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	<title>Kommentare zu: &#8220;Wir können nicht mehr alles wissen&#8230;&#8221;</title>
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	<description>Gedanken zu Bildung, Lehre und Schule</description>
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		<title>Von: Steffi S.</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-592</link>
		<dc:creator>Steffi S.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 11:14:56 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu benötige ich zunächst aber Wissen um die Objektorientierung und ich brauche jemanden, der erkennt, dass die Objektorientierung relevantes Wissen darstellt. Habe ich dieses Wissen nicht, muss ich andere Leute fragen oder für eine Dienstleistung zahlen.
Da wird mir doch wieder einmal bewusst, wie wichtig Bibliothekare sind ^^ - nur müssten Bibliothekare mehr Kapazitäten haben, um Studierende beim Lernen und bei der Informationsrecherche besser unterstützen zu können (z. B. Zusammenarbeit von Lehrern/ Dozenten mit Bibliothekaren und daraus resultierende, gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen und Projekte)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu benötige ich zunächst aber Wissen um die Objektorientierung und ich brauche jemanden, der erkennt, dass die Objektorientierung relevantes Wissen darstellt. Habe ich dieses Wissen nicht, muss ich andere Leute fragen oder für eine Dienstleistung zahlen.<br />
Da wird mir doch wieder einmal bewusst, wie wichtig Bibliothekare sind ^^ &#8211; nur müssten Bibliothekare mehr Kapazitäten haben, um Studierende beim Lernen und bei der Informationsrecherche besser unterstützen zu können (z. B. Zusammenarbeit von Lehrern/ Dozenten mit Bibliothekaren und daraus resultierende, gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen und Projekte)</p>
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		<title>Von: Jean-Pol Martin</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-591</link>
		<dc:creator>Jean-Pol Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:54:27 +0000</pubDate>
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		<description>Lustig. Ich bin gerade dabei, die geschichte der philosophie (in Kurzfassung) noch einmal durchzulesen und zu memorieren. Das werde ich in Seniorenkreis als Kurs anbieten. Strukturwissen eben, und keine Kompetenzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig. Ich bin gerade dabei, die geschichte der philosophie (in Kurzfassung) noch einmal durchzulesen und zu memorieren. Das werde ich in Seniorenkreis als Kurs anbieten. Strukturwissen eben, und keine Kompetenzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: herrlarbig.de &#187; Blog Archiv &#187; Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-589</link>
		<dc:creator>herrlarbig.de &#187; Blog Archiv &#187; Zwischen Kompetenzen und Literacy oder: Ohne Inhalt keine Kompetenz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:49:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst Maik Riecken die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] reine Kompetenzmensch ist in meinen Augen der abh&#228;ngige Mensch von Morgen“, fasst Maik Riecken die Grenzen und Gefahren eines vor allem auf Kompetenzen ausgerichteten Bildungsbegriffs zusammen. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Andreas Kalt</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-588</link>
		<dc:creator>Andreas Kalt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 18:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Kompetenzen fangen für mich immer mit dem Inhalt an – nie mit der Methode, nie mit dem Medium.&lt;/blockquote&gt;

Das sehe ich auch so - und Du hast die gedanklichen Rahmenbedingungen sehr schön auf den Punkte gebracht. 

Was ich außerdem noch beachtenswert halte: 

&lt;blockquote&gt;Täglich kommt so viel Wissen hinzu, dass wir einmal mehr dieses Wissen niemals beherrschen können&lt;/blockquote&gt;

Das mag richtig sein, doch sollte man sich fragen, inwiefern dieses viele neue Wissen für jemanden relevant ist, der gerade die ersten Schritte in einem Fach unternimmt. Wenn ich noch keine Ahnung von Physik habe, ist es ziemlich irrelevant, dass die großen Physiker gerade ein revolutionäres Weltbild entwerfen. Ich muss mich zunächst mir dem Atommodell, mit Mechanik oder Elektrizität beschäftigen, damit ich überhaupt die Möglichkeit habe, mir später (wenn ich dann Physik studiere) mit den weitergehenden Fragen auseinander setzen zu können.

Oder: wenn ich mir (ganz kompetenzorientiert) aus einem komplexen Text Informationen erarbeiten soll, dann muss ich permanent beurteilen, welche Elemente des Textes für mich relevant sind und welche nicht. Dazu muss ich aber schon etwas über das Thema wissen. Ich kann nicht beurteilen ohne Grundlagenwissen, das mir als Referenz bei der Beurteilung dient. 

Insofern müssen wir nach wie vor einen Grundstock von Wissen vermitteln, der als eine solche Grundlage dienen kann. Und dann wird es  (wie Du ja schon gesagt hast) darum gehen, die Kompetenzen auf neue Felder anzuwenden und sie daran zu einzuüben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Kompetenzen fangen für mich immer mit dem Inhalt an – nie mit der Methode, nie mit dem Medium.</p></blockquote>
<p>Das sehe ich auch so &#8211; und Du hast die gedanklichen Rahmenbedingungen sehr schön auf den Punkte gebracht. </p>
<p>Was ich außerdem noch beachtenswert halte: </p>
<blockquote><p>Täglich kommt so viel Wissen hinzu, dass wir einmal mehr dieses Wissen niemals beherrschen können</p></blockquote>
<p>Das mag richtig sein, doch sollte man sich fragen, inwiefern dieses viele neue Wissen für jemanden relevant ist, der gerade die ersten Schritte in einem Fach unternimmt. Wenn ich noch keine Ahnung von Physik habe, ist es ziemlich irrelevant, dass die großen Physiker gerade ein revolutionäres Weltbild entwerfen. Ich muss mich zunächst mir dem Atommodell, mit Mechanik oder Elektrizität beschäftigen, damit ich überhaupt die Möglichkeit habe, mir später (wenn ich dann Physik studiere) mit den weitergehenden Fragen auseinander setzen zu können.</p>
<p>Oder: wenn ich mir (ganz kompetenzorientiert) aus einem komplexen Text Informationen erarbeiten soll, dann muss ich permanent beurteilen, welche Elemente des Textes für mich relevant sind und welche nicht. Dazu muss ich aber schon etwas über das Thema wissen. Ich kann nicht beurteilen ohne Grundlagenwissen, das mir als Referenz bei der Beurteilung dient. </p>
<p>Insofern müssen wir nach wie vor einen Grundstock von Wissen vermitteln, der als eine solche Grundlage dienen kann. Und dann wird es  (wie Du ja schon gesagt hast) darum gehen, die Kompetenzen auf neue Felder anzuwenden und sie daran zu einzuüben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Maik Riecken</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-587</link>
		<dc:creator>Maik Riecken</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:16:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1121#comment-587</guid>
		<description>Das ist genau das. Ein anderes Beispiel wäre der grafikfähige Taschenrechner mit Algebrasystem. Da tippert man eben schnell SOLVE(10/4=20/x;x) und schon steht da x=8. Das geht auch zu Fuß durch Umformen/Kürzen (oder eben durch Überlegen), aber das weiß kaum einer mehr... (ich habe in Chemie jedweden Bekehrungsversuch aufgegeben - und nutze aber auch das Werkzeug TR ausgiebig).

Klischeekompetenzierer würde jetzt sagen: Das ist doch Stuss, sowas lernen zu müssen, wenn es doch einen Taschenrechner gibt. Und dann steht später der Jungingenieur vor den Steinpaletten auf dem Bau und rechnet, ob die noch reichen, während der (unstudierte) Polier nach kurzem Blick schon Steine nachbestellt hat - gut für die Autorität... 

Hatte gerade hier einen Maurer, der mir die Statik für einen Anbau fast über den Kopf hauen wollte: Ich hätte als Nutzungszweck wohl nicht &quot;Wohnraum&quot;, sondern &quot;Luftschutzraum&quot; beim Statiker angegeben. Was soll&#039;s: Stahl gibt es ja unendlich auf der Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist genau das. Ein anderes Beispiel wäre der grafikfähige Taschenrechner mit Algebrasystem. Da tippert man eben schnell SOLVE(10/4=20/x;x) und schon steht da x=8. Das geht auch zu Fuß durch Umformen/Kürzen (oder eben durch Überlegen), aber das weiß kaum einer mehr&#8230; (ich habe in Chemie jedweden Bekehrungsversuch aufgegeben &#8211; und nutze aber auch das Werkzeug TR ausgiebig).</p>
<p>Klischeekompetenzierer würde jetzt sagen: Das ist doch Stuss, sowas lernen zu müssen, wenn es doch einen Taschenrechner gibt. Und dann steht später der Jungingenieur vor den Steinpaletten auf dem Bau und rechnet, ob die noch reichen, während der (unstudierte) Polier nach kurzem Blick schon Steine nachbestellt hat &#8211; gut für die Autorität&#8230; </p>
<p>Hatte gerade hier einen Maurer, der mir die Statik für einen Anbau fast über den Kopf hauen wollte: Ich hätte als Nutzungszweck wohl nicht &#8220;Wohnraum&#8221;, sondern &#8220;Luftschutzraum&#8221; beim Statiker angegeben. Was soll&#8217;s: Stahl gibt es ja unendlich auf der Welt.</p>
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		<title>Von: Herr Rau</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-586</link>
		<dc:creator>Herr Rau</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 13:55:05 +0000</pubDate>
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		<description>In der Informatik sollen die Schüler das Prinzip Rekursion erlernen - und programmieren daher selbst Listen mit rekursiven Funktionen. Die bringt Java aber bereits mit. Trotzdem,  begreifen kann man das erst, wenn man es selbst programmiert hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Informatik sollen die Schüler das Prinzip Rekursion erlernen &#8211; und programmieren daher selbst Listen mit rekursiven Funktionen. Die bringt Java aber bereits mit. Trotzdem,  begreifen kann man das erst, wenn man es selbst programmiert hat.</p>
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		<title>Von: herr larbig</title>
		<link>http://riecken.de/index.php/2009/09/wir-konnen-nicht-mehr-alles-wissen/comment-page-1/#comment-585</link>
		<dc:creator>herr larbig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 11:23:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riecken.de/?p=1121#comment-585</guid>
		<description>Sehr schön. Du sprichts an, was die Gegenbewegung zur reinen Kompetenzenorientierung schulischer Bildung an Argumenten haben wird – wenn sie in den Kultusbehörden angekommen ist und Gehör findet. Das gilt es weiter zu konzeptualisieren und zu diffundieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön. Du sprichts an, was die Gegenbewegung zur reinen Kompetenzenorientierung schulischer Bildung an Argumenten haben wird – wenn sie in den Kultusbehörden angekommen ist und Gehör findet. Das gilt es weiter zu konzeptualisieren und zu diffundieren.</p>
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