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	<title>Kommentare zu: Sechs Jahre oder vier Jahre?</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 13:14:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Clara</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1550</link>
		<dc:creator>Clara</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 12:53:49 +0000</pubDate>
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		<description>Um an Roberts Vergleich anzuknüpfen: Würdet ihr Euch bei einem Chirurgen unters Messer legen, der keine Ahnung hat wie die Operation ausgeht? Dass individualisierter Unterricht an den zwei (!) Hamburger Reformschulen ab Klasse 5 (!), die zudem NICHT in Hamburger Problemstadtteilen liegen ganz gut funktioniert, heißt ja noch lange nicht dass das an allen (!!!) Hamburger Primar- und Stadtteilschulen ab Klasse 1 auch funktionieren wird bloß weil Hamburgs Lehrer eine 20-Stunden-Fortbildung gemacht haben!!
Außerdem stimmt es NICHT dass die Hamburger Schulleiter geschlossen hinter der Reform stehen. Die neuen Primarschulleiter sind erstmal durch Anhebung der Gehälter bestochen wurden (sonst hätten sie nämlich weniger verdient als die Gymnasiallehrer, die an Ihren Schulen unterrichten sollen). Außerdem traut sich anhand des inzwischen aufgebauten politischen Druckes (Lehrer sind ja als Beamt ihren Dienstherrn verpflichtet) sowieso niemand öffentlich etwas gegen die Primarschule oder überhaupt die Schulreform zu sagen!
Wenn man sich die Prozentzahlen so anschaut die hier angegeben werden, dann sieht es so aus, als wären an den Hamburger Gymnasien nur die dummen Schüler, während die guten zu Unrecht in die anderen Schulen sortiert wurden. Denn es stimmt nicht, dass 50 Prozent der Gymnasiasten Nachhilfeunterricht in der 5. und 6. Klasse nehmen; laut Lau 9 nehmen in Hamburg die Gymnasiasiasten am wenigsten Nachhilfeunterricht, Schüler an den Gesamt-, Haupt- und Realschulen aber deutlich mehr. An den Gymnasien hat sich das wegen des Doppeljahrgangs ein bisschen verschoben, aber nicht weil sie Schüler/innen sonst abgeschult worden wären, sondern weil sie aufgrund der stärkeren Konkurrenz besser Noten haben wollten.
Außerdem haben die Hamburger Gymnasium keine 34-38 (!) Wochenstunden in der 5. und 6. Klasse. Und nach der 6. Klasse verlassen nicht 20-50 Prozent der Schüler sondern höchstens 10 Prozent – was bei einer Einschulungsquote von über 20 Prozent nicht gymnasialempfohlener ja ein ganz guter Schnitt ist. Genau wie in Berlin sind in Hamburg die Gymnasien die Schulen, die noch am besten funktionieren.
Anhand der hier veröffentlichten  falschen Daten von Schulreformanhängern kann man vieleicht besser verstehen, warum in Hamburg der Schulkampf tobt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um an Roberts Vergleich anzuknüpfen: Würdet ihr Euch bei einem Chirurgen unters Messer legen, der keine Ahnung hat wie die Operation ausgeht? Dass individualisierter Unterricht an den zwei (!) Hamburger Reformschulen ab Klasse 5 (!), die zudem NICHT in Hamburger Problemstadtteilen liegen ganz gut funktioniert, heißt ja noch lange nicht dass das an allen (!!!) Hamburger Primar- und Stadtteilschulen ab Klasse 1 auch funktionieren wird bloß weil Hamburgs Lehrer eine 20-Stunden-Fortbildung gemacht haben!!<br />
Außerdem stimmt es NICHT dass die Hamburger Schulleiter geschlossen hinter der Reform stehen. Die neuen Primarschulleiter sind erstmal durch Anhebung der Gehälter bestochen wurden (sonst hätten sie nämlich weniger verdient als die Gymnasiallehrer, die an Ihren Schulen unterrichten sollen). Außerdem traut sich anhand des inzwischen aufgebauten politischen Druckes (Lehrer sind ja als Beamt ihren Dienstherrn verpflichtet) sowieso niemand öffentlich etwas gegen die Primarschule oder überhaupt die Schulreform zu sagen!<br />
Wenn man sich die Prozentzahlen so anschaut die hier angegeben werden, dann sieht es so aus, als wären an den Hamburger Gymnasien nur die dummen Schüler, während die guten zu Unrecht in die anderen Schulen sortiert wurden. Denn es stimmt nicht, dass 50 Prozent der Gymnasiasten Nachhilfeunterricht in der 5. und 6. Klasse nehmen; laut Lau 9 nehmen in Hamburg die Gymnasiasiasten am wenigsten Nachhilfeunterricht, Schüler an den Gesamt-, Haupt- und Realschulen aber deutlich mehr. An den Gymnasien hat sich das wegen des Doppeljahrgangs ein bisschen verschoben, aber nicht weil sie Schüler/innen sonst abgeschult worden wären, sondern weil sie aufgrund der stärkeren Konkurrenz besser Noten haben wollten.<br />
Außerdem haben die Hamburger Gymnasium keine 34-38 (!) Wochenstunden in der 5. und 6. Klasse. Und nach der 6. Klasse verlassen nicht 20-50 Prozent der Schüler sondern höchstens 10 Prozent – was bei einer Einschulungsquote von über 20 Prozent nicht gymnasialempfohlener ja ein ganz guter Schnitt ist. Genau wie in Berlin sind in Hamburg die Gymnasien die Schulen, die noch am besten funktionieren.<br />
Anhand der hier veröffentlichten  falschen Daten von Schulreformanhängern kann man vieleicht besser verstehen, warum in Hamburg der Schulkampf tobt!</p>
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	<item>
		<title>Von: John</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1399</link>
		<dc:creator>John</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:03:57 +0000</pubDate>
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		<description>Löst euch doch mal vom „Pisa-Vorbild Finnland“. Wir haben und werden (und wollen) diese Voraussetzungen in Deutschland nie haben. Z.B.: Migrantenquote, Bevölkerungsdichte, Schülerhomogenität soziale Probleme in Großstädten etc.. Wir haben allerdings auch nicht die hohe Jugendarbeitslosigkeit wie in Skandinavien. Pisa taugt hauptsächlich zur Bewertung der zeitlichen Entwicklung bzw. zum Vergleich äquivalenter Regionen. Die Zeitliche Entwicklung zeigt aber in Hamburg eine deutliche Erhöhung bei den erreichten Abschlüssen (Zahl und Qualität) mit 4-jähriger Grundschule. Das wird leider vom Senat nicht gebührend erwähnt.

Unabhängig von der Frage was, bei optimaler Ausstattung, besser ist, muss man in aber leider erkennen, dass das von der BSB geplante und teilweise schon angerichtete Chaos unerträglich ist.
So eine Reform braucht erst Inhalte. Wenn man dann genug qualifizierte Lehrer, ausreichen Räume und eine Schülerschaft hat, die in der vorschulischen Bildung weitestgehend homogenisiert ist, kann man die Struktur anfassen. Ob man das wirklich möchte ist eine zweite Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Löst euch doch mal vom „Pisa-Vorbild Finnland“. Wir haben und werden (und wollen) diese Voraussetzungen in Deutschland nie haben. Z.B.: Migrantenquote, Bevölkerungsdichte, Schülerhomogenität soziale Probleme in Großstädten etc.. Wir haben allerdings auch nicht die hohe Jugendarbeitslosigkeit wie in Skandinavien. Pisa taugt hauptsächlich zur Bewertung der zeitlichen Entwicklung bzw. zum Vergleich äquivalenter Regionen. Die Zeitliche Entwicklung zeigt aber in Hamburg eine deutliche Erhöhung bei den erreichten Abschlüssen (Zahl und Qualität) mit 4-jähriger Grundschule. Das wird leider vom Senat nicht gebührend erwähnt.</p>
<p>Unabhängig von der Frage was, bei optimaler Ausstattung, besser ist, muss man in aber leider erkennen, dass das von der BSB geplante und teilweise schon angerichtete Chaos unerträglich ist.<br />
So eine Reform braucht erst Inhalte. Wenn man dann genug qualifizierte Lehrer, ausreichen Räume und eine Schülerschaft hat, die in der vorschulischen Bildung weitestgehend homogenisiert ist, kann man die Struktur anfassen. Ob man das wirklich möchte ist eine zweite Frage.</p>
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		<title>Von: Lisa Rosa</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1388</link>
		<dc:creator>Lisa Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:02:19 +0000</pubDate>
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		<description>Leicht lässt sich sagen, in Hamburg ginge mal wieder bloß um die Strukturen - wenn man nur die bildungspolitischen Kämpfe aus der Presse kennt. Wir haben hier in HH für die Lehrerfortbildung 3 Mio Euro bekommen, um die nötigen Veränderungen in den Kenntnissen und im Habitus der Lehrer für kompetenzorientiertes Lernen im individualisierten Unterricht in didaktischen Werkstätten zu entwickeln. Außerdem sind neue - zumindest ihrem Anspruch nach - an Kompetenzen orientierte Lehrpläne entstanden sowie eine Auflösung von Fächern zugunsten von Lernbereichen für die Klassenstufen 4-6. Meine Kollegen sind unermüdlich dabei, die Anfragen nach Schulentwicklungsbegeleitung zu einer demokratischen Schulkultur zu befriedigen. Es wird also eine Menge &quot;Inneres&quot; getan, sowohl von den Schulen selbst, als auch von den Unterstützungssystemen. Nicht umsonst stehen die Schulleiter quasi geschlossen hinter der Schulstrukturreform - obwohl sie ihnen erst mal viel Arbeit beschert. Ob diese Anstrengungen ausreichend sind  zu einer &quot;inneren&quot; Erneuerung, die durchaus auch von Unnen, also von Unten aus der Praxis kommen, und nicht bloß von Oben, das ist freilich noch nicht ausgemacht. Ebensowenig, ob sie weitreichend genug sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leicht lässt sich sagen, in Hamburg ginge mal wieder bloß um die Strukturen &#8211; wenn man nur die bildungspolitischen Kämpfe aus der Presse kennt. Wir haben hier in HH für die Lehrerfortbildung 3 Mio Euro bekommen, um die nötigen Veränderungen in den Kenntnissen und im Habitus der Lehrer für kompetenzorientiertes Lernen im individualisierten Unterricht in didaktischen Werkstätten zu entwickeln. Außerdem sind neue &#8211; zumindest ihrem Anspruch nach &#8211; an Kompetenzen orientierte Lehrpläne entstanden sowie eine Auflösung von Fächern zugunsten von Lernbereichen für die Klassenstufen 4-6. Meine Kollegen sind unermüdlich dabei, die Anfragen nach Schulentwicklungsbegeleitung zu einer demokratischen Schulkultur zu befriedigen. Es wird also eine Menge &#8220;Inneres&#8221; getan, sowohl von den Schulen selbst, als auch von den Unterstützungssystemen. Nicht umsonst stehen die Schulleiter quasi geschlossen hinter der Schulstrukturreform &#8211; obwohl sie ihnen erst mal viel Arbeit beschert. Ob diese Anstrengungen ausreichend sind  zu einer &#8220;inneren&#8221; Erneuerung, die durchaus auch von Unnen, also von Unten aus der Praxis kommen, und nicht bloß von Oben, das ist freilich noch nicht ausgemacht. Ebensowenig, ob sie weitreichend genug sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Maik Riecken</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1363</link>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:38:20 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich denke, dass die Arbeitsbelastung am reinen Gymnasium höher ist, als in einer gemeinsamen Unterstufe - zumindest was die &quot;belastenden Arbeiten&quot; für mich anginge, z.B. Korrekturen - mit Konferenzen, die inhaltlich etwas bringen und Beratungsgesprächen für SuS mit den Eltern habe ich gar nichts - das mache ich auch heute schon gerne und hätte auch lieber mehr als weniger davon. Es gab - als die Orientierungsstufe hier in NDS noch war - Lehrer, die gerne dorthin gewechselt haben, weil die Arbeitsbelastung dort eben nicht höher war. Ich bin daher nicht besorgt um meine potentielle Arbeitsbelastung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich denke, dass die Arbeitsbelastung am reinen Gymnasium höher ist, als in einer gemeinsamen Unterstufe &#8211; zumindest was die &#8220;belastenden Arbeiten&#8221; für mich anginge, z.B. Korrekturen &#8211; mit Konferenzen, die inhaltlich etwas bringen und Beratungsgesprächen für SuS mit den Eltern habe ich gar nichts &#8211; das mache ich auch heute schon gerne und hätte auch lieber mehr als weniger davon. Es gab &#8211; als die Orientierungsstufe hier in NDS noch war &#8211; Lehrer, die gerne dorthin gewechselt haben, weil die Arbeitsbelastung dort eben nicht höher war. Ich bin daher nicht besorgt um meine potentielle Arbeitsbelastung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schneider</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1362</link>
		<dc:creator>Robert Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 21:19:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1627#comment-1362</guid>
		<description>Lieber Maik,

auch hinsichtlich der Arbeitsbelastung kann ich Dich beruhigen. Meine beiden Töchter gehen an eine der beiden Hamburger Reformschulen. Und aus den Erfahrungen kann ich Dir versichern: die Arbeitsbelastung ist _nicht_ höher als an den Schulen, die nach den alten Methoden arbeiten, die Wertschätzung zwischen Lehrern, Eltern und Schülern aber bedeutend höher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Maik,</p>
<p>auch hinsichtlich der Arbeitsbelastung kann ich Dich beruhigen. Meine beiden Töchter gehen an eine der beiden Hamburger Reformschulen. Und aus den Erfahrungen kann ich Dir versichern: die Arbeitsbelastung ist _nicht_ höher als an den Schulen, die nach den alten Methoden arbeiten, die Wertschätzung zwischen Lehrern, Eltern und Schülern aber bedeutend höher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maik Riecken</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1358</link>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:37:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1627#comment-1358</guid>
		<description>@christian
Entschuldige bitte die falsche Zitierweise. Das Zitat war auf pisaversteher bereits als Zitat ohne Quelle gesetzt - da habe ich nicht sorgfältig recherchiert und es einfach übernommen - nun sind wir zumindest quitt :o)...

“hervorragende Durchlässigkeit” 
... habe ich bereits in einem Rückzugsgefecht relativiert. 

&quot;wenn Reformen von oben und unten blockiert werden zu Schließungen und Neugründungen mit reformbereiten Personal übergehen. Das ist der beste Weg.&quot;

Wenn &quot;oben und unten blockieren&quot; - was bleibt dann noch außer &quot;dem Markt&quot;, d.h. privaten Schulinitiativen innerhalb und außerhalb des Systems (bottom-up)? Was passiert denn schon an ganz vielen Standorten?

@robert
Auch ich würde diese Chance ergreifen - könnte aber nicht verhehlen (wenn ich ganz ehrlich bin), dass das Argument der Arbeitsbelastung in den höheren Stufen da vielleicht ein klitzkleines Bisschen mit eine Rolle spielt - ich hoffe für Hamburg, dass es sich bei den Bewerbern um überzeugte Schulreformer handelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@christian<br />
Entschuldige bitte die falsche Zitierweise. Das Zitat war auf pisaversteher bereits als Zitat ohne Quelle gesetzt &#8211; da habe ich nicht sorgfältig recherchiert und es einfach übernommen &#8211; nun sind wir zumindest quitt :o)&#8230;</p>
<p>“hervorragende Durchlässigkeit”<br />
&#8230; habe ich bereits in einem Rückzugsgefecht relativiert. </p>
<p>&#8220;wenn Reformen von oben und unten blockiert werden zu Schließungen und Neugründungen mit reformbereiten Personal übergehen. Das ist der beste Weg.&#8221;</p>
<p>Wenn &#8220;oben und unten blockieren&#8221; &#8211; was bleibt dann noch außer &#8220;dem Markt&#8221;, d.h. privaten Schulinitiativen innerhalb und außerhalb des Systems (bottom-up)? Was passiert denn schon an ganz vielen Standorten?</p>
<p>@robert<br />
Auch ich würde diese Chance ergreifen &#8211; könnte aber nicht verhehlen (wenn ich ganz ehrlich bin), dass das Argument der Arbeitsbelastung in den höheren Stufen da vielleicht ein klitzkleines Bisschen mit eine Rolle spielt &#8211; ich hoffe für Hamburg, dass es sich bei den Bewerbern um überzeugte Schulreformer handelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Schneider</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1357</link>
		<dc:creator>Robert Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:06:07 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Maik,

&quot;also nicht irgendwelches Papier, sondern Reales?&quot;

Die Lehrerfortbildungsoffensive ist real. Da nimmt die Stadt wirklich Geld in die Hand und tut was. Im Moment habe ich noch keine Zahlen, aber die kriege ich in Kürze. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass jetzt auch die Lehrer mitziehen und diese Chance beim Schopf packen. Das Motto &quot;wir haben schon soviele Reformen überlebt, diese werden wir auch noch kleinkriegen&quot;, das man gelegentlich auf den Schulfluren hört, wäre jetzt wirklich deplaziert.

Von Schulen, zu denen ich so Kontakt habe ich übrigens, dass sich gerade die jungen Lehrer für die 3-6 Stufe bewerben und zwar auch und besonders junge Gymnasiallehrer. Mir scheint, dass da einige die Chancen dieser Reform erkannt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Maik,</p>
<p>&#8220;also nicht irgendwelches Papier, sondern Reales?&#8221;</p>
<p>Die Lehrerfortbildungsoffensive ist real. Da nimmt die Stadt wirklich Geld in die Hand und tut was. Im Moment habe ich noch keine Zahlen, aber die kriege ich in Kürze. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass jetzt auch die Lehrer mitziehen und diese Chance beim Schopf packen. Das Motto &#8220;wir haben schon soviele Reformen überlebt, diese werden wir auch noch kleinkriegen&#8221;, das man gelegentlich auf den Schulfluren hört, wäre jetzt wirklich deplaziert.</p>
<p>Von Schulen, zu denen ich so Kontakt habe ich übrigens, dass sich gerade die jungen Lehrer für die 3-6 Stufe bewerben und zwar auch und besonders junge Gymnasiallehrer. Mir scheint, dass da einige die Chancen dieser Reform erkannt haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tweets die Sechs Jahre oder vier Jahre? - riecken.de - Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1356</link>
		<dc:creator>Tweets die Sechs Jahre oder vier Jahre? - riecken.de - Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:58:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1627#comment-1356</guid>
		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Maik Riecken, Maik Riecken erwähnt. Maik Riecken sagte: @jeanpol Das sagt auch @mccab99 in seinem letzten Artikel: http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Maik Riecken, Maik Riecken erwähnt. Maik Riecken sagte: @jeanpol Das sagt auch @mccab99 in seinem letzten Artikel: <a href="http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/" rel="nofollow">http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hinnerk Mohr</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1354</link>
		<dc:creator>Hinnerk Mohr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:50:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1627#comment-1354</guid>
		<description>... und wenn man schon eine Strukturreform einführt, dann sollte man das sorgfältig tun ohne Schulchaos anzurichten wie in Hamburg. Dazu gehört auch eine vernünftige finanzielle Planung. So warnte Hamburgs Rechnungshof-Präsident Meyer Abich am 8. 2. 2010 davor, die Schulreform - wie immer sie nach den noch laufenden Verhandlungen mit den Gegnern ausgestaltet wird - zu beschließen, ohne konkrete Zahlen zu nennen. &quot;Die Kosten müssen auf den Tisch&quot;, sagte Meyer-Abich. &quot;Das Parlament muss wissen, was es beschließt.&quot; (Quelle: http://bit.ly/bfXqUp) Was nützt uns die schönste Struktur, wenn sie nicht bezahlbar ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und wenn man schon eine Strukturreform einführt, dann sollte man das sorgfältig tun ohne Schulchaos anzurichten wie in Hamburg. Dazu gehört auch eine vernünftige finanzielle Planung. So warnte Hamburgs Rechnungshof-Präsident Meyer Abich am 8. 2. 2010 davor, die Schulreform &#8211; wie immer sie nach den noch laufenden Verhandlungen mit den Gegnern ausgestaltet wird &#8211; zu beschließen, ohne konkrete Zahlen zu nennen. &#8220;Die Kosten müssen auf den Tisch&#8221;, sagte Meyer-Abich. &#8220;Das Parlament muss wissen, was es beschließt.&#8221; (Quelle: <a href="http://bit.ly/bfXqUp" rel="nofollow">http://bit.ly/bfXqUp</a>) Was nützt uns die schönste Struktur, wenn sie nicht bezahlbar ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Füller</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2010/02/sechs-jahre-oder-vier-jahre/comment-page-1/#comment-1353</link>
		<dc:creator>Christian Füller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:38:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1627#comment-1353</guid>
		<description>Das erste Baumert-Zitat stammt nicht aus der Zeit, sd von pisaversteher.de Deutschlands Schulen haben KEINE &quot;hervorragende Durchlässigkeit&quot; (Riecken),sondern sind scharf segmentiert, man sehe sich nur mal die Auf- und Absteigertabellen ausdem Nationalen Bildungsbericht an, wenn man schon keine Pisa-Studien lesen mag. Schulreform von oben ist notwendig, aber nicht hinreichend. Schulreform von unten sind Lehr- Lernreformen, es müsste beides Hand in Hand gehen, tut es aber nicht, das ist die verzwickte Situation, in der wir stecken. Wir stehen vor einer manifesten Bildungskrise, die eher größer wird - aber insbesondere die Akteure in der Schule verschliessen die Augen. Meines Erachtens wird man, wenn Reformen von oben und unten blockiert werden zu Schließungen und Neugründungen mit reformbereiten Personal übergehen. Das ist der beste Weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Baumert-Zitat stammt nicht aus der Zeit, sd von pisaversteher.de Deutschlands Schulen haben KEINE &#8220;hervorragende Durchlässigkeit&#8221; (Riecken),sondern sind scharf segmentiert, man sehe sich nur mal die Auf- und Absteigertabellen ausdem Nationalen Bildungsbericht an, wenn man schon keine Pisa-Studien lesen mag. Schulreform von oben ist notwendig, aber nicht hinreichend. Schulreform von unten sind Lehr- Lernreformen, es müsste beides Hand in Hand gehen, tut es aber nicht, das ist die verzwickte Situation, in der wir stecken. Wir stehen vor einer manifesten Bildungskrise, die eher größer wird &#8211; aber insbesondere die Akteure in der Schule verschliessen die Augen. Meines Erachtens wird man, wenn Reformen von oben und unten blockiert werden zu Schließungen und Neugründungen mit reformbereiten Personal übergehen. Das ist der beste Weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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