräch. Der Lebenslauf ging mir im Gegensatz zu ihm recht schnell von der Hand, weil der eine oder andere noch hier auf der Festplatte schlummerte. Viel möchte ich dazu noch nicht schreiben &#8211; so im Groben geht es um neue Medien in der Schule. Nach Pfingsten wird es so weit sein, dass ich Rede und Antwort stehen muss &#8211; und dazu auch sehr viel Lust habe, denn die Stelle böte mir die Möglichkeit viele Dinge, die ich jetzt quasi nebenbei so mache, in der einen anderen Form vergütet zu bekommen &#8211; vor allem durch Stunden. Im Einladungsschreiben stand genau der Satz, der den Titel dieses Artikels bildet &#8211; darauf ergeben sich bei mir eher eine Menge Fragen, z.B.</p>
<ol>
<li>Welche Art von Internetzugang ist vorhanden?</li>
<li>Welche Browserplugins sind installiert?</li>
<li>Gibt es darauf ein OpenOffice-Paket?</li>
<li>Wird ein geschlossener Vortrag erwartet, wenn ja: Welchen Umfang sollte er haben?</li>
<li>Es gibt drei Bereiche im Angebot, die sehr miteinander verzahnt sind. Ich soll mir einen davon für die Präsentation aussuchen. Schwierig. Gerade für mich.  Wie gehe ich mit diesem Dilemma um?</li>
<li>[...]</li>
</ol>
<p>Klar könnte ich das meiste vorher erfragen &#8211; ich bin mit der Strategie sehr gut gefahren, mich in die Lage meines Gegenübers zu versetzen:</p>
<ol>
<li>Was würde ich von einem Bewerber sehen und hören wollen?</li>
<li>Was bekommt so eine &#8220;Auswahlkommisson&#8221; wohl im Allgemeinen zu sehen?</li>
<li>Wo sind die Fettnäpfe, d.h. was passiert im Hause der Auswahlkommission eigentlich und worauf ist dieses Haus wahrscheinlich mir Recht stolz?</li>
<li>[...]</li>
</ol>
<p>Auf jeden Fall wird mein Netbook mit UMTS-Stick mit dabei sein&#8230; Die ganzen Eventualitäten passen bei mir gar nicht auf einen durchschnittlichen USB-Stick.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3702&amp;md5=174f3f24b658dad675e9cd951dae4663" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Über (die meisten?) Lehrer</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/04/uber-die-meisten-lehrer/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 19:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Füller]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[TAZ]]></category>

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		<description><![CDATA[So sieht ein Autor die meisten von uns Lehrern, der öfter in der TAZ veröffentlicht: &#8220;Lehrer, die einen gegliederte Schule anerkennen oder sogar anbeten, müssen sich einen neuen Job suchen. Wir lassen auch keine Päderasten, Nazis, Kommunisten etc. auf unsere Kinder los.&#8221; (Christian Füller, Publizist und Autor auf seiner Webseite http://www.pisaversteher.de) Das Zitat stammt aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">So sieht ein Autor die meisten von uns Lehrern, der öfter in der TAZ veröffentlicht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Lehrer, die einen gegliederte Schule anerkennen oder sogar anbeten,  müssen sich einen neuen Job suchen. Wir lassen auch keine Päderasten,  Nazis, Kommunisten etc. auf unsere Kinder los.&#8221;</p>
<p>(Christian Füller, Publizist und Autor auf seiner Webseite <a title="http://pisa-versteher.de/index.php?id=11&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=85&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][month]=04&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][day]=10&amp;cHash=05b8ce5915" href="http://pisa-versteher.de/index.php?id=11&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=85&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2011&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][month]=04&amp;tx_t3blog_pi1[blogList][day]=10&amp;cHash=05b8ce5915" target="_blank">http://www.pisaversteher.de</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Zitat stammt aus einem längeren Artikel, der auch die Hintergründe dieser Aussage darstellt (wesentlich für das Verständnis des Artikels ist eine <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass" target="_blank">geschichtliche Analogie</a>). Man kann dort auch kommentieren. Christian Füller ist nach seinen Aussagen auf der Webplattform <a title="http://twitter.com/#!/ciffi" href="http://twitter.com/#!/ciffi" target="_blank">Twitter</a> an einem klaren Kommunikationsstil gelegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin zur Zeit ratlos, wie ich damit umgehe. Und froh bin ich: Dass hier vor Ort fast niemand mir auf Twitter folgt. Wie es zu einem Zitat dieser sprachlichen Bauart kommt, wäre wahrscheinlich nicht vermittelbar und würde viele Bemühungen der letzten Jahre zu Staub zerfallen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da das Zitat nicht das meine ist, sollte die Diskussion auch nicht hier, sondern direkt in Christian Füllers Blog stattfinden. Daher habe ich undemokratisch die Kommentare für diesen Artikel deaktiviert.</p>
 <p><a href="http://riecken.de/?flattrss_redirect&amp;id=3335&amp;md5=488dd103b837dc53f91072485e6dc656" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riecken.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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