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	<title>riecken.de &#187; Aus der Schule</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 06:40:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>BYOD &#8211; Gedankensplitter</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BYOD]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Situation: es gibt Handys an Schulen, die von SuS mitgebracht werden die Handys unterscheiden sich stark in ihrer Funktionalität und Vertragsmodalitäten entsprechend des sozialen Status der Elternhäuser nicht alle SuS verfügen über ein Handy, welches internetfähig ist in der Regel ist die Verwendung auf dem Schulgelände per Hausordnung untersagt die Regel wird nicht eingehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Situation:</strong></p>
<ul>
<li>es gibt Handys an Schulen, die von SuS mitgebracht werden</li>
<li>die Handys unterscheiden sich stark in ihrer Funktionalität und Vertragsmodalitäten entsprechend des sozialen Status der Elternhäuser</li>
<li>nicht alle SuS verfügen über ein Handy, welches internetfähig ist</li>
<li>in der Regel ist die Verwendung auf dem Schulgelände per Hausordnung untersagt</li>
<li>die Regel wird nicht eingehalten und ist kaum durchzusetzen</li>
<li>es landen Fotos, Filmdokumente usw. aus der Schule in sozialen Netzwerken</li>
<li>bei Cybermobing spielen digitale Endgeräte eine Schlüsselrolle</li>
<li>das schulische WLAN steht SuS in der Regel nicht offen</li>
</ul>
<p><em>Persönliche Gedanken:</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die positiven Aspekte der Verwendung von Handys im Unterricht sind nicht nachgewiesen. Jubelschreie und Erfolgsmeldungen im Internet zeigen keine Produkte im Vergleich zu Produkten klassischer Lernarrangements, sondern besitzen in der Regel einen technoiden Fokus, z.B. den &#8220;Bildschirminhalt des iPads an einen Beamer übertragen&#8221;, Appempfehlungen, Administrationserleichterungen, Dateiexport aus dem Tablet (Seitenhieb: der ohne externe Dienste nicht funkioniert). Es gibt erste, zögerliche Vorreiter auf diesem Gebiet. Ich meine aber zu erkennen, dass wesentliche Effekte nicht mit iDingens, sondern in der Kombinationen von iDingens mit kollaborativen Web2.0-Tools erzielt werden. Finde ich alles wichtig und gut &#8211; es hat aber nichts, bzw. für mich noch viel zu wenig mit Unterichtsqualität zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zukunft</strong></p>
<ul>
<li>mobile Endgeräte werden in der Gesellschaft mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit werden</li>
<li>androidbetriebene Geräte ermöglichen den Bau günstigerer Devices und damit den Zugang von mehr Menschen zur digitalen Welt</li>
<li>für mich ist es eine Frage der Zeit, bis ein generelles Handyverbot an Schulen von Verwaltungsgerichten kassiert wird (sogar in Bayern). Das wird über (Großstadt-)Elternrechte laufen.</li>
</ul>
<p><strong>Reaktionsoptionen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man kann sagen: &#8220;<em>Das ist alles so schrecklich. Wir reden nie mehr miteinander, sondern kommunizieren bald nur noch über Facebook &amp; Co. Ich als Lehrer bin bald Freiwild und muss mich immer und überall filmen und fotografieren lassen. Die Welt is schlecht&#8221; </em>- das kann man alles sagen. Originalzitat aus dm Lehrerzimmer gestern: &#8220;<em>Du kannst den Piraten ja nicht nahestehen, du redest ja noch mit uns.</em>&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe auf dem letzten Modul meines Trainer-Trainings etwas erprobt. Die Grundidee besteht darin, zu sagen: &#8220;Ja. Es gibt Handys. Ja. Die Verbreitung dieser Geräte wird zunehmen. Ja. Wir werden das Zeug bald nicht mehr verbieten dürfen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte gerne einen Vertrag mit Schülern, Eltern und Lehrkräften erarbeiten, der wesentliche Dinge der Nutzung digitaler Endgeräte an der Schule regelt und in einer Art &#8220;Festakt&#8221; von allen Beteiligten Gremien unterschrieben wird. Wer an der Schule ein Gerät einschaltet, erkennt damit den Vertrag an. So ein Vertrag kann:</p>
<ol>
<li>Regeln, wann und wie die Nutzung digitaler Geräte erwünscht ist</li>
<li>Welche Konsequenzen bei Fehlverhalten eintreten (SuS könnten bei der Art der Konsequenz natürlich mitbestimmen)</li>
<li>Überlegungen dazu anstellen, inwieweit solche Geräte dann auch in der Schule versichert sind, wenn sie als &#8220;Unterrichtsmittel&#8221; zugelassen werden</li>
<li>In der Verhandlungsphase ein Bewusstsein für die Ängste und Chancen schaffen, die mit diesen Geräten verbunden sind.</li>
<li>Eine pädagogische und keine rechtliche Diskussionsgrundlage im Falle von Grenzüberschreitungen ermöglichen</li>
<li>Bisher demokratische gemeinte Strukturen realdemokratisch an Schulentwicklung beteiligen &#8211; deswegen sollte es schon ernst gemeint und kein Feigenblatt zum Transport der ausschließlichen Bedürfnisse von Lehrkräften sein</li>
<li>Einblicke in politische Arbeit geben</li>
<li>Die Schule in der Öffentlichkeit als &#8220;modern&#8221; dastehen lassen</li>
<li>[...]</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Nein, ein solcher Vertrag ist nicht rechtlich bindend. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Es geht darum, mit einem nicht durchsetzbaren, rechtlichen Rahmen pädagogisch umzugehen. Ich würde da auch keinen Juristen heranlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich selbst&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>&#8230; baue ja ein WLAN für unsere Schule auf. Ich habe das Glück, über eine Schulserverlösung zu verfügen, mit der ich Schritte gehen kann zwischen: &#8220;Keiner darf!&#8221; und &#8220;Jeder darf sofort alles!&#8221;. Das Bedürfnis nach einem offenen WLAN mag für den modernen Web2.0-Lehrer zwar individuell groß sein &#8211; wenn das System aber ggf. eigenmächtige &#8220;Öffnungen&#8221; im Falle von Missbrauch nicht auffangen kann, ist u.U. Erde für Jahre verbrannt. Ich habe vor, folgende Schritte zu gehen:</p>
<ol>
<li>Offenes WLAN für Lehrkräfte und Schulgeräte in möglichst allen Gebäudeteilen</li>
<li>Zugriff auf das Intranet der Schule für Schüler mit Anmeldung an einem Hotspot</li>
<li>Freigabe weniger ausgewählter Seiten für Schüler</li>
<li>Prinzipielle Freischaltung des Internet in bestimmten Gebäudeteilen für SuS. Dabei kann die Lehrkraft bestimmen, welcher Schüleraccesspoint ein- oder abgeschaltet wird.</li>
<li>Einen Vertrag aushandeln</li>
<li>Das WLAN generell öffnen</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Technologie allein löst und initiiert nichts</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Pad]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Chemie gibt es den Begriff des dynamischen Gleichgewichts. Damit ist nicht ein statisches Gleichgewicht auf einer Pendelwaage gemeint, sondern eines, dass sich durch ständige Veränderungen auszeichnet. Diese Veränderungen vollziehen sich jedoch auf der Mikroebene und sind für unsere Sinne nicht wahrnehmbar, so dass es in der Summe so scheint, als verändere sich nichts. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In der Chemie gibt es den Begriff des dynamischen Gleichgewichts. Damit ist nicht ein statisches Gleichgewicht auf einer Pendelwaage gemeint, sondern eines, dass sich durch ständige Veränderungen auszeichnet. Diese Veränderungen vollziehen sich jedoch auf der Mikroebene und sind für unsere Sinne nicht wahrnehmbar, so dass es in der Summe so scheint, als verändere sich nichts. Ein gutes Beispiel dafür ist eine geschlossene Sprudelflasche. Zwischen dem Sprudelwasser und der auch in der Flasche eingeschlossenen Luft besteht folgendes Gleichgewicht:</p>
<p class="ql-center-displayed-equation" style="line-height: 26px;"><span class="ql-right-eqno"> &nbsp; </span><span class="ql-left-eqno"> &nbsp; </span><img src="http://riecken.de/wp-content/ql-cache/quicklatex.com-47a8059af41efb611f4a8ba9fdc2aa09_l3.png"class="ql-img-displayed-equation" alt="&#92;&#91; &#40;&#49;&#41;&#92;&#59;&#32;&#72;&#67;&#79;&#95;&#123;&#51;&#40;&#97;&#113;&#41;&#125;&#94;&#45;&#32;&#43;&#32;&#72;&#95;&#51;&#79;&#94;&#43;&#95;&#123;&#40;&#97;&#113;&#41;&#125;&#32;&#92;&#114;&#105;&#103;&#104;&#116;&#108;&#101;&#102;&#116;&#104;&#97;&#114;&#112;&#111;&#111;&#110;&#115;&#32;&#67;&#79;&#95;&#50;&#95;&#123;&#40;&#103;&#41;&#125;&#32;&#43;&#32;&#50;&#72;&#95;&#50;&#79;&#95;&#123;&#40;&#108;&#41;&#125; &#92;&#93;" title="Rendered by QuickLaTeX.com"/></p>
<p style="text-align: justify;">Gelöste Kohlensäure (linke Seite) sprudelt aus der Flasche und zersetzt sich dabei in Kohlenstoffdioxid und Wasser. In einer verschlossenen Sprudelflasche steigt dadurch der Druck in der Gasphase unter dem Schraubdeckel. Mit höherem Druck läuft die Gleichung (1) wieder rückwärts, d.h. Kohlenstoffdioxid löst sind unter Bildung von Kohlensäure wieder im Sprudelwasser. Irgendwann pendelt sich das ein: In dem Maße wie Kohlenstoffdioxid entsteht löst es sich auch wieder. Sowohl der Druck in der Flasche als auch die Konzentration der Kohlensäure im Sprudel ändern sich nicht mehr &#8211; für uns sieht es dann so aus, als geschehe gar nichts mehr.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurzfassung:<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jemand, der von außen auf ein solches System schaut, sieht nichts, bzw. nimmt nichts wahr. Er weiß aber, dass mehrere Faktoren in der Flasche eine Rolle spielen: Kohlensäure, Kohlenstoffdioxid, Druck usw.. Wann immer er misst, verfeinert er nur seine Sinne &#8211; die Messung ändert am System selbst nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Dynamische Gleichgewichte haben eine witzige Eigenschaft. Unser Außenstehender könnte jetzt auf die Idee kommen, z.B. einfach den Druck im System zu erhöhen, um eine Veränderung herbeizuführen. Wie reagiert das System darauf?</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Druck ist &#8220;unangenehm&#8221; bzw. eine Störung. Also wird das System dafür sorgen, dass mehr gasförmiges Kohlenstoffdioxid gelöst wird und damit der äußere Druck kompensiert ist &#8211; in der Chemie sagt man, dass das System so ausweicht, dass die Auswirkungen eines äußeren Zwanges minimiert werden (Gesetz von <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Le_Chatelier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Le_Chatelier" target="_blank">Le Chatelier</a>). Lässt der äußere Druck nach, justiert sich das System wieder auf den Ursprungszustand zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das System zu ändern, muss ich nicht an einem Parameter drehen, sondern ich muss z.B. die Flasche aufschrauben. Das ist bei Sprudelflaschen begrenzt mühsam, da das Aufschrauben ja mit einer Druckentlastung verbunden ist und sich der Deckel dadurch recht leicht löst. Soziale Systeme halten ihren Deckel oft von innen fest.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und jetzt zur Technologie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Technologie trifft immer auf ein soziales System. Wenn ich einer Schule einen Computerraum hinstelle, wird mit Computern gearbeitet werden. Es wird dabei einige wenige geben, die damit eine neue Methodik und Didaktik entwickeln. Es wird aber auch Menschen geben, die den impliziten Druck dadurch mindern, dass sie gewohnte Strukturen einfach digital abbilden. Mit einem iDingens kann ich z.B. eBooks lesen und vielleicht bald auch Schulbücher aufschlagen. Wenn es das ist, was ich damit primär mache, werde ich iDingens doof finden, weil die ja teuer und deren Akkus irgendwann alle sind. Das ist ein Buch ja viel besser. Das kann jedenfalls nicht kaputt gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Haltung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Haltung ist idealer Weise so, dass sich der Deckel abschrauben lässt, das System sich dadurch öffnet und aus dem bisherigen Gleichgewicht kommt. Die Arbeit mit lokalen Apps z.B. halte ich für keinen großen Fortschritt, sondern lediglich für eine Digitalisierung von Bestehendem mit natürlich(!) berechtigtem Stellenwert. Das geht aber teilweise sogar so weit, dass real mögliche Experimente durch Apps ersetzt werden (&#8220;gefährliche Versuche&#8221; auf Youtube schauen, Fall- und Beschleunigungsexperimente per App). Die Ergebnisse sind dabei immer super und vorhersagbar &#8211; mit einem Experiment hat das aber nichts zu tun. Der Moment, in dem mir der Wasserschlauch damals vom Kühler gesprungen ist und mich von oben bis unten eingesaut hat, war wahrscheinlich derjenige, der einen chemischen Zusammenhang bei den SuS verfestigt hat (und mich seitdem Schlauchschellen verwenden lässt).</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Experiment ist ein wenig Aufbruch ins Ungewisse &#8211; es kann etwas schief gehen, weil es in der Natur des Experiments liegt. Penicillin und Porzellan sind übrigens zwei Produkte von &#8220;schief gegangenen Experimenten&#8221;. Wenn aber schon ein neues Gerät, dann bitte auch die experimentelle Haltung, auch explorativ zu arbeiten. Das darf sich nicht nur(!) auf Apps beschränken, sondern muss m.E. auch und an zentraler Stelle als Fenster ins Netz realisiert sein (dafür braucht es übrigens kein teures Gerät, das geht tatsächlich auch mit eigenen Devices). Die Haltung dabei ist die gleiche, wie sie bei jedem neu geplanten Experiment ohnehin schon vorhanden ist. Technik oder ein bestimmtes Device haben damit erstmal nichts zu tun &#8211; mit einer Ausnahme: Für mich ist der Browser die Zukunft. Alles andere wird immer an den üblichen Barrieren scheitern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das neue Portal der deutschen Schulbuchverlage</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 14:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildungsmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Didacta]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulbuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Mittwoch war ich auf der Didacta in Hannover. Hingekommen bin ich freundlicherweise mit einem netten Kollegen aus der Medienberatung &#8211; aber unsere Wege trennten sich schon sehr früh am Cornelsenstand. Zwei Vertreter von Cornelsen leben in unmittelbarer Nachbarschaft zu mir, wir kennen uns privat und so war es auch möglich, in Kontakt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am vergangenen Mittwoch war ich auf der Didacta in Hannover. Hingekommen bin ich freundlicherweise mit einem netten Kollegen aus der Medienberatung &#8211; aber unsere Wege trennten sich schon sehr früh am Cornelsenstand. Zwei Vertreter von Cornelsen leben in unmittelbarer Nachbarschaft zu mir, wir kennen uns privat und so war es auch möglich, in Kontakt mit höheren Mitarbeitern zu kommen, wofür ich sehr dankbar bin, weil sich auf diese Weise vielleicht die eine oder andere Tür für unser Schulnetzwerk öffnet &#8211; z.B. die in Niedersachsen obligatorischen Hörverstehens-Cds per <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Living_Network_Alliance" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Living_Network_Alliance" target="_blank">DLNA</a> (der virtuelle <a title="http://mediatomb.cc/" href="http://mediatomb.cc/" target="_blank">MediaTomb-Server</a> lauert schon&#8230;) aufs <a title="http://de.4androidapps.net/developer/sharkhunter/sharkmote-download-74032.html" href="http://de.4androidapps.net/developer/sharkhunter/sharkmote-download-74032.html" target="_blank">Handy</a> / <a title="http://olimsoft.wordpress.com/2010/07/20/airplayer-dlnaupnp-client-for-iphoneipodipad/" href="http://olimsoft.wordpress.com/2010/07/20/airplayer-dlnaupnp-client-for-iphoneipodipad/" target="_blank">Tablet</a> / <a title="http://www.eezupnp.de/" href="http://www.eezupnp.de/" target="_blank">Notebook</a> usw. des Lehrers, der dann nur noch <a title="http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;qu=Br%C3%BCllw%C3%BCrfel" href="http://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;qu=Br%C3%BCllw%C3%BCrfel" target="_blank">Brüllwürfel</a> mit dabei haben muss. Keine Kassettenrecorder oder CD-Player mehr durch die Gegend schleppen&#8230; Und endlich ein Medienverteilungsstandard, der zumindest in meinem Haushalt schon seit Jahren etabliert ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die gemeinsame Schulbuch Vertriebsplattform des Verbandes Bildungsmedien</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Vorweg: Diese Plattform hat auf Twitter und in den einschlägigen Medien natürlich die vorhersagbaren Beißreflexe ausgelöst. Tatsächlich bietet dieses Portal zurzeit nur sehr wenig mehr als das klassische Schulbuch bzw. es ist tatsächlich lediglich weitgehend eine 1:1 Transformation dieses analogen Mediums im Netz.  Es gibt:</p>
<ul>
<li>keine Links</li>
<li>keine kopier- und editierbaren Texte, alles ist als Grafik abgelegt</li>
<li>keine multimedialen Elemente</li>
<li>keine Möglichkeit, gezielt Inhalte zusammenzustellen</li>
<li>kein befriedigendes, dynamisches Inhaltsverzeichnis</li>
<li>Kollaboration: totale Fehlanzeige</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Aber:</p>
<ul>
<li>der Store läuft in einem Browser, es ist kein z.B. iDingens-Softwaregedöns notwendig, selbst Linux reicht &#8211; oder ein günstiges Endgerät</li>
<li>man kann immerhin schon Notizen integrieren oder Stellen für SuS markieren</li>
<li>schon heute könnte man die Onlineversionen einfach auf ein Tablet laden und dadurch jetzt schon die 20 Kilo-Hackenporsche ersetzen</li>
<li>zeitnahe Fehlerkorrekturen und Updates sind auch möglich</li>
<li>es gibt auch eine Offlinelesemöglichkeit</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Die Maximalforderungen der Netzgemeinde sehe ich zwar nicht erfüllt, aber es gibt eben schon den einen oder anderen Schritt in die richtige Richtung. Viele Verlage produzieren ihre digitalen Medien mittlerweile so, dass sie in einem Browser laufen. Gehört habe ich aber nicht nur einmal, dass CDs und DVDs in der Lehrerschaft so gar nicht laufen, sondern das im Gegenteil ursprünglich digitale Inhalte mühselig nachträglich gedruckt werden und dann erst wie geschnitten Brot über die Theke gehen. Das zeigt mir wieder einmal, dass die Forderung nach digitalem Material für sich lieb gemeint ist, aber ohne eine entsprechende Nachfrage durch medienkompetente Lehrkräfte  eben nicht rentabel. Aber da arbeiten wir  Medienberater ja dran&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Anspruch ist Verengung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnis]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang der Woche war ich auf einer Fortbildung auf Schloss Etelesen: Als medienpädagogische Berater erhalten wir eine Einführung in die Grundprinzipien der systemischen Beratung. Diese Fortbildung erfolgt in vier Modulen, wovon zwei in die Ferienzeit fallen. Am Tagungsgebäude lässt sich in etwa erkennen, auf welchem Niveau sich das Ganze bewegt: Zwei Coaches waren für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Anfang der Woche war ich auf einer Fortbildung auf <a title="http://www.schloss-etelsen.de" href="http://www.schloss-etelsen.de" target="_blank">Schloss Etelesen</a>:</p>
<p><a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/02/etelsen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4154" title="etelsen" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2012/02/etelsen-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Als medienpädagogische Berater erhalten wir eine Einführung in die Grundprinzipien der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Systemisches_Coaching" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Systemisches_Coaching" target="_blank">systemischen Beratung</a>. Diese Fortbildung erfolgt in vier Modulen, wovon zwei in die Ferienzeit fallen. Am Tagungsgebäude lässt sich in etwa erkennen, auf welchem Niveau sich das Ganze bewegt: Zwei Coaches waren für eine Gruppe aus zehn medienpädagogischen Berater zuständig. Die Videokamera lief auch gelegentlich mit, so dass man sich mit dem Blick von außen selbst beobachten konnte. Mich beeindruckt eigentlich wenig &#8211; aber diese Fortbildung gehört zweifelsohne zu den Erlebnissen, die mich tief beeindrucken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was ist systemische Beratung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong>Für mich ist es die Kunst zu beraten ohne dabei selbst Teil eines Systems zu werden. Als medienpädagogischer Berater &#8220;fühlt&#8221; man oft mit z.B. Schulen, die vom Schulträger hinsichtlich der Medienausstattung vernachlässigt werden. Als Techniker &#8220;fühlt&#8221; man oft mit Supportmitarbeitern des Schulträgers, die oft genug mit ansehen müssen, wie teuer beschaffte Hardware nicht oder unsachgemäß genutzt wird. Als Lehrer &#8220;fühlt&#8221; man gelegentlich mit Schülern, die ihre digitalen Geräte auch in der Schule nutzen wollen usw.. Menschen, die ich in technischen Angelegenheiten berate, erwarten von mir oft Lösungen: &#8220;Kauft iPads, macht WLAN usw.&#8221;. All das ist von einem systemischen Ansatz her betrachtet absolut unproduktiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Beraten werden in der systemischen Beratung &#8211; der Name sagt es schon &#8211; immer Systeme, also mehrere Personen, Gremien oder Gruppierungen. Systeme befinden sich immer in einer Art Gleichgewicht und entwickeln Strukturen, um dieses Gleichgewicht zu stabilisieren. In der systemischen Beratung geht es in einem ersten Schritt darum, diese oft unbewussten Strukturen bewusst zu machen, ja sie sogar durch bestimmte Techniken zu visualisieren. In einem weiteren Schritt werden durch gezieltes Projektmanagement Ideen entwickelt, um optimale Strukturen zu erhalten und nicht-optimale zu verändern. Dabei geht es nicht darum, das System &#8220;alleine&#8221; zu lassen, sondern immer wieder darum, alle Beteiligten dazu zu bringen, neue Standpunkte und Sichtweisen einzunehmen, die eine Offenheit oder eine anderen Blick auf z.B. technische Lösungen ermöglichen &#8211; oder in Web2.0-Sprech: Schwarmintelligenz zu katalysieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu haben wir eine Reihe von praktischen Übungen absolviert, bei denen wir quasi an uns selbst erlebt haben, welche Effekte durch systemische Techniken in einem Klientensystem zu erreichen sind. Für den Lernprozess war genau dieses Erleben das Essentielle. Man kann eine Reihe schlaue Bücher über systemische Beratung lesen &#8211; sie werden jedoch keinen Eindruck von ihrem Wesen vermitteln. Alles Gelernte lässt sich direkt bei Beratungen anwenden &#8211; meine am Freitag verfassten Mails waren schon von den Reflexionsprozessen beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein absoluter Glücksfall war dabei die Gruppe der medienpädagogischen Berater, die einfach passte und auf die ich mich bei den nächsten Modulen sehr freue. Nur so war Arbeit an dem möglich, an was wir uns in Schule oft nicht herantrauen: Haltung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulleitung als &#8220;Digitalisate-Sucher&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schultrojaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GEW Wittmund berichtet unter dieser Überschrift auf ihrer Webseite, auf welche Weise das Kultusministerium hier in Niedersachsen seinen Verpflichtungen, die sich aus dem “Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG” ergeben, nachkommen möchte. Dieser Vertrag wurde erst kürzlich öffentlich in der Schultrojanerdebatte z.B. auf Netzpolitik diskutiert. Allem Anschein nach sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die GEW Wittmund berichtet unter dieser Überschrift auf <a title="http://www.gew-wittmund.de/?p=1570" href="http://www.gew-wittmund.de/?p=1570" target="_blank">ihrer Webseite</a>, auf welche Weise das Kultusministerium hier in Niedersachsen seinen Verpflichtungen, die sich aus dem “<a href="http://www.gew-wittmund.de/wp-content/uploads/2012/01/111101gesamtvertragtext.pdf" target="_blank">Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG</a>” ergeben, nachkommen möchte. Dieser Vertrag wurde erst kürzlich öffentlich in <a title="http://netzpolitik.org/?s=schultrojaner&amp;searchsubmit=Suchen" href="http://netzpolitik.org/?s=schultrojaner&amp;searchsubmit=Suchen" target="_blank">der Schultrojanerdebatte</a> z.B. auf Netzpolitik diskutiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Allem Anschein nach sollen die Schulleitungen in Niedersachsen bestätigen, dass zu einem gegebenen Stichtag alle sich unter der Kontrolle befindlichen PC-Systeme einer Schule frei von durch den Gesamtvertrag nicht legitimierten Digitalisaten sind. Rein objektiv muss dieser Bestätigung eine Prüfung vorausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um zu begreifen, welche Maßnahmen notwendig sind, um ein &#8220;unerlaubtes Digitalisat&#8221; zu identifizieren, definiere ich zunächst &#8211; vielleicht falsch &#8211; was unter diesem formaljuristischen Begriff vielleicht gemeint sein könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Digitalisat ist für mich die digitale Repräsentation einer ursprünglich analogen Vorlage &#8211; und jetzt auf deutsch: Ein Scan einer Papiervorlage, die z.B. über ein Schulnetzwerk verteilt wird. Das kann z.B. der Lückentext aus dem Zusatzmaterial für den Deutschunterricht sein, der über Moodle allen Schülern einer Lerngruppe z.B. als PDF zugänglich gemacht wird. Strenggenommen dürften Audio- oder Videodateien (z.B. Hörverstehensübungen) nicht dazu zählen, da sie bereits in digitaler Form vorliegen (Ausnahme: Kassetten und VHS-Videos).  Zählten sie nicht dazu, wäre das jedoch unlogisch im Sinne der für mich erkennbaren Intention des Rahmenvertrags.</p>
<p style="text-align: justify;">Überspitzt formuliert sollen offenbar die Schulleitungen jetzt &#8220;Schultrojaner&#8221; spielen. Die GEW Wittmund fragt m.E. zu Recht, ob das überhaupt zu leisten ist. Sollten ggf. viele Schulen sich außer Stande sehen, diese Prüfung durchzuführen, wäre eine Software zur Identifizierung unerlaubter Digitalisate doch geradezu &#8220;ein Segen&#8221;. Immerhin muss in jedem Einzelfall eine urheberrechtliche Recherche durchgeführt werden, die bei juristisch nicht vorgebildetem Personal bis zu 20 Minuten je Fall dauern dürfte &#8211; ohne dass dabei irgendeine Form von Rechtssicherheit entstünde.</p>
<p style="text-align: justify;">Was diese Software leisten muss, wird angesichst der vielen unterschiedlichen Dateiformate und möglichen Speicherorte (private Freigabe auf einem persönlichen PC oder Schulrechner?), dürfte klar werden, wenn man sich als Mensch &#8220;in die Lage&#8221; dieser Software versetzt. Das ist bereits breit diskutiert worden und soll hier nicht wiederholt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke zurzeit vor allem an mich als Administrator &#8211; ganz egoistisch. Letztendlich müsste ich eine<em> anlasslose</em>, inhaltlich<em> nicht zu leistende</em> Gesamtüberprüfung aller PC-Systeme vornehmen, die sich in meinem direkten Einflussbereich befinden. Mir fällt keine rechtliche einwandfreie Möglichkeit ein, wie ich sämtliche Schüler- und Lehrerverzeichnisse in Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen scannen (auch: lassen) dürfte. Dazu bedarf es nach meinem Verständnis zumindest einer Vereinbarung mit den Personalvertretungen, die dann jedoch wiederum einer rechtlichen Prüfung standhalten müsste.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Alternative sehe ich für mich eigentlich nur die vollständige Löschung aller Festplatten mit anschließender kompletter Neuinstallation. Auch hier stellt sich mir die Frage nach der Verhaltnismäßigkeit und wie bzw. wann ich das ohne nicht einmal eine Entlastungsstunde leisten können soll. Natürlich ist das Aufgabe des Schulträgers. Aber der wird sich natürlich auch bedanken und organisieren muss ich die Sache trotzdem.</p>
<p style="text-align: justify;">Das niedersächsische Beamtengesetz &#8211; so wie ich es verstehe &#8211; verlangt bei jeder Dienstanweisung die Einhaltung zweier Kriterien: Die muss verhältnismäßig sein und in Einklang mit geltenden Rechtsnormen stehen. Wenn man mit technischen Argumenten nicht weiterkommt, müsste man doch zumindest formaljuristisch gegenhalten können. Natürlich unter Wahrung des Dienstweges, aber unbedingt unter der Beratung von Juristen.</p>
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		<title>Netzwerkumbau an der Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 19:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[IServ]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsordnung]]></category>
		<category><![CDATA[PC-Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Schulnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensbeschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Allmählich ist hier wieder Land in Sicht. Wir sind als Schule von einer hoffnungslos veralteten OpenSource-Schulserverlösung auf eine vollkommen andere technische Basis umgestiegen und das im laufenden Schulbetrieb. Wir nutzen jetzt IServ &#8211; hier einmal eine kleine Tour durch Möglichkeiten: Die IServ basiert auf einem normalen Debian-Trägersystem, welches durch ein passwortgeschütztes deb-Repository durch nicht freien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Allmählich ist hier wieder Land in Sicht. Wir sind als Schule von einer hoffnungslos veralteten OpenSource-Schulserverlösung auf eine vollkommen andere technische Basis umgestiegen und das im laufenden Schulbetrieb. Wir nutzen jetzt IServ &#8211; hier einmal eine kleine Tour durch Möglichkeiten:</p>
<p><a title="IServ-Tour" href="https://docs.google.com/present/view?id=0AX4gzMiwg0YRZGh0ajM5a3FfMmd6bm44N2du&amp;hl=en&amp;safe=images"><img class="aligncenter size-full wp-image-4062" title="iserv_tour" src="http://riecken.de/wp-content/uploads/2011/12/iserv_tour.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die IServ basiert auf einem normalen Debian-Trägersystem, welches durch ein passwortgeschütztes deb-Repository durch nicht freien Code ergänzt wird, der entsprechend der GPL sauber getrennt vom übrigen Systemcode abgelegt ist. Das macht das System so frei, dass nach wie vor Raum für eigene Basteleien bleibt &#8211; z.B. IServ-Module mit Schülern entwickeln. Gleichzeitig ermöglicht die Geschlossenheit des Codes in Verbindung mit einem Remote-Wartungsvertrag die externe Pflege des Systems &#8211; obwohl es sich weitgehend selbst durch automatisierte Scripten pflegt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen von unzähligen durchdachten Funktionen &#8211; z.B. die ferngesteuerte Rechnerwartung &#8211; fasziniert der IServ durch sein Bedienungskonzept, das sich auch unerfahrenen Nutzern intuitiv erschließt. Der IServ deckt etwa 90% der Funktionen (Forum, integriertes und vollwertiges Mailsystem, Dateiaustausch, Gruppenordner etc.) von einer Lernplattform ab, wie sie zurzeit an den meisten Schulen tatsächlich(!) genutzt werden dürften, so dass ich hoffe, unser bestehendes Schulmoodle (V.2.1+) außerhalb von größeren Projekten bald niemandem mehr zumuten zu müssen &#8211; am besten gleich Mahara oder so einführen. Nach vier Tagen Betrieb sind 2/3 der Lehrkräfte dort zumindest einmal angemeldet gewesen und bereits 15 Mobilgeräte für den Internetzugriff freigeschaltet. Die bisherigen &#8220;Ahs&#8221; und &#8220;Ohs&#8221; sind natürlich auch zu einem guten Teil unserer vorher bestehenden Struktur geschuldet, aber zunehmend auch als &#8220;Differenzreaktion&#8221; zum Bedienkonzept von Moodle zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bedienbarkeit im Hinblick auf die Bedürfnisse von Schulen ist natürlich kein Zufall: Das System ist an einer Schule als Projekt entstanden und ernährt jetzt immerhin einige Mitarbeiter. Der Spaß kostet natürlich etwas &#8211; aber weit weniger, als es an Wartungskosten vor Ort einspart. Die Migration von 1500 Nutzern (Schüler und Lehrer) auf IServ dauert zwar noch an, aber schon jetzt stehen wir fast schon besser als vorher da &#8211; nach nur vier Tagen Arbeit (&#8230;und keiner Stunde Unterrichtsausfall bei mir.).</p>
<p style="text-align: justify;">Ungewohnt ist dabei meine veränderte Rolle: Ich bespreche und plane notwendige Tätigkeiten mit den Mitarbeitern der betreuenden Firma und spanne auch andere Beteiligte mit ein, obwohl ich eigentlich lieber selbst auf der Leiter stünde und den Accesspoint anschrauben&#8230; (aber dann hätte ich freigestellt werden müssen).</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja &#8211; nochwas ist neu: Datenschutz und Nutzungsordnungen. Beides braucht man sehr dringend als Schule. Meine zuständiges Landesinstitut für Datenschutz hat mir dabei die<a title="http://lehrer-online.de/recht_praxis.php?sid=41590689255801094432371587159100" href="http://lehrer-online.de/recht_praxis.php?sid=41590689255801094432371587159100" target="_blank"> Entwürfe von Lehrer-Online</a> empfohlen. Durch ein Telefonat mit einem Freund aus alten Tagen, der beim ULD arbeitet, habe ich die Anregung bekommen, zusätzlich eine <a href="http://riecken.de/wp-content/uploads/2011/12/verfahrensbeschreibung.pdf">Verfahrensbeschreibung</a> zur Gewinnung personenbezogener Daten aus dem Schulnetz zu erstellen. Ob man bei der geltenden, verworrenen Rechtslage damit auf der 100%-sicheren Seite ist, darf bezweifelt werden, aber man hat zumindest das &#8220;Laienmögliche&#8221; getan. Zumindest dürfte es ein Anwalt ein wenig schwerer haben, Verfahren aufgrund von Formfehlern erfolgreich anzufechten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommt noch viel Kleinkram (zickende WLAN-Verbindungen, Druckereinbindung usw.), aber das Wesentliche ist geschafft und ich kann die ersten Qualifizierungsmaßnahmen jenseits vom Peercoaching zum neuen Schulnetz andenken.</p>
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		<title>Ausbildungsseminare</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Anspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsseminar]]></category>
		<category><![CDATA[Fachleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Referendar]]></category>
		<category><![CDATA[Stundenbesprechung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ausbildungsseminare in Niedersachsen haben es zurzeit nicht gerade leicht: In ca. 1,5 Jahren sollen sie bereits Output in Form frischer Lehrkräfte für die Schulen liefern. Die Referendare haben von Anfang an eigenverantwortlichen Unterricht zu erteilen &#8211; früher gab es eine Art Schonfrist von einem halben Jahr, in dem der junge Kollege bzw. die junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Ausbildungsseminare in Niedersachsen haben es zurzeit nicht gerade leicht: In ca. 1,5 Jahren sollen sie bereits Output in Form frischer Lehrkräfte für die Schulen liefern. Die Referendare haben von Anfang an eigenverantwortlichen Unterricht zu erteilen &#8211; früher gab es eine Art Schonfrist von einem halben Jahr, in dem der junge Kollege bzw. die junge Kollegin einfach schauen und experimentieren konnte. Auch neu ist, sämtliche Prüfungen für das 2. Staatsexamen an einem Tag durchziehen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir in Schleswig-Holstein war das damals alles auch so &#8211; nur gab es einen zweijährigen Vorbereitungsdienst und  an der Schule Mentoren, die mir fest zugeteilt waren, dafür etwas Entlastung bekamen und in der Prüfung auch Stimmrecht besaßen. Das waren zusammen mit dem Schulleiter der Ausbildungsschule immerhin drei von sieben Stimmen. Grundsätzlich war dort die Arbeit als Fachleiter in einem Seminar mit einer Beförderungsstelle mit entsprechend formalisiertem Auswahlverfahren verbunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referendare werden hier in Niedersachsen in der Ausbildungszeit schwerpunktmäßig von ihren Fachleitern betreut &#8211; die für diese Arbeit m.E. alles andere als eine angemessene Entlastung erhalten, wenn sie als sogenannte &#8220;Mitwirker&#8221; fungieren. Ein Mitwirker hat entsprechend der Anzahl der von ihm betreuten Referendare ein gewisses Deputat an Entlastungsstunden. Eine Entlastung für die begleitenden Kollegen an der Schule ist nicht vorgesehen. Das ist bei uns Teil der Dienstverpflichtung.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bild des Fachleiters von der auszubildenden Lehrkraft ist demnach systembedingt ein äußerst punktuelles, allerdings kommen die hiesigen Fachleiter immerhin ein wenig öfter in den den Unterricht der Referendare als meine &#8220;damals&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Referendarszeit prägt, die sie sich in der Schwebe von Anpassung und bestenfalls Widerstand bewegt. Von der Beurteilung der Fachleiter hängt in sehr extremen Maße ab, inwieweit ein Mensch seinen angestrebten Beruf auch ausüben kann. Nach einem doch recht langem Fachstudium ohne richtigen akademischen Abschluss besteht da doch ein &#8220;gewisser&#8221; Druck (Staatsexamen &#8211; was soll das in der Wirtschaft sein?). Inwieweit die Umstellung auf das Bachelor-/Mastersystem hier Entlastungen bringt, vermag ich nicht zu beurteilen. Im schlimmsten Fall sind die Erfahrungen in der Referendarszeit so massiv, dass sie den Umgang mit Autorität für die gesamte Dienstzeit prägen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erlebe die Ausbildungsseminare jetzt natürlich nur noch aus der Sicht eines betreuenden Lehrers. Bei Beförderungsbesuchen bin ich hin und wieder auch noch selbst Besprechungssituationen ausgesetzt.  Eigentlich sollte die regelmäßige Überprüfung meiner Arbeit durch eine externe Instanz selbstverständlich sein &#8211; immerhin geht es dabei ja auch um viele andere Menschen, deren Lebenschancen ich beeinflusse.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Besprechung von Unterricht durch Fachleiter erlebe ich immer wieder Dinge, die aus meiner Sicht gravierende Mängel darstellen, die mich als gestandenen Kollegen nicht sonderlich tangieren, für die &#8220;Prägung&#8221; eines Referendars jedoch fatal sei können. Einige der m.E. schlimmsten nenne ich hier stellvertretend:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fehlende Orientierung an curricularen Vorgaben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder erlebe ich in Besprechungen, dass selbige sich nicht am Kompetenzbegriff orientieren, bzw. das Wort &#8220;Kompetenz&#8221; nicht einmal außerhalb des Lehrprobenentwurfes Anwendung findet. Man kann zum Kompetenzbegriff stehen wie man will &#8211; er ist eine wesentliche Vorgabe der Curricula. Diese wird oft dadurch &#8220;erfüllt&#8221;, dass man den Referendar zwar nötigt, in seinem Entwurf Kompetenzen auszuweisen, die in der tatsächlichen Stunde relevanten Kompetenzen jedoch allenfalls auf der fachlichen Ebene thematisiert. Hierbei scheint es primär um Bewahrung zu gehen, was den Aufgaben eines Ausbildungsseminar diametral entgegenläuft. Man vermittelt dem Referendar implizit, dass man sich z.B. als Kommission nicht an Regeln halten muss, als Referendar schon. Der Kompetenzbegriff wird bald tot sein und wahrscheinlich durch den Begriff des Prozesses ersetzt werden. Was konstant bleiben wird, ist die durch den Kompetenzbegriff in der Vor-Bertelsmann-Ära intendierten Veränderungen der Haltung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verfehlte Kommunikationsstrategien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Ausbildungsseminar, das mir bekannt ist, vermittelt die Werte der direkten Kommunikation. Ein Schüler soll nicht sagen: &#8220;Petras Text ist&#8230;&#8221;, sondern &#8220;Petra, an deinem Text gefällt mir&#8230;&#8221;. Ich habe noch nie eine Besprechung von Fachunterricht erlebt, in der der anwesende und gegenübersitzende Referendar nicht über einen längeren Zeitraum in der dritten Person &#8220;angesprochen&#8221; wurde. &#8220;Die Lehrkraft hat &lt;lobendes Satzadjektiv&gt; reagiert!&#8221; &#8211; lieb gemeint, aber eine kommunikative Vollkatastrophe, insbesondere wenn es aus dem Mund von Pädagogikfachleitern kommt &#8211; und das ist mir mehr als einmal passiert.   <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Heimliche Regeln</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich erlebe immer wieder, dass Stunden besprochen werden, wie man sie hätte machen können und nicht Stunden, wie sie im Entwurf stehen (hin und wieder scheint auch der Entwurf selbst nicht hinreichend präsent zu sein). Man kommt zwar selten zu einem anderen Ergebnis, mit der abschließenden Benotung wäre ich oft einverstanden gewesen, nicht jedoch mit der Begründung.  Man kann den Spieß ja auch umdrehen: Wenn man eine Stunde hätte anders machen können (und das kann man immer), so hat der ausbildende Fachleiter entweder auf voller Linie versagt oder seine Kriterien für eine gelungene Stunde im Vorwege nicht hinreichend transparent gemacht. Die Kunst als betreuender Kollege besteht oft darin, die heimlichen Regeln des Fachleiters herauszufinden. Typische heimliche Regeln, die ich erlebt habe, sind z.B.</p>
<ul>
<li>Jede Stunde muss Form und Inhalt gleichermaßen berücksichtigen. Es gibt <em>keine Begründung</em> für ein anderes Vorgehen.</li>
<li>Epische Texte <em>dürfen nich</em>t in der Form einer szenischen Interpretation erschlossen werden &#8211; das dürfen nur Dramen.</li>
<li>Die Sicherung <em>muss</em> in der Stunde selbst erfolgen. Es gibt<em> keine Begründung</em>, die ein anderes Vorgehen rechtfertigt.</li>
<li>Die Notierung von Einheiten <em>hat streng</em> nach IUPAC-Regeln zu erfolgen, z.B. [mL] und nicht [ml]</li>
<li>[...]</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Um mit einem Referendar eine Stunde zu bauen, die zu den heimlichen Regeln eines Fachleiters passt, muss man den Fachleiter leider mindestens vorher bei einer Besprechung erlebt haben. Das ist organisatorisch oft schwierig. Wenn mir die Regeln zu heimlich sind, frage ich sie auch schonmal aus dem Fachleiter heraus.  Das ist bloß meist recht unangenehm &#8211; weil diese Regeln oft nicht reflektiert sind &#8211; deswegen ja auch heimliche Regeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verfehlter Einbezug des Entwurfs</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Lehrprobenentwurf ist ein umfassende schriftliche Leistung, die zudem hohe Anforderungen an sprachliche Verdichtung und Prägnanz stellt. Er ist aufgrund der enormen Arbeit, die in einem Entwurf steckt, gesondert zu benoten und vor der Benotung einer Lehrprobe zu einem festen Prozentzsatz einzurechnen. <strong></strong>Das gebietet die Wertschätzung, nicht die Prüfungsordnung. Das wird generell nicht gemacht und als Grund genannt: &#8220;Man muss sich die Note offen halten.&#8221; Entlarvend, oder? Implizit gibt man damit zu, dass eine Stunde nur begrenzt planbar ist und ein guter Entwurf nicht zwingend eine gute Stunde nach sich zieht. Relativ sicher scheint mir, dass schlechte Entwürfe mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer schlechte Stunde führen werden. Implizit gibt man aber damit zu, dass man sich selbst nicht zutraut, schwere Planungsfehler im Vorfeld einer Stunde zu erkennen. Umgekehrt ist es für den Prüfer viel leichter: &#8220;Das ging schief und dieser Fehler ist ja auch schon im Entwurf angelegt!&#8221;. Börse ist zwei Tage später auch immer einfach. Das, was ich mir zutraue, darf ich von anderen erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe auch ausgezeichnete Stundenbesprechungen erlebt, die zeigen, dass Fachleiter und Seminare hervorragend und transparent arbeiten können. Aber das ist nicht selbstverständlich. Deswegen sollten zwingend auch die Ausbildungsseminare m.E. inspiziert und evaluiert werden &#8211; genau wie eine Schule. Die Kriterien müssten wahrscheinlich gar nicht so viel anders sein.  <strong></strong></p>
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		<title>Geister</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Messbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgeist]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner Tätigkeit als medienpädagogischer Berater begegnen mir zur Zeit eine ganze Menge Geister, die ich frei nach Charles Dickens  hier einmal vorstellen möchte. Gemeinsam mit Dickens Geistern haben sie, dass sie mich zurzeit ganz stark in Grübeln bringen und vieles aus den letzten Jahren in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Die Dämonen Dämonen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In meiner Tätigkeit als medienpädagogischer Berater begegnen mir zur Zeit eine ganze Menge Geister, die ich frei nach <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Christmas_Carol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Christmas_Carol" target="_blank">Charles Dickens</a>  hier einmal vorstellen möchte. Gemeinsam mit Dickens Geistern haben sie, dass sie mich zurzeit ganz stark in Grübeln bringen und vieles aus den letzten Jahren in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Dämonen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dämonen sind für einen Techniker ziemlich wichtig: Man sieht von ihnen nichts, aber sie lauschen unaufhörlich, ob Aufgaben anliegen, die sie immer oder auch zeitgesteuert abarbeiten. Ohne Dämonen kommt ein Unixsystem völlig zum Erliegen &#8211; die CPU bekommt keine Aufgaben, die Aufgaben keine Rechenzeit. Dämonen nimmt man als etwas Selbstverständliches hin &#8211; sie funktionieren halt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder Lehrer erfüllt Dämonen-Aufgaben, die Schulleitung mehr, der normale Kollege weniger. Der Unix-Dämon braucht eigentlich nichts außer Updates (von anderen Dämonen gesteuert), eine Laufzeitumgebung oder Energie. Daran hapert es auf einem IT-System meist nicht. Stirbt ein Dämon, startet man ihn neu und er ist derselbe wie vorher &#8211; genau so belastbar, genauso effektiv, gefühlslos, nicht nachtragend.</p>
<p style="text-align: justify;">Geben wir den menschlichen Dämonenaufgaben immer die Energie, die sie brauchen? Anerkennung &#8211; still oder offen? Haben sie eine Laufzeitumgebung, die ihnen gibt, was sie für ihre Funktion benötigen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geisterkonzepte</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir produzieren in Niedersachsen an den Schule zurzeit viele Konzepte. Die Produktionsrate steigt im Vorfeld einer Inspektion dabei erheblich an. Viele davon sind schön geschrieben und voller Kompetenzbuzzwords. Wie viele werden gelebt? Wie misst man das Gelebtwerden von Konzepten durch z.B. eine Evaluation? Wie lebt man geschätzte 20 Konzepte gleichzeitig anm ein und derselben Schule? Ein nicht gelebtes Konzept ist halt so da &#8211; ein Produkt, was man vorzeigen kann. Es ist aber ohne die Handlung, die dichotomisch zu ihm gehören muss, wenn es einen Wert haben soll, nicht real. Es ist dann ein Geist. Für die einen ein guter, weil er die Inspektoren beglückt, für die anderen ein abgrundtief böser, weil er die Ressourcen Zeit und Wahrnehmung ohne Gegenleistung verschwendet. Drei <em>wirklich</em> gelebte Konzepte an einer Schule. Wäre das nicht eine Basis?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Der Geist einer Schule</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ziemlich verrückt und es klingt total eingebildet: Bei den bisherigen Schulen, die ich besucht habe, war mir schon nach wenige Metern im Gebäude klar, wie das sich anschließende Gespräch mit dem meist Schulleiter verlaufen würde. Die Mixtur als Geräuschen und Stille, aus Architektur, aus Geruch und Lichtstimmung spricht Bände bar jedweder Rationalität. Das Seltsame daran ist, dass ich den Geist meiner eigenen Schule am wenigsten von allen erlebten beschreiben kann- vielleicht weil alles schon viel zu gewohnt und vertraut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir sind Äußerlichkeiten eigentlich immer recht egal gewesen, obwohl ich immer neidvoll in reich geschmückte Klassenzimmer gehe &#8211; ich denke dabei dann doch eher an: &#8220;Und wer räumt das alles wieder auf?&#8221;. Ich weiß, dass ich einen eigenen Raum möchte, den ich selbst gestalten kann, in dem mein Geist herrscht, in dem ich Lernangebote und -medien bereithalten kann, die mir eine weitere Öffnung des Unterrichts ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">An diesen Ideen merke ich, wie sehr ich das, was Schule im Allgemeinen als Geist vorgibt, als unabänderlich hingenommen habe. Jetzt, wo die Mühle zwar noch läuft &#8211; aber an mindestens zwei verschiedenen Orten, begreife ich, was noch alles möglich ist und was schon anderswo tatsächlich gemacht wird. Viel zu lernen gibt es für mich an den Grundschulen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist, was den Geist angeht, aber bisher recht egal, was draußen an der Tür steht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bleibt noch dies:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer mir sagt, dass man Geister messen, beschreiben und<em> allein</em> durch diese beiden Operationen entwickeln kann, der hat ein Weltbild, das zu dem meinen nicht passt. Ich habe noch nie einen bösen Geist gesehen, der dadurch verschwand oder einen guten, der dadurch zum übermächtigen Dschinn wurde.</p>
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		<title>Klassenarbeiten &#8211; eigenverantwortliche Schule (NDS)</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2011/09/klassenarbeiten-eigenverantwortliche-schule-nds/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 13:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Anzahl]]></category>
		<category><![CDATA[Beschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulvorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer Vorbereitung für eine Fachkonferenz habe ich mich ein wenig in die Erlassstruktur hier in Niedersachsen eingelesen, um meine Positionen auf eine schulverwaltungsrechtliche Ebene ziehen zu können. Das hört sich trocken an, wird aber sehr spannend, wenn man darüber pädagogische Neuerungen an gewachsenen Strukturen vorbei durchsetzen kann, falls man in den entsprechenden Gremien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Rahmen einer Vorbereitung für eine Fachkonferenz habe ich mich ein wenig in die Erlassstruktur hier in Niedersachsen eingelesen, um meine Positionen auf eine schulverwaltungsrechtliche Ebene ziehen zu können. Das hört sich trocken an, wird aber sehr spannend, wenn man darüber pädagogische Neuerungen an gewachsenen Strukturen vorbei durchsetzen kann, falls man in den entsprechenden Gremien (s.u.) Mehrheiten erreicht &#8211; z.B. auch durch <a title="http://riecken.de/index.php/2010/06/vordemokratisierung-von-entscheidungen/" href="http://riecken.de/index.php/2010/06/vordemokratisierung-von-entscheidungen/">Vordemokratisierung von Entscheidungen</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganze spiele ich hier einmal am Beispiel der Art und der Anzahl von Klassenarbeiten in der Mittelstufe des Gymnasiums hier in Niedersachsen durch. Ich weise darauf hin, dass hierbei meine Interpretation der entsprechenden Rechtsquellen zum Ausdruck kommt &#8211; ich bin aber nur ein einfacher Lehrer und kein Jurist. Alles von dem, was sich mein gesunder Menschenverstand hier zusammenreimt, kann also falsch sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer regelt Anzahl und Art der Klassenarbeiten (Leistungsnachweise, Lernkontrollen etc.) in Niedersachsen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erstmal gibt es einen übergeordneten Erlass:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">6.4 Für die Anzahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen gilt in den Schuljahrgängen 5 bis 10: <span style="color: #ff0000;">In einem fünfstündigen Fach sind 5 bis 7, in einem vierstündigen Fach 4 bis 6 und in einem dreistündigen Fach 3 bis 5 schriftliche Lernkontrollen je Schuljahr zu schreiben;</span> die mittlere Zahl gibt den Regelfall an.</p>
<p style="text-align: justify;">6.5 In den übrigen Fächern sind mit Ausnahme des Faches Sport zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr verbindlich. <span style="color: #ff0000;">Bei Unterricht, der nur ein Schulhalbjahr erteilt wird, entscheidet die Fachkonferenz, ob eine zensierte schriftliche Lernkontrolle verbindlich ist oder zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen verbindlich sind</span>; sofern eine verbindlich ist, kann diese nicht ersetzt werden durch eine andere Form von Lernkontrolle nach Nr. 6.7.</p>
<p style="text-align: justify;">6.7 <span style="color: #ff0000;">An die Stelle einer der verbindlichen Lernkontrollen</span> nach den Nrn. 6.4 und 6.5 kann <span style="color: #ff0000;">in den Schuljahrgängen 7 bis 9</span>, in den Fächern Musik und Kunst in den Schuljahrgängen 5 bis 9 <span style="color: #ff0000;">nach Beschluss der Fachkonferenz</span> eine andere <span style="color: #ff0000;">Form von Lernkontrolle</span> treten, die schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist. Die Lernkontrolle hat sich auf die im Unterricht behandelten Inhalte und Methoden zu beziehen. <span style="color: #ff0000;">Das Nähere regelt die Fachkonferenz</span>.</p>
<p>Quelle: <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/;jsessionid=5F420046F6646691E8B6D662EB4A17A6.jp95?quelle=jlink&amp;query=VVND-22410-06-MK-20040203-SF&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz6" href="http://www.nds-voris.de/jportal/;jsessionid=5F420046F6646691E8B6D662EB4A17A6.jp95?quelle=jlink&amp;query=VVND-22410-06-MK-20040203-SF&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz6" target="_blank">Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums</a> (VORIS 22410 von 3.2.2004)</p></blockquote>
<p>Zu den Aufgaben der Fachkonferenz gehört u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Fachkonferenz:</p>
<ul>
<li>trifft Absprachen über die Anzahl und Verteilung verbindlicher Lernkontrollen im Schuljahr</li>
<li>trifft Absprachen zur Konzeption und Bewertung von schriftlichen, mündlichen und fachspezifischen Lernkontrollen</li>
</ul>
<p>Quelle: <a title="http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_deutsch_nib.pdf" href="http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gym_deutsch_nib.pdf">Kerncurriculum für das Gymnasium &#8211; Schuljahrgänge 5-10</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Fachkonferenz kann also prinzipiell beschließen, vom Regelfall des Rahmenerlasses abzuweichen und z.B. weniger Lernkontrollen zu schreiben, oder bestimmte Lernkontrollen <a title="http://riecken.de/index.php/2010/12/freie-reden-in-klasse-9/" href="http://riecken.de/index.php/2010/12/freie-reden-in-klasse-9/" target="_blank">durch neue Formen</a> zu ersetzen, die natürlich auch einen schriftlichen Teil umfassen. Natürlich ist beides kombinierbar. Natürlich erfordert beides einen demokratischen Prozess, jedoch einen an der Basis. Und die Klasse 10 sieht bei alternativen Lernkontrollkonzeption, die an die Stelle einer klassischen tritt, in die Röhre (das mit der Röhre scheint mir in dieser Stufe ohnehin ein sich durchziehendes Merkmal zu sein).</p>
<p style="text-align: justify;">Leider ist es doch nicht ganz so einfach, da es im Zuge der eigenverantwortlichen Schule eine Art &#8220;Overlay-Erlass&#8221; gibt, der den Spielraum einer Schule in diesem Bereich regelt:</p>
<blockquote>
<div style="text-align: justify;">Nrn. 6.4, 6.5 und 6.7 (Schriftliche Lernkontrollen) mit der Maßgabe, dass die Schule in eigener Verantwortung entscheiden kann, dass <span style="color: #ff0000;">in einem drei- oder mehrstündigem Fach mindestens zwei schriftliche Lernkontrollen je Schulhalbjahr</span>, in einem zweistündigen Fach mit Ausnahme des Fachs Sport mindestens eine schriftliche Lernkontrolle je Schulhalbjahr und in einem nur ein Schulhalbjahr unterrichteten Fach eine oder zwei schriftliche Lernkontrollen nach Entscheidung der Fachkonferenz geschrieben werden und außerdem darüber, ob in einem Fach <span style="color: #ff0000;">weitere schriftliche oder weitere andere, z. B. fachpraktisch zu dokumentierende und mündlich zu präsentierende Formen von Lernkontrollen</span> verlangt werden,</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;">Quelle: Erlass <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=VVND-224100-MK-20070609&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz5" href="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=VVND-224100-MK-20070609&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true#ivz5">&#8220;Übertragung erweiterter Entscheidungsspielräume an eigenverantwortlichen Schulen&#8221; </a>(VORIS 25-80 009, 9.6.2007</div>
</blockquote>
<div style="text-align: justify;">Eigenverantwortliche Schule umfasst in meiner Lesart den Kompetenzbereich des <a title="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=SchulG+ND+%C2%A7+38a&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true" href="http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;query=SchulG+ND+%C2%A7+38a&amp;psml=bsvorisprod.psml&amp;max=true" target="_blank">Niedersächsischen Schulvorstandes</a>, der nicht per Erlass, sondern per Gesetz geregelt wird. Bei den Aufgaben steht nicht explizit, dass der Schulvorstand die Anzahl und die Art der Klassenarbeiten regelt, gleichwohl ist er aber durch den &#8220;Overlay-Erlass&#8221; anscheinend mit im Boot, denn es heißt in §38a, Abs. 3:</div>
<div style="text-align: justify;">
<blockquote><p>Der Schulvorstand entscheidet über die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten <span style="color: #ff0000;">Entscheidungsspielräume</span>,</p></blockquote>
</div>
<div style="text-align: justify;">
<p>womit der oben zitierte &#8220;Overlay-Erlass&#8221; mit im Spiel ist. Damit scheint mir das rechtliche Prozedere vorgegeben:</p>
<ol>
<li>Die Fachkonferenz beschließt</li>
<li>Die Fachkonferenz stellt einen entsprechend begründeten Antrag an den Schulvorstand</li>
<li>Der Schulvorstand befindet über den Antrag</li>
<li>Der Beschluss des Schulvorstands wird umgesetzt</li>
</ol>
</div>
<div style="text-align: justify;">Die Anzahl der Klassenarbeiten in Klasse 10 lässt sich z.B. aber nicht unter zwei pro Halbjahr absenken, weil der Entscheidungsspielraum des Schulvorstandes hier durch den &#8220;Overlay-Erlass&#8221; beschnitten ist. Das ist recht übel, da durch Spielereien wie das verbindliche Betriebspraktikum zwei Wochen Unterricht im ersten Halbjahr wegfallen und so in Verbindung mit den notwendigen vier Klausuren auch pädagogisch sinnvolle Klassenfahrten (immerhin trennen sich in der Zehn viele Wege, z.B. durch Abgänge zu den Fachgymnasien) fast schon obsolet werden.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Meine Bewertung des rechtlichen Rahmens</strong></div>
<div style="text-align: justify;">Zunächst einmal bietet der Rahmen die Möglichkeit für Veränderung &#8211; nicht nur im Bereich der Klassenarbeiten. In der Fachkonferenz sitzen (zumindest theoretisch) auch Eltern und Schüler, im Schulvorstand bilden sie eine feste Gruppe, die jedoch gegenüber der Lehrerschaft in der Minderheit ist (acht Lehrkräfte + Schulleiter + vier Eltern + vier Schüler). <strong></strong>Dennoch sind Eltern und Schüler erkennbar am Entscheidungsprozess beteiligt.</div>
<div style="text-align: justify;">Praktisch müssen alle Entscheidungen <em>zwei Hürden</em> nehmen, die z.B. Kräften mit &#8220;Bewahrerqualitäten&#8221; auf verschiedene Ebenen erlauben, den Prozess in ihrem Sinne zu steuern &#8211; das ist ein Hemmnis für Innovation, da sich Bewahrer auch auf allen Ebenen und in allen Gruppen finden.</div>
<div style="text-align: justify;">Daher ist eine innovationsfreudige Fachschaft ebenso wichtig wie ein Schulvorstand (mehr Sitze für engagierte sowie politisch motivierte Eltern und Schüler darin wären eigentlich auch nicht schlecht), der auf die fachliche und pädagogische Kompetenz selbiger vertraut, so dass entsprechende Mehrheiten tatsächlich auch zustande kommen.</div>
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		<title>Graphische Multiplikation</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 07:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Schule]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[grafisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Multiplikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute gibt es wieder etwas auf die Augen von mir. Schon vor einiger Zeit habe ich bei YouTube Videos entdeckt, die dieses Verfahren nutzen. Was mir ein bisschen fehlt, ist eine mathematische Erklärung für dieses Phänomen. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Wechselweise wird behauptet, dass Chinesen oder Japaner so multiplizieren würden&#8230; In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute gibt es wieder etwas auf die Augen von mir. Schon vor einiger Zeit habe ich bei YouTube Videos entdeckt, die dieses Verfahren nutzen. Was mir ein bisschen fehlt, ist eine mathematische Erklärung für dieses Phänomen. Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee. Wechselweise wird behauptet, dass Chinesen oder Japaner so multiplizieren würden&#8230; In der Tat braucht es nur den Zahlenraum von 1-10, um auch große Zahlen ableiten zu können.</p>
<p><iframe width="480" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/lhb1DFxFePs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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